Neue Abwehr von IBM gegen Banken-Hacker

Mit einem neuen Gerät, das man an jeden PC anschliessen kann, will die Firma die Sicherheit von Bankencomputern erhöhen.

Ein Fernzugang zu seinem Arbeitsplatz ist heute für jeden Angestellten einer Bank von einiger Verantwortung eine Selbstverständlichkeit. Gerade hier lauert aber eine beachtliche Gefahrenquelle seitens von Hackern. Diese Sicherheitslücke will IBM nun schliessen, wie das amerikanische Branchenportal «TPM» berichtet.

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Das neu entwickelte Gerät des IBM-Forschungszentrums in Rüschlikon ist zylinderförmig, nur wenige Zentimeter lang und kann über einen USB-Anschluss an den PC angeschlossen werden. Zone Trusted Information Channel (ZTIC) heisst die Neuentwicklung, die beachtliches kann: Innert zwei Minuten kann das Gerät nicht nur eine sichere Leitung zum Arbeitgeber aufsetzen, der Nutzer kann vom PC aus, vor dem er sitzt Programme seiner Bank nutzen, die er gar nicht auf der Festplatte hat.

Nächstes Jahr auf dem Markt

Der Computerhersteller hat schon diverse Testreihen mit Banken durchgeführt und rechnet per 2013 mit der Marktreife der Erfindung.

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NEWS GANZ KURZ

IG Bank

Die Online-Trading-Bank lancierte eine Trading-App für die Apple Watch. Damit können Trader Entwicklungen an den Finanzmärkten verfolgen und direkt Börsenorder auslösen - auch via Spracherkennung.

Compagnie Financière Tradition

Die Westschweizer Broker-Gruppe Compagnie Financière Tradition hat im ersten Quartal 2015 einen Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorquartal vom 2,5 Prozent auf rund 227 Millionen Franken erzielt.

Unicredit

Italiens grösste Bank, Unicredit, bildet zusammen mit dem spanischen Rivalen Santander eine milliardenschwere Allianz in der Vermögensverwaltung. Die beiden Banken fusionieren ihre Fondstöchter Pioneer und Santander Asset Management. Die neue Gesellschaft verwaltet ein Vermögen von rund 400 Milliarden Euro.

Gottex

Der Hedgefonds-Anbieter hat im ersten Quartal seine Kundenvermögen um 3 Prozent auf 8,46 Milliarden Dollar gesteigert. Insbesondere die Asien-Fonds hätten eine gute Performance gezeigt. Gottex hat zudem zwei neue Mandate dazugewonnen.

Swiss Re

Der Rückversicherer Swiss Re und der IT-Riese IBM spannen bei der Bekämpfung von Cyberkriminalität zusammen. Sie wollen weltweit Produkte vertreiben, mit denen sich Unternehmen unter anderem gegen Hackerattacken schützen können.

Swiss Life

Die Digitalisierung hält auch bei Swiss Life Einzug. Der Lebensversicherer entwickelte zusammen mit Kunden ein Online-Portal, das mittels Simulationsrechnungen die Planung der eigenen finanziellen Zukunft ermöglicht.

Twint

Die Postfinance-App für bargeldloses Zahlen ist nun erstmals im Einsatz: Getestet wird sie zunächst im Personalrestaurant der Post an ihrem Hauptsitz in Bern. Das Restaurant wird von der SV Group geführt, welche Twint in ihre TCPOS-Kassenlösung integriert hat. Nach einem erfolgreichen Pilot will die SV Group Twint in weiteren Kantinen anbieten.

Temenos

Der Bankensoftwarehersteller hat im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von 5 Prozent auf 104,3 Millionen Franken erlitten. Der Betriebsgewinn sank um 17 Prozent 16,4 Millionen Franken und der Gewinn pro Aktie um 11 Prozent auf 18 Cent. Temenos macht Wechselkurseinwirkungen geltend und hält an der Prognose für das laufende Jahr fest.

Generali Schweiz

Die Generali Gruppe Schweiz blickt laut eigenen Angaben auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014 zurück. Die Bruttoprämien und das Gesamtergebnis konnten trotz Spannungen auf dem Finanzmarkt sowie im politischen Umfeld gesteigert werden.

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