UBS suspendiert Libor-Händler

Die internationale Untersuchung gegen mehrere Grossbanken, denen vorgeworfen wird, den Libor manipuliert zu haben, fordert personelle Opfer bei der UBS.

Neben den Regulatoren aus den USA, Europa und Japan hat auch die WEKO eine Untersuchung gegen zwölf Banken, darunter die UBS, am Laufen. Es geht um den Verdacht der Manipulation des Libor- und Tibor-Satzes. Nun reagiert die Schweizer Grossbank

Ein Grossteil ihrer leitenden Händler, die im Verdacht der Libor-Manipulation stehen, wurden nun freigestellt, wie die «Financial Times» berichtet. Zu den UBS-Opfern zäheln Yvan Ducrot, der Co-Leiter der UBS Rates-Abteilung sowie Holger Seger, globaler Chef der Abteilung für kurzzeitige Zins-Geschäfte.

UBS beantragt Immunität

Im Zusammenhang mit der Libor-Affäre hat die UBS in Kanada Immunität vor Klagen beantragt. Da die Schweizer Grossbank mit den Behörden kooperiert, soll sie von den Klagen ausgeschlossen werden, schreibt der «San Francisco Chronicle».

In ähnlichen Fällen wurde der UBS bereits teilweise Immunität von der Schweizer Wettbewerbskommission gewährt. Auch das US-Departement of Justice gewährte der UBS Immunität in Untersuchungen bezüglich Yen-Libor und Euroyen-Tibor-Zinssätzen.

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NEWS GANZ KURZ

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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