Zürcher Kantonalbank auch ohne Staatsgarantie sicher

Die Ratingagentur Fitch bestätigt dem Staatsinstitut seine Bestnoten. Und für S&P gilt die Zürcher Kantonalbank als die am zweitbesten kapitalisierte Bank der Welt.

Fitch hat das AAA-Rating der Zürcher Kantonalbank bestätigt, wie die Bank heute in einem Communiqué mitteilte. Die Ratingagentur hat das Bankhaus zum vierten Mal in Folge beurteilt und attestiert ihr weiterhin sowohl auf kurz- als auch auf langfristige Sicht höchste Kreditqualität.

Die Ratingagentur begründet ihre Einschätzung mit der starken Wettbewerbsposition der Kantonalbank im konjunkturell gesunden Wirtschaftsraum Zürich, der breit abgestützten Ertragsstruktur sowie der Staatsgarantie. Positiv auf die Beurteilung wirken sich zudem die konservative Risikopolitik wie auch die solide Eigenkapital- und Liquiditätsbasis aus, heisst es.

Einzige Schweizer Bank mit Triple-A von Fitch

Zudem hat Fitch die hohe Stand-Alone-Bewertung bestätigt. Damit befindet sich die Bank auch ohne Berücksichtigung der Staatsgarantie des Kantons unter den sichersten von Fitch bewerteten Banken. Das Viability Rating der Zürcher Kantonalbank beträgt a+.

Auch für die Zukunft der ZKB ist Fitch optimistisch und bewertet die Bank dementsprechend mit «stable». Sie ist die einzige Schweizer Bank mit einem AAA-Rating von Fitch.

Auch von S&P gute Noten

Ähnlich erfreulich beurteilt die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die ZKB. S&P veröffentlichte vor wenigen Tagen eine Studie zur Kapitalsituation der bedeutendsten Banken. Um die weltweit und auch in der Schweiz unterschiedlichen Verfahren zu vereinheitlichen, hat S&P eine eigene Eigenkapital Ratio - Risk Adjusted Capital (RAC) Ratio - entwickelt.

Die Zürcher Kantonalbank erzielte in dieser S&P-Studie eine RAC Ratio von 15,2 Prozent und ist damit zusammen mit der Bank of China (Hong Kong) die einzige Bank weltweit mit einer RAC Ratio von über 15 Prozent.

S&P attestierte der Bank bereits Ende 2011 höchste Kreditqualität.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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