Credit Suisse investiert erneut in toxische Papiere

Diesmal ersteht die Bank ein 6,8-Milliarden-Dollar-Portfolio von der Federal Reserve Bank von New York. Die verbrieften Papiere stammen vom AIG-Konzern.

Die gekauften Papiere bestehen aus Hypotheken-Anleihen und belaufen sich auf 13 Milliarden Dollar, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» berichtet. Die Credit Suisse muss aber nur 6,8 Milliarden Dollar für das gesamte ehemalige AIG-Portfolio zahlen.

Die Papiere wurden von der Federal Reserve Bank New York im Rahmen der Finanzkrise als toxische Papiere von der vom Konkurs bedrohten AIG übernommen.

Bereits anfangs Jahr hatte die Credit Suisse ein ähnliches Ex-AIG-Portfolio für sieben Milliarden Dollar aufgekauft. Der Gewinn aus diesem Geschäft liess nicht lange auf sich warten. Denn die Schweizer Grossbank verkaufte einen Grossteil des Portfolios in Tranchen weiter. Ein ähnliches Vorgehen ist nun auch in diesem Fall zu erwarten.

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NEWS GANZ KURZ

Moody's

Die amerikanische Ratingagentur Moody's bestätigt bei den Schweizer Grossbanken UBS und Credit Suisse (CS) die Basisrisikoeinschätzung. Die CS wird mit «baa1» und die UBS mit «baa2» bewertet.

Digitalisierung

Banken arbeiten zwar an digitalen Strategien, fertige Gesamtlösungen gibt es noch wenige. Das ist das Ergebnis einer internationalen Untersuchung von IT-Dienstleister GFT. In zwei Punkten sind sich alle befragten Banken über Ländergrenzen hinweg einig: Der Kunde ist der Treiber der Digitalisierung der Finanzbranche.

RAM

RAM Active Investments (RAM) wechselt den Anlageverwalter des Ram (Lux) Tactical Funds II - Asia Bond Total Return von Samena Capital zu Nexus Investment Advisors. Die Entscheidung fusst auf dem Wechsel des Managementteams des Fonds, bestehend aus Richard Yang und Carl Wong, von Samena Capital zu Nexus.

UBS Australien

Die Grossbank steigt aus dem Wealth Management in Australien aus. In einem Management-Buyout verkauft die UBS das Geschäft an die neu gegründete Gesellschaft Crestone, die der bisherige UBS-Spartenchef Mike Chisholm leiten wird. Wie berichtet, stand das Australien-Geschäft bei der UBS schon länger auf dem Prüfstand. Neue Regulierungsvorschriften haben die Profitabilität weiter geschwächt, so dass der Ausstieg nun eine logische Konsequenz war.

Bank Reyl

Die Malta Financial Services Authority erteilte einem Tochterunternehmen der Bank Reyl eine Lizenz der Kategorie 4a, die eine Tätigkeit als Depotbank für geregelte Fonds ermöglicht.

Basler Kantonalbank

Die Basler Kantonalbank unterstützt das Collegium Musicum Basel neu als Hauptsponsorin mit einem mehrjährigen Vertrag. Für das Institut biete die Partnerschaft mit dem Collegium Musicum Basel mit seiner regionalen Bekanntheit mehr Breitenwirkung und eine Hospitalityplattform für seine Kunden, wird CEO Guy Lachapelle zitiert.

Julius Bär

Im US-Steuerstreit wird die Zürcher Bank Julius Bär noch im Verlauf der nächsten zwei Monate eine Strafe vergegenwärtigen. Das berichtet das amerikanische «Wall Street Journal». Weil sich das Institut überdies sehr kooperativ verhalten habe, dürfte die Busse auch nicht so hoch ausfallen wie ursprünglich angenommen.

Moody's

Die Ratingagentur Moody's hat aufgrund einer neuen Bewertungsmethodik ihre Ratings diverse Schweizer Banken erneuert. Das langfristige Schuldenrating für die Institute Julius Bär, Vontobel, BCV, Berner Kantonalbank, Raiffeisen, Pictet, Banque Syz, BSI und Clientis wurde angehoben. Bestätigt wurden die Einstufungen für die Zürcher und die St. Galler Kantonalbank.

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