15 Prozent weniger Bonus für Investmentbanker

Die Deutsche Bank hat die Saläre für die Angestellten aus der «Corporate and Investment Bank» 2011 um nur 15 Prozent reduziert. Trotz Verlust im 4. Quartal 2011.

Die Investmentbanker von Morgan Stanley und Credit Suisse (minus 30 Prozent) traf es härter. Nach den Wall-Street-Häusern hat nun aber auch die Deutsche Bank die Boni für ihre Mitarbeiter im Bereich «Corporate and Investment Bank» gesenkt.

Noch 2010 warf Deutschlands grösste Bank dort 5,91 Milliarden Euro für die Saläre auf – für 2011 reservierte sie 5,05 Milliarden Euro, gab sie an der heutigen Pressekonferenz zu ihren Geschäftsgang 2011 bekannt.

332'728 Euro pro Mitarbeiter

Das macht im Durchschnitt immerhin 332'785 Euro für jeden der 15'184 Angestellten in diesem Geschäftsbereich, berechnete «Bloomberg» (2010: 378'659 Euro).

Nach einem operativen Verlust im 4. Quartal hat die Bank den leistungsorientierten Teil gekürzt, wie finews.ch berichtete.

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NEWS GANZ KURZ

National Versicherung

Die Aktien der National dürfen dekotiert werden. Die Schweizer Börse Six Exchange hat einem entsprechenden Gesuch der von der Helvetia übernommenen Gesellschaft stattgeben. Der Zeitpunkt der Dekotierung ist allerdings noch nicht bestimmt. Six wird diesen spätestens fünf Tage vor dem letzten Handelstag bekannt geben.

Transparenz

Die Credit Suisse hat in einem sogenannten Stresstest von Internetauftritten Schweizer Grossunternehmen am besten abgeschnitten. Das Webranking wurde von Comprend durchgeführt. Getestet werden anhand der digitalen Kommunikationsstrategie die Transparenz gegenüber den Stakeholdern sowie der Dialog mit ihnen. An dritter Stelle landete die UBS.

Citigroup

Der Bonus-Pool der Citigroup für das Handelsgeschäft wird trotz Ertragsrückgang gegenüber dem Vorjahr unverändert bleiben. Im Investmentbanking dürften die Boni um zwei bis drei Prozent steigen. Für einige Banker würde es Zuwächse um bis zu fünf Prozent geben. 

Partners Group

Der auf alternative Anlagen spezialisierte Zuger Vermögensverwalter sammelt 1 Milliarde Dollar bei seinen Investoren ein. Im Rahmen seines Mezzanine-Programms will Partners Group die Gelder für die Vergabe von KMU-Krediten weltweit verwenden.

Swiss Re

Die neuste Sigma-Studie fasst die Katastrophenschäden in diesem Jahr zusammen. Sie beliefen sich auf 113 Milliarden Dollar. Die versicherten Schäden aus Natur- und Man-Made-Katastrophen lagen 2014 mit 34 Milliarden Dollar unter dem Durchschnitt der vergangenen Jahre. Rund 11'000 Menschen kamen 2014 infolge von Natur- und Man-Made-Katastrophen ums Leben.

Bankiervereinigung

Die neuste Ausgabe des Magazins «insight» der Schweizerischen Bankiervereinigung ist soeben erschienen und befasst sich unter anderem mit dem Brunetti-Bericht und dem Automatischen Informationsaustausch, der sich offenbar nicht so leicht umsetzen lässt.

Crealogix

Die PHZ Privat- und Handelsbank Zürich setzt künftig auf die neuste Digital-Banking-Generation von Crealogix und löst damit ihr bestehendes E-Banking von Finnova ab. Die neue Plattform bietet Differenzierungsmöglichkeiten und sorgt für eine leichte und intuitive Bedienung auf allen Gerätetypen.

UBS

Die Nachfrist zum Tausch von Aktien der UBS AG in solche der UBS Group ist abgelaufen – und noch immer wurde die Squeeze-Out-Schwelle von 98 Prozent angedienter Titel nicht erreicht. Die Grossbank erwägt nun nochmals einen nachträglichen Umtausch.

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