Credit Suisse investiert erneut in toxische Papiere

Diesmal ersteht die Bank ein 6,8-Milliarden-Dollar-Portfolio von der Federal Reserve Bank von New York. Die verbrieften Papiere stammen vom AIG-Konzern.

Die gekauften Papiere bestehen aus Hypotheken-Anleihen und belaufen sich auf 13 Milliarden Dollar, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» berichtet. Die Credit Suisse muss aber nur 6,8 Milliarden Dollar für das gesamte ehemalige AIG-Portfolio zahlen.

Die Papiere wurden von der Federal Reserve Bank New York im Rahmen der Finanzkrise als toxische Papiere von der vom Konkurs bedrohten AIG übernommen.

Bereits anfangs Jahr hatte die Credit Suisse ein ähnliches Ex-AIG-Portfolio für sieben Milliarden Dollar aufgekauft. Der Gewinn aus diesem Geschäft liess nicht lange auf sich warten. Denn die Schweizer Grossbank verkaufte einen Grossteil des Portfolios in Tranchen weiter. Ein ähnliches Vorgehen ist nun auch in diesem Fall zu erwarten.

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NEWS GANZ KURZ

Moneypark II

Das Medienhaus Tamedia beteiligt sich mit 20,4 Prozent an Moneypark. Tamedia sieht im digitalen Vertrieb von Finanzprodukten einen Wachstumsmarkt. Moneypark berät und vermittelt Hypotheken und Vorsorgeprodukte und bietet auch Vermögensverwaltungsdienstleistungen an.

Moneypark I

Der Hypotheken- und Investmentberater Moneypark hat in den USA in das Startup Sindeo investiert. Unter sindeo.com bietet das kalifornische Unternehmen Hypotheken an. Moneypark ist nun Mehrheitsaktionärin von Sindeo.

Banque Cantonale de Genéve

Die Bank lanciert einen neuen Indexfonds auf den SPI. Der Fonds entspricht den Änderungen der für die Pensionskassen geltenden Vorschriften. Er bildet die Zusammensetzung des Schweizer Aktienmarktes nach. Er besteht aus zwei Klassen: Der Klasse J für Anleger, die mindestens Franken 25 Millionen zeichnen, sowie der Klasse I, die allen qualifizierten Anlegern ab 100 Franken offen steht.

Neue Aargauer Bank

Die NAB hat im ersten Halbjahr ihren Gewinn um 10,4 Prozent auf 58,5 Millionen Franken erhöht. Die Bank erfuhr einen hohen Netto-Neugeldzufluss von 471 Millionen Franken. Sie will das Anlagegeschäft weiter ausbauen. Für das zweite Halbjahr ist die NAB positiv gestimmt.

Vita

Die Sammelstiftung Vita verzinst die obligatorischen Altersguthaben für das Jahr 2014 neu mit 2,75 Prozent und die überobligatorischen Guthaben mit 3,75 Prozent. Das ist jeweils 1 Prozent mehr als Ende 2013 angekündigt. Für die 115'000 Versicherten verbessern sich dadurch die Altersleistungen zusätzlich.

Saxo Bank

Die mobile Multi-Produkt-Tradingplattform SaxoMobileTrader ist vom Global Banking and Finance Review Magazine zur besten Mobile Trading-Plattform Europas ernannt wurde. SaxoMobileTrader ist auf die Bedürfnisse anspruchsvoller Retail-Kunden zugeschnitten.

Swiss Re

Der Rückversicherungskonzern soll mit Fosun International über den Verkauf für seine US-Lebensversicherungstochter Aurora verhandeln. gefunden. Fosun ist die Investmentsparte von Chinas grösstem nicht börsennotierten Konglomerat. Es heisst, Fosun biete einen Preis zwischen 400 und 500 Millionen Dollar.

Credit Suisse

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Kundendaten

Der Bundesrat befürwortet die parlamentarische Initiative «Den Verkauf von Bankkundendaten hart bestrafen». Diese will den Schutz von Kundendaten verbessern. Weil bislang Personen nicht strafbar sind, die gestohlene Daten von Kunden eines Finanzinstituts weiterleiten oder zum eigenen Vorteil verwenden, soll diese Lücke geschlossen werden.

Graubündner Kantonalbank

Die GKB führt eine neue Startseite in ihrem e-banking ein. Künftig können Kunden die Startseite nach ihren eigenen Bedürfnissen einrichten. Möglich ist dies dank der Einführung von verschiedenen frei platzierbaren Bedienelementen. Durch diese Vereinfachung lassen sich Aufträge mit weniger Clicks bearbeiten.

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