Crédit Agricole hat einen neuen operativen Chef

Die Auslandsbank erhält in Genf einen neuen Chief Operating Officer. Er verbindet mit seiner Erfahrung die Bereiche Finanzen und IT.

Favre_CAJean-Claude Favre (Bild links) wurde per 7. März 2012 zum Chief Operating Officer (COO) von Crédit Agricole Suisse und Leiter von Crédit Agricole Private Banking Services ernannt, wie die Bank in einem Communiqué am Donnerstag mitteilte.

Der 48-jährige berichtet fortan einerseits an Hervé Catala, CEO von Crédit Agricole Suisse, und andererseits an Jacques Bourachot, COO der Private Banking Holding der Crédit Agricole Gruppe.

Der bisherige COO Michel Vuilleumier hat den Posten des IT-Leiters übernommen.

Ehemaliger CFO und IT-Manager

Favre verfügt über eine mehr als 20-jährige Corporate-Management-Erfahrung – sowohl im In- als auch im Ausland. Zuvor war er seit September 2008 Head of IT bei der Crédit Agricole Suisse.

Vor seinem Eintritt zum Genfer Bankhaus war er Finanzchef (CFO) und IT-Manager bei verschiedenen Unternehmungen. Zuletzt war er als CFO beim Rohstoffhändler CHS Europe und Managing Director beim Commodity Nobel Resources tätig.

Er besitzt einen Master in Betriebswirtschaft der Universität Lausanne, einen Master in Mathematik der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne sowie ein Post-Graduate-Diplom in Informatik und Industriemanagement.

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Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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