Coutts: Ausbau auch in Genf

Der Vermögensverwalter setzt die Expansion in Nahost fort. Drei Leute von Sarasin Alpen und Citi verstärken das Team, weitere Neueinstellungen sind geplant.

Die folgenden drei Ernennungen gab der Vermögensverwalter Coutts heute in einem Communiqué bekannt.

Akram Khattab wurde zum Executive Director Relationship Management ernannt. Er war zuvor als Managing Director bei der Bank Sarasin Alpen in Dubai tätig. Sein Hauptaugenmerk in der neuen Position wird auf den Privatanlegermärkten in Dubai und den nördlichen Emiraten liegen. Vor seiner Tätigkeit bei der Bank Sarasin Alpen war er Managing Director und Head of Private Banking bei der Mashreq Bank.

Zum Vice President Relationship Management wurde Ali-Reza Vahabzadeh  berufen. Er arbeitete zuvor bei der Citi Private Bank in der Geschäftsstelle Abu Dhabi. Davor war Vahabzadeh Mitglied des Citi-Teams für UHNW-Kunden aus dem Nahen Osten in Genf und betreute Kunden aus Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait und Saudi Arabien. Er wird sich auf die geschäftlichen Aktivitäten in Abu Dhabi und Katar konzentrieren.

Beide werden im Nahost-Team von Coutts in Genf tätig sein.

Arjun Mittal wurde zudem zum regionalen Leiter des NRI-Geschäfts ernannt. Er wird für die Märkte im Nahen Osten und in Europa zuständig sein. Mittal kommt von der Bank Sarasin Alpen in Dubai und war als Managing Director für die Entwicklung des NRI-Geschäfts im Nahen Osten verantwortlich. Zuvor war er bei der American Express Private Bank tätig, zuletzt in Dubai. In seiner neuen Position wird er in Dubai arbeiten und dort für die Führung des Geschäftszweigs NRI zuständig sein.

Zusätzlich 20 neue Stellen

Coutts hat mit Abu Dhabi, Dubai und Doha drei Büros im Nahen Osten. Der Vermögensverwalter plant 20 Neueinstellungen für die Nahost-Plattform. Davon werden 15 in Dubai ansässig sein, dem zentralen Ort für die Aktivitäten in der Region. Der Antrag auf eine DIFC-Lizenz zur Zulassung des Finanzinstituts am Dubaier Onshore-Hub ist bereits erfolgt.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
mehr

SELECTION

Wo die grossen Vermögen lagern

Hier liegt das Geld

Ein virtueller Rundgang durch die Tresore der Schweizer Banken.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

weitere News