Mai
17
2012
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Der Rechtsstreit der Schweizer Grossbank Credit Suisse mit dem konkursiten Gründer des Luxusresorts «Yellowstone Club» eskaliert vor Gericht.

Die Gruppe von Investoren rund um den Gründer des exklusiven Yellowstone Club, Tim Blixseth, klagen gegen die Schweizer Grossbank, wie die «Washington Post» berichtet.

Im Rechtsstreit, der vor dem amerikanischen Bundesgericht in Idaho ausgetragen wird, verlangen Investoren Schadenersatz in Zigmillionenhöhe von der Credit Suisse.

Anklage wegen Komplotts

Der CS wird vorgeworfen, sie habe bei der Vergabe von Krediten zum Kauf von Luxus-Ferienresidenzen absichtlich eine Offshore-Niederlassung benutzt, um die US-Kreditvergabe-Richtlinien zu umgehen, heisst es in der Anklageschrift.

Die Investoren klagen die CS dort des Komplotts an, sie habe dieImmobilien zu inflationären Preisen eingeschätzt und dementsprechend hohe Kredite vergeben, nur um die Besitzer später in einen Zwangsverkauf zu drängen.

«Absurde Vorwürfe»

Die CS weist sämtliche Vorwürfe von sich und beurteilt die Klage als einen verzweifelten Versuch von Blixseth, sich aus der Affäre zu ziehen.

«Die Vorwürfe von Blixseth haben sich vom Unwahrscheinlichen ins Absurde gewandelt», schreiben die CS-Anwälte gemäss «Washington Post».

Schwarze-Peter-Spiel

Blixseth hatte 2005 einen Kredit über 375 Millionen Dollar für den Yellowstone Club von der CS erhalten. Davon soll er rund 200 Millionen in die eigene Tasche abgezweigt haben, heisst es im Zeitungsbericht.

Dafür wurde er bereits erstinstanzlich verurteilt und mit 40 Millionen Dollar gebüsst. Er hat gegen das Urteil appelliert.

Mit der Klage wolle er nun die Schuld für sein Fehlverhalten der CS zuweisen, schreiben deren Anwälte.

Kommentare 

 
#2 Peter Kuehnis 2012-01-17 13:41
zitiere hugo frischknecht:
Für die Liquidation von Clariden Leu sollte das verantwortliche Management (Urs Rohner und Hans-Ulrich Meister) der Credit Suisse Gericht gezogen werden.


200 Millionen will die CS jährlich mit der Schliessung der ClaridenLeu einsparen. - Dass sie mit dem Verlust eines Jahrhunderte alten Namens sowie des Abflusses von über den Daumen gepeilt der Hälfte der Assets mehr als 200 Millionen Einnahmen jährlich verliert ist wahrlich eine unternehmerische "Meister"-Leistung die mit Boni-Erhöhung belohnt werden wird.

Es wird Zeit dass Aktionäre und Investoren bei der CS mal mit den Füssen abstimmen. Schuhe zeigen alleine hilft nicht.
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#1 hugo frischknecht 2012-01-13 19:32
Für die Liquidation von Clariden Leu sollte das verantwortliche Management (Urs Rohner und Hans-Ulrich Meister) der Credit Suisse Gericht gezogen werden.
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