Der Unsinn vom 5'000-Stellen-Abbau der CS

Am vorigen Wochenende machte die Nachricht von einem erneuten, massiven Stellenabbau bei der Credit Suisse die Runde – was derzeit aber ein völliger Unsinn ist.

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Es genügte, dass der im Moment notorisch um mediale Aufmerksamkeit ringende Oswald J. Grübel am letzten Wochenende erklärte, die Credit-Suisse-Investmentbank habe «in Anbetracht der Ertragsmöglichkeiten in der Zukunft 3'000 bis 5'000 Angestellte zu viel.»

Und schon war daraus die Schlussfolgerung gezogen, die Credit Suisse könnte bereits am 25. April 2012 anlässlich der Bekanntgabe ihrer Zahlen für das 1. Quartal 2012 einen entsprechenden Stellenabbau bekanntgeben.

Massnahmen laufen bereits

Das ist natürlich barer Unsinn. Und zwar aus mehreren Gründen.

Erstens hat die Credit Suisse im Moment bereits einige Kostensenkungsmassnahmen am Laufen, die noch Resultate zeitigen sollten. Nun nochmals 5'000 Stellen zu streichen, macht vor diesem Hintergrund keinen Sinn.

Zweitens ist die Credit Suisse bereits daran, ihr Geschäftsmodell den neuen Gegebenheiten, namentlich im Investmentbanking, anzupassen. So hat sie sich aus verschiedenen Geschäftsbereichen bereits zurückgezogen oder die Kapazitäten deutlich abgebaut. Nochmals Stellen zu streichen, passt nicht in dieses Timing.

Volatiles Umfeld

Drittens hat die Bank ihre risikogewichteten Aktiven bereits deutlich gesenkt und reduziert sie weiter, was wiederum dazu beiträgt, das Risiko- und Ertragsprofil den neuen Marktverhältnissen anzupassen. Die davon betroffenen Arbeitsstellen wurden bereits gestrichen.

Viertens ist die Credit Suisse insgesamt bereits damit beschäftigt, sich mit einer Vielzahl von Massnahmen in einem höchst volatilen Umfeld neu zu positionieren. Das dürfte mit der Personalie Brady Dougan zusammenhängen. Allerdings ist die CS noch nicht so weit, hier etwas zu kommunizieren.

Erratische Massnahme

Eine erratische Massnahme wie der Abbau von nochmals 5'000 Jobs passt indessen nicht in die derzeitige Vorgehensweise der Bank respektive in ihren mittelfristigen Plan, sich den veränderten Gegebenheiten in der internationalen Finanzwelt anzupassen.

Handlungsbedarf besteht im Moment vielmehr bei den Eigenmittelanforderungen, den künftigen Entlöhnungssystemen in der Bankbranche und den Geschäftsmodellen, um sowohl in einem Umfeld ohne Bankgeheimnis zu bestehen als auch in einer Geschäftswelt (Investmentbanking), in der die Bäume nicht mehr in den Himmel wachsen.

Mehrwert für die Aktionäre

Last but not least haben alle diese Massnahmen zum Ziel, den in letzter Zeit arg vernachlässigten Firmenwert wieder zu steigern. Die Zeiten, als sich dies mit dem Abbau von einigen Tausend Stellen bewerkstelligen liess, sind indessen vorbei. Die Ausgangslage ist komplexer.

Mehr am 25. April 2012.


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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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