EFG International ernennt neuen Finanzchef

Der bisherige Amtsinhaber verlässt nach einer Übergangsfrist das Unternehmen. Der Nachfolger kommt aus den eigenen Reihen, war aber auch schon bei der Deutschen Bank.

Giorgio_Pradelli_1Per 1. Juni 2012 tritt Giorgio Pradelli (Bild) in die EFG International ein, um als Mitglied des Executive Committee die Rolle als Chief Financial Officer zu übernehmen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Er ersetzt Jean-Christophe Pernollet, der nach einer angemessenen Übergabefrist das Unternehmen verlässt, um eine neue Herausforderung anzunehmen.

Frühere Zusammenarbeit mit dem heutigen CEO

Der 45-jährige Pradelli hat umfassende Private-Banking- und Führungserfahrung. Er hielt eine Reihe von Führungspositionen bei der Deutschen Bank, unter anderem als Leiter Private & Business Banking in Italien sowie als Leiter Geschäftsentwicklung für die Privatkunden- und Asset-Management-Gruppe in Frankfurt.

Von 2003 bis 2006 war er Deputy Chief Financial Officer der EFG Group, des grössten Aktionärs von EFG International. Während dieser Zeit arbeitete er auch eng mit der EFG Private Bank in Grossbritannien und dem damaligem CEO John Williamson zusammen, dem heutigen CEO von EFG International.

Für mehr als 1'000 Büro zuständig

Zuletzt war Giorgio Pradelli Leiter des internationalen Geschäfts bei der griechischen Eurobank, die ebenfalls zur EFG-Gruppe gehört. Er war dabei verantwortlich für die neuen Länder Europas. In dieser Rolle überwachte er ein Geschäft mit insgesamt mehr als 1'000 Büros und einem Ertragsvolumen von rund 700 Millionen Euro.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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