Sarasin heuert weiteren Ex-Clariden-Banker an

In Asien hat die Bank Sarasin damit bereits sieben ehemalige Berater ihrer Rivalin Clariden Leu aufgenommen, seit diese in die Credit Suisse fusioniert wird.

Der Bankberater David Louie wird das Sarasin-Büro in Hong Kong in der Position eines Managing Directors und Vice Chairman verstärken.

Louie wird an Enid Yip, CEO Asia bei Sarasin, rapportieren, wie das Branchenmagazin «Wealthbriefing» berichtete.

Sarasin baut mit Clariden-Leuten aus

Enid Yip hatte ihre Truppe erst im April mit dem «Greater China»-Team der ehemaligen Clariden-Leu ausgebaut.

Mit der Leiterin Kredit Management, Janine Lee, stiessen damals zwei weitere Kundenberater und drei Assistenten von dort zur Bank Sarasin.

Sarasin positioniert sich als Boutique

Louie leitete zuvor das 50-köpfige Asset-Management-Team der Clariden Leu in Hong Kong.

«Wir ziehen Industrie-Veteranen an» sagt Sarasins Asien-Chefin Enid Yip. «Sie wählen die Sarasin, weil sie eine kundenorientierte Privatbank-Boutique ist.»

Dafür ein wenig weniger schweizerisch

Allerdings sieht sich die Bank Sarasin seit ihrer Übernahme durch die Bank Safra genötigt, ihren asiatischen Kunden zu erklären, dass sie nach wie vor eine Schweizer Bank sei, wie ein Insider gegenüber finews.ch erzählt.

So wird die Safra-Gruppe, trotz Schweizer Banktochter als brasilianisches Finanzhaus angesehen. Auch wurde mit der Übernahme die Wurzeln zur niederländischen Rabo-Bank gekappt, welche seit der Kolonialzeit einen guten Ruf in der Region geniesst.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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