Sagen Sie mal: Wer ist der beste Banken-CEO der Schweiz?

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Welcher Banken-CEO geniesst auf dem Finanzplatz Schweiz das höchste Ansehen? Das soll nun herausgefunden werden: Hier geht es zur Umfrage.

Natürlich spielen dabei zahlreiche Kriterien eine Rolle: Wer ist vertrauenswürdiger? Wer muss die stärksten Turnaround-Qualitäten beweisen? Wer beherrscht die Risiken am besten?

Und: Ist es eine grössere Leistung, wenn man eine Grossbank managt? Oder verdient vor allem Respekt, wer sich schlau im Schweizer Kundengeschäft bewegt?

Klar auch, dass es Personen, die nicht so bekannt sind, bei solchen Umfragen schwerer haben.

Dennoch wollen wir hier mal etwas Orientierung schaffen:

Welcher Banken-CEO ist am angesehensten in der Schweizer Finanzbranche? Was sagen Sie? 

Den stärksten Eindruck unter den CEO macht mir...

Unsere Auswahl ist begrenzt: Derzeit sind es 12 Kandidaten. Stimmen Sie ab bis Freitag, 27. Juli. Die drei Chefs mit den meisten Stimmen kommen danach in eine weitere, definitive Wahl-Runde.

Eines fällt bei der Liste der prominenten Bankchefs ins Auge: Die CEO in der Schweizer Finanzszene sind eher jung (das würde wohl auch bei einem internationalen Vergleich so erscheinen), und die wenigsten sind schon sehr lange im Amt:

Brady Dougan, Credit Suisse
Chef über knapp 50'000 Mitarbeiter. Jahrgang 1958, seit Mai 2007 CEO der Credit Suisse. Zuvor Leiter des Investment Banking.

Boris Collardi, Julius Bär
Chef über rund 3'600 Mitarbeiter. Jahrgang 1974, seit April 2009 CEO der Julius Bär Gruppe. Zuvor CEO Bank Bär und CEO Investment Solutions Group von Julius Bär.

Sergio Ermotti, UBS
Chef über knapp 65'000 Mitarbeiter. Jahrgang 1960, seit September (definitiv November) 2011 Konzernchef der UBS. Zuvor CEO der UBS Group Europa, Nahost, Afrika. Davor stellvertretender CEO von Unicredit.

Thierry Lombard, Lombard Odier
Chef über rund 1'900 Mitarbeiter. Jahrgang 1948. Seit 2008 Geschäftsführender Teilhaber von Lombard Odier. Zuvor Managing Partner.

Franco Morra, HSBC Private Bank Schweiz
Chef über rund 2'000 Mitarbeiter. Jahrgang 1967, seit Februar 2012 CEO HSBC Private Bank. Zuvor war er Leiter des Private Banking von HSBC Private Bank (Schweiz). 2009 bis Oktober 2010 Co-Head von UBS Wealth Management.

Harald Nedwed, Migros Bank
Chef über rund 1'400 Mitarbeiter. Jahrgang 1960. Seit September 2003 Präsident der Geschäftsleitung der Migros Bank. Zuvor Leiter des Sitzes Basel und CFO der Migros Bank.

Guy de Picciotto, Union Bancaire Privée
Chef über rund 1'450 Mitarbeiter. Jahrgang 1960. Seit 1998 CEO der UBP. Zuvor als Risk-Chef und COO Mitglied der Geschäftsleitung.

Jacques de Saussure, Pictet
Chef über rund 3'000 Mitarbeiter. Jahrgang 1953. Senior Partner seit Juli 2010. Zuvor seit 1987 Teilhaber von Pictet & Cie.

Martin Scholl, Zürcher Kantonalbank
Chef über gut 5'000 Mitarbeiter. Jahrgang 1961. Seit Juni 2007 Vorsitzender der Generaldirektion der ZKB. Zuvor Leiter des Geschäftsbereichs Firmenkunden.

Zeno Staub, Vontobel
Chef über rund 1'400 Mitarbeiter. Jahrgang 1969, seit Mai 2011 CEO der Vontobel-Gruppe. Zuvor Leiter des Asset Management bei Vontobel.

Joachim H. Strähle, Sarasin
Chef über rund 1'700 Mitarbeiter. Jahrgang 1958. Seit September 2006 CEO der Bank Sarasin & Cie. Zuvor bei Credit Suisse als Regional Head Asia-Pacific, Middle East and Russia sowie Mitglied des Private Banking Management Committee.

Pierin Vincenz, Raiffeisen
Chef über knapp 10'000 Mitarbeiter. Jahrgang 1956, seit 1999 Vorsitzender der Geschäftsleitung von Raiffeisen Schweiz. Zuvor Finanzchef der Raiffeisen-Gruppe.

 

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Euler Hermes

Der auch in der Schweiz tätige französische Spezialist für Firmenkreditversicherungen konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2015 auf 1,3 Milliarden Euro steigern. Das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Dass Nettoergebnis stagnierte bei gut 172 Millionen Euro.

BCGE

Die Genfer Kantonalbank (BCGE) hat erstmals in ihrer Geschichte mehr als 13'000 Aktionäre. Die Marke wurde im Laufe des ersten Halbjahres 2015 überschritten. Der grösste Teil der Aktionäre sind Private. 654 BCGE-Mitarbeiter, das sind annähernd 90 Prozent des Personalbestandes, halten rund 2,2 Prozent der Aktien.

UBS

Die Affäre um in der Karibik-Insel Puerto Rico vertriebenen Anleihen-Investments weitet sich aus. Das gab die Schweizer Grossbank im Zuge ihres Halbjahres-Berichts bekannt. Demnach befassen sich sowohl die amerikanische Finanzaufsichts-Behörde Finra wie das gefürchtete US-Justizdepartement mit dem Fall, wie es weiter hiess.

Credit Suisse

Der Grossbank droht neues Ungemach in den USA: Laut Medienberichten bereitet die New Yorker Staatsanwaltschaft eine Klage gegen die Bank in Zusammenhang mit ihrer Dark-Pool-Plattform Crossfinder vor. Schon im Sommer 2014 hatte die Behörde eine ähnlich Klage gegen die britische Bank Barclays lanciert.

SIX

Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX veräussert per 31. Juli ihre Anteile an den Gemeinschaftsunternehmen Stoxx und Indexium an die Deutsche Börse. Die Rechte an allen Schweizer Indizes sind von dem Verkauf nicht betroffen, hiess es weiter. Der Verkaufserlös beträgt 650 Millionen Franken.

Banque Syz

Moody's hat das Rating der Banque Syz auf «under Review» genommen. Auslöser ist die Mitte Juli bekanntgegebene Kauf der Royal Bank of Canada (Suisse). Das Langfrist-Rating von Syz war erst im Mai um zwei Stufen auf «A2» angehoben worden.

CFT

Der Westschweizer Broker Compagnie Financière Tradition hat im ersten Halbjahr den Umsatz nur minim auf 426,6 Millionen Franken gesteigert. Ein etwas schlechteres zweites Quartal machte die Fortschritte aus dem ersten zunichte.

Avaloq

Die Schweizer Avaloq-Gruppe hat die Software ‹Avaloq Banking Suite› bei der in Frankreich tätigen Swiss Life Banque Privée erfolgreich eingeführt. Mittlerweile arbeiten 80 Anwender damit. Die Swiss Life Banque Privée ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Swiss Life und VIEL & Cie. Für 5'000 Kunden verwaltet sie über 4,4 Milliarden Euro an Vermögen.

Fondsvermögen

Das Vermögen im Schweizer Fondsmarkt betrug per Mitte 2015 insgesamt 874 Milliarden Franken. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber Anfang 2015. Damals beliefen sich die Vermögen auf 864 Milliarden Franken. Noch im Mai 2015 hatte das Volumen 895 Milliarden Franken betragen. Durch die Kursverluste an den Börsen nahm das Vermögen im Schweizer Fondsmarkt in den vergangenen Wochen jedoch markant ab, wie den neusten Sfama-Zahlen zu entnehmen ist.

Urner Kantonalbank

Die Urner Kantonalbank erzielte unter anderem wegen eines Beteiligungsverkaufs einen um einen Drittel höheren Halbjahresgewinn von 9,2 Millionen Franken. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft verbesserte sich innert Jahresfrist um 2,2 Prozent auf gut 16 Millionen Franken.

Deutschland

Die Schweiz und Deutschland haben die letzten Klärungen zur grenzüberschreitenden Erbringung von Finanzdienstleistungen getroffen. Jetzt können Schweizer Banken, die in Deutschland Finanzdienstleistungen anbieten wollen, um eine vereinfachte Freistellung bei der deutschen Finanzmarktaufsicht BaFin ersuchen.

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