CS-Chef Brady Dougan beruhigt das Personal

Die CS-Mitarbeiter, deren Namen das Finanzinstitut den US-Steuerbehörden weitergeleitet hat, hätten Brady Dougan zufolge nichts zu befürchten.


«Ein Angestellter, der sich an die Regeln gehalten hat, braucht sich keine Sorgen zu machen», sagte Credit-Suisse-Chef Brady Dougan in einem Interview in der Wochenendausgabe der Westschweizer Zeitung «Le Temps».

Das Finanzhaus hätte zudem keine Namenslisten an die amerikanischen Behörden geschickt, sondern E-Mails sowie andere Dokumente zur Verfügung stellen müssen, auf welchen Namen aufgeführt seien. Weil es sich dabei um «Tausende» von Namen gehandelt habe, seien die Leute, deren Namen übermittelt wurde, nicht eingeweiht worden, so der CEO der Credit Suisse (CS) weiter.

Reiserestriktionen gelockert

Angestellte ohne Kontakt zu amerikanischen Kunden sowie Mitarbeiter mit Tätigkeiten ausserhalb der Kundenberatung waren laut Dougan nicht von der Datenlieferung betroffen. Mitarbeiter, die wissen möchten, ob ihr Name in den Dokumenten auftauche, könnten dies ohne weiteres jederzeit in Erfahrung bringen.

Dougan zufolge gibt es bei der CS zudem keine Reiseverbote mehr. Jedoch bedeute dies nicht, dass völlig freies Reisen möglich sei.

Test vor der Reise

Seit fünf Jahren sei das Bankhaus sehr vorsichtig und habe für jedes Land, in dem sie Geschäfte tätige, ein Handbuch ausgearbeitet, sagte der CS-CEO weiter. Vor einer Reise müsse jeder Beteiligte einen Test bestehen und nachweisen, dass er die Vorschriften und Regeln des entsprechenden Landes kenne.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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