UBS knapp unter den Erwartungen

Mit 827 Millionen Franken Reingewinn bot die grösste Schweizer Bank im ersten Quartal ein Ergebnis, das leicht unter dem Gros der Analysten-Erwartungen lag.

Dagegen lag der Zufluss an Kundengeldern deutlich höher als in den Vorquartalen: Konzernweit lag das Net New Money bei 10,9 Milliarden Franken. Dies nach 6,4 Milliarden Franken im vierten Quartal. Alle grossen Geschäftsbereiche ausser der Investmentbank schlossen positiv ab.

Das Wealth Management erhöhte den bereinigten Vorsteuergewinn gegenüber dem Vorquartal um 24 Prozent auf 803 Millionen Franken; hier spielte allerdings ein positiver Effekt von 237 Millionen Franken hinein, der sich aus Veränderungen bei der Schweizer Pensionskasse ergab.

Die Nettoneugelder im Bereich Wealth Management erreichten 6,7 Milliarden Franken (Vorquartal: 5,0 Milliarden). Sie stützen sich «auf starke Zuflüsse aus dem asiatisch-pazifischen Raum, den Emerging Markets und der Schweiz sowie weltweit im Segment der Ultra-High-Net-Worth-Kunden», meldet die Bank. Die Bruttomarge erhöhte sich im Wealth Management um 2 auf 93 Basispunkte.

Die Investment Bank lieferte einen Vorsteuergewinn von 846 Millionen Franken. Einschliesslich des Bewertungsverlusts auf eigenen Verbindlichkeiten resultierte im ersten Quartal 2012 ein Vorsteuerverlust von 373 Millionen Franken – verglichen mit einem Vorsteuerverlust von 14 Millionen im vierten Quartal 2011.

• Global Asset Management steigerte den Vorsteuergewinn um 32 Prozent auf 156 Millionen Franken. Dies erkläre sich in erster Linie aus «deutlich höheren performanceabhängigen Gebühren, speziell bei den alternativen und quantitativen Anlagen», meldet die Grossbank.

• Retail & Corporate erhöhte den Vorsteuergewinn um 40 Prozent auf 575 Millionen Franken;auch hier spielten positive Effekte bei der Pensionskasse hinein, sie machten 190 Millionen Franken aus. Bei den Kundeneinlagen habe sich ein kontinuierliches Wachstum ergeben: Bei der UBS wurden im letzten Quartal 24'000 neue Privatkundenkonti eröffnet und Vermögensneuzugänge von 1,6 Milliarden Franken registriert.

• Wealth Management Americas erzielte einen Quartalsgewinn vor Steuern von 209 Millionen US-Dollar, ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorquartal; die Analysten hatten im Schnitt etwa diese Zahl erwartet.

Der konzernweite Reingewinn belief sich im ersten Quartal 2012 auf 827 Millionen Franken – gegenüber 319 Millionen im vierten Quartal 2011.

Dabei verbesserte sich der Vorsteuergewinn von 481 Millionen auf 1'304 Millionen Franken. Doch aus der Neubewertung von eigenen Verbindlichkeiten ergab sich ein Verlust von 1'164 Millionen Franken, ein Effekt, der vor allem auf die Verengung der Kreditspreads zurückzuführen sei.

Im Quartalsergebnis berücksichtigt ist zudem ein Verlust von 53 Millionen Franken durch Bewertungsanpassungen der eigenen Kreditrisiken in dem Derivateportfolio. 

 

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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