Credit Suisse investiert erneut in toxische Papiere

Diesmal ersteht die Bank ein 6,8-Milliarden-Dollar-Portfolio von der Federal Reserve Bank von New York. Die verbrieften Papiere stammen vom AIG-Konzern.

Die gekauften Papiere bestehen aus Hypotheken-Anleihen und belaufen sich auf 13 Milliarden Dollar, wie die Nachrichtenagentur «Reuters» berichtet. Die Credit Suisse muss aber nur 6,8 Milliarden Dollar für das gesamte ehemalige AIG-Portfolio zahlen.

Die Papiere wurden von der Federal Reserve Bank New York im Rahmen der Finanzkrise als toxische Papiere von der vom Konkurs bedrohten AIG übernommen.

Bereits anfangs Jahr hatte die Credit Suisse ein ähnliches Ex-AIG-Portfolio für sieben Milliarden Dollar aufgekauft. Der Gewinn aus diesem Geschäft liess nicht lange auf sich warten. Denn die Schweizer Grossbank verkaufte einen Grossteil des Portfolios in Tranchen weiter. Ein ähnliches Vorgehen ist nun auch in diesem Fall zu erwarten.

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NEWS GANZ KURZ

GAM

Der Asset Manager GAM Holding hat die Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren (Principles for Responsible Investment, PRI), die von den Vereinten Nationen unterstützt werden, unterzeichnet. GAM hat sich damit zu einer Reihe von Massnahmen verpflichtet, welche die allgemeine Handhabung von ESG-Themen in der Gruppe regeln.

HSBC

Die Justizbehörden in Venezuela verlangen von der britischen HSBC-Bank eine Liste mit Namen von Staatsbeamten, die ein Konto mit der Schweizer-Tochterfiliale in Genf unterhielten. Die Rede ist von mehreren Milliarden Dollar.

Royal Bank of Scotland

Das britische Finanzinstitut hat 2014 einen Verlust von 3,5 Milliarden Pfund erlitten. Grund waren Abschreiber und Rückstellungen für Rechtsfälle. Die RBS kündigte eine massive Schrumpfung ihrer Investmentbank an und will sich aus 25 Märkten zurückziehen. Zum Verkaufsprozess von Coutts International machte RBS keine näheren Angaben.

Morgan Stanley

Die US-Bank zahlt 2,6 Milliarden Dollar an das US-Justizministerium und beendet damit die Untersuchung im Zusammenhang mit dem Geschäft mit hypothekenbesicherten Anleihen. Die Bank hat für die Zahlung bereits 2014 Rückstellungen getätigt, sodass das Ergebnis nicht beeinträchtigt wird.

Commerzbank

Am Hauptquartier der Grossbank in Frankfurt führten Steuerfahnder eine Grossrazzia durch. Über eine Commerzbank-Tochter aus Luxemburg und der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama soll hunderte Deutsche Steuern hinterzogen haben, so der Verdacht der Behörden.

Finma

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma hat im Jahr 2014 zur Durchsetzung des Finanzmarktaufsichtsrechts insgesamt 673 Vorabklärungen durchgeführt und 59 Verfahren abgeschlossen. Zudem hat sie 479 Amtshilfegesuche ausländischer Aufsichtsbehörden erledigt.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank und Hewlett-Packard (HP) haben eine Vereinbarung über mehrere Milliarden Dollar unterzeichnet. Der Vertrag mit einer Laufzeit von zehn Jahren sieht die Modernisierung der globalen IT der Deutschen Bank durch HP vor. Die Vereinbarung hat zugleich die deutliche Senkung der weltweiten IT-Infrastrukturkosten der Bank zum Ziel.

Outsourcing

SunGard, ein Anbieter von Software und Technologie für die Finanzindustrie, ist eine Kooperation mit der Schweizer InCore Bank eingegangen. Die Zusammenarbeit umfasst eine Palette professioneller Geschäftsdienstleistungen für Privatbanken und Effektenhändler, darunter Makler- und Verwahrungsdienste. Die Zusammenarbeit wird gemäss weiteren Angaben Schweizer Privatbanken eine neue Plattform für das Outsourcing von Geschäftsprozessen bieten.

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