ETF-Studie: Babylonische Sprachverwirrung

Das Interesse an ETF war auch schon grösser. Trotzdem wollen vor allem institutionelle Anleger ihren Anteil an diesen Finanzprodukten erhöhen. Doch die Verwirrung ist gross.

Die kürzlich veröffentlichten Ergebnisse des «European ETF-Survey» durch die französische Wirtschafts- und Finanzhochschule EDHEC liefern ein heterogenes Bild über die verschiedenen Replikationsmethoden.

Exchange Traded Funds (ETF) werden insbesondere als «beta tools» oder als «asset allocation tools» verwendet und bleiben für passive Investments höchst attraktiv. Dabei untermauern die Studienresultate vor allem die zunehmende ETF-Nachfrage bei institutionellen Anlegern.

Der Studie zufolge wollen 63 Prozent der Befragten zukünftig zunehmend börsennotierte Indexfonds einsetzen. Rund 28 Prozent wollen die Quote nicht verändern und ein Prozent den Einsatz sogar reduzieren.

Rückläufiges Interesse

Im Vergleich zu früheren EDHEC-Umfragen ist der Anteil der Investoren, welche börsennotierte Indexfonds ausweitend nutzen möchten, zurückgegangen. Im Vorjahr lag die Quote noch bei 73 Prozent und vor zwei Jahren hatte die Zahl noch bei 83 Prozent gelegen.

Gleichzeitig ist der Anteil derer, welche den Einsatz mit dem selben Volumen beibehalten möchten, von 18 Prozent im Vorjahr und 13 Prozent vor zwei Jahren auf den diesjährigen Wert von 28 Prozent hinaufgeklettert.

Verfügbares Angebot gestiegen

In den früheren Jahren haben insbesondere institutionelle Investoren ihren ETF-Einsatz weltweit stark erhöht. Ende Februar 2012 verwalteten börsennotierte Indexfonds laut US-Vermögensverwalter Blackrock global rund 1'500 Billionen Dollar.

Das sind beinahe 50 Prozent mehr als noch vor zwei Jahren. Ebenso konnte die Anzahl der verfügbaren Produkte im gleichen Zeitraum ebenfalls um rund 50 Prozent auf 3'100 zulegen.

EDHEC hat die Befragung im Auftrag der ETF-Gesellschaft Amundi per Internet durchgeführt. Eingegangen sind die Antworten von 174 europäischen Investoren, die ETF nutzen.

Schwierige Übersicht

Dabei ist jedoch anzumerken, dass die Übersicht manchen Investoren etwas abhanden gekommen ist: Neue Produkte wie Exchange Traded Commodities (ETC) und Exchange Traded Notes (ETN), beide wiederum als Exchange Traded Products (ETP) zusammengefasst, suggerieren Nähe zu ETF.

ETC und ETN sind jedoch strukturierte Produkte und somit dem Gegenparteirisiko ausgesetzt. Die in der Schweiz kotierten ETP sind jedoch alle besichert und mit Cosi-besicherten strukturierten Produkten vergleichbar.

Die vollständige EDHEC-Risk European ETF Survey 2011 ist hier abrufbar.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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