«UBS Deutschland baut 120 Stellen ab»

Axel Hörger, Deutschland-Chef der UBS, muss die Wachstumserwartungen von früher korrigieren und Arbeitsplätze abbauen. Auch die Kunden kommen an die Kasse.

Die Schweizer Grossbank UBS betreut in Deutschland vermögende Privatkunden. Der neue Länderchef, Axel Hörger, setzt auf eine kleinere Mannschaft und ein neues Preismodell, wie er in einem Interview mit «Welt Online» am Montag erklärte.

«Wir richten die Bank auf die neuen Gegebenheiten aus und bauen im Rahmen unseres Sparprogramms Doppelstrukturen ab», sagt Axel Hörger und erklärt weiter, dass die UBS in der Vergangenheit in Erwartung ungebrochenen Wachstums einen nach heutigen Massstäben zu grossen Apparat hingestellt habe – gerade in der Vermögensberatung.

Bis Ende 2012 ist der Stellenabbau abgeschlossen

Das müsse korrigiert werden, so Hörger weiter. Konkret: «Von den 1'200 Mitarbeitern müssen wir etwa zehn Prozent abbauen, wobei wir an der Schnittstelle zum Kunden zurückhaltend sind», sagt der Banker.

Damit begonnen hat die UBS bereits im Vorjahr und zu einem grossen Teil schon umgesetzt. «Bis Ende des Jahres sind wir fertig. Ich glaube, dass es danach wieder aufwärts geht», sagt Hörger. Die Zahlen würden durchaus in die richtige Richtung weisen.

Manche Kunden müssen mit höheren Kosten rechnen

An einen courant normal ist aber nicht zu denken. Die Finanzkrise habe, so Hörger weiter, einen Paradigmenwechsel mit sich gebracht. Die Vorgaben des Gesetzgebers an die Beratung und die Wünsche der Kunden hätten sich verändert.

«Wir verstehen uns als Investment-Manager, der das Vermögen des Kunden in dessen Sinne bewirtschaftet. Wir haben unsere Dienstleistungspalette deshalb genauer auf die Kunden zugeschnitten. Nicht jeder braucht jede Dienstleistung. Ein Kunde, der zusätzliche Leistungen nachfragt, muss mit höheren Kosten rechnen», betont Axel Hörger.

Mittelfristig in die Gewinnzone zurück

Bei den Banken erlebe man so etwas wie eine Industrialisierung. Was das konkret heisst, beschreibt der UBS-Deutschland-Chef wie folgt: «Wir zerlegen unsere Arbeit in einzelne Dienstleistungsschritte und jede Leistung hat einen Wert. Nun kann sich der Kunde seine Leistungen so zusammenstellen, wie bei der Bestellung eines neuen Autos. Ich glaube, dass viele Privatbanken diesen Weg einschlagen werden. Angesichts des immensen Margendrucks haben sie kaum eine Wahl.»

Auf die Frage, wann die UBS in Deutschland wieder schwarze Zahlen schreiben werde, sagt Hörger: «Auf die Gesamtbank bezogen sind die schwarzen Zahlen bei der UBS Deutschland bereits Realität. Für die Vermögensverwaltung streben wir mittelfristig die Rückkehr in die Gewinnzone an.»

Lesen Sie das ganze Interview unter diesem Link.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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