Obama oder Romney? Der Markt kennt das Ergebnis

Die Richtung des Aktienmarktes leiste bei der Prognose für die kommende US-Präsidentschaftswahl gute Dienste, versichert der Chefstratege von Standard & Poor's. 

sc-7072-Sam Stovall (Bild), Chefstratege beim amerikanischen Finanzdienstleister Standard & Poor's, weiss Bescheid über den guten Riecher der Aktienmärkte  bei der bevorstehenden Präsidentschaftswahl. 

«Die S&P-500-Kursentwicklung während den letzten drei Kalendermonaten im Vorfeld der Präsidentschaftswahlen ist ein guter Prädiktor, ob der amtierende Präsident oder seine Partei wieder gewählt oder aber ersetzt wird», schrieb er in seinem Standard & Poor's Stovall's Sector Watch.

Kurse rauf, Präsident bleibt

Ein Preisanstieg zwischen dem 31. Juli und dem 31. Oktober soll also besagen, dass die Wiederwahl des amtierenden Präsidenten respektive von dessen Partei bevorstehe. Komme es in diesem Zeitraum hingegen zu einem Kursrückgang, deute dies auf eine Abwahl hin.

Seit 1948 leiste diese «Wahl-Prognose-Technik» eine hervorragende Arbeit. Die Vorhersagemethode funktioniere sogar mit einer fast 90-prozentigen Trefferquote, so Stovall weiter.

Darf Obama bleiben?

Das Online-Branchenmagazin «Business Insider» hat nun einen Blick auf die jüngste Entwicklung geworfen: Was prognostiziert S&P derzeit?

Die jüngste Performance (Chart) deutet nach oben und signalisiert einen Erfolg für Barack Obama und seine Demokratische Partei – seither sind allerdings auch nur zehn Tage vergangen: Wir werden die Sache also noch weiterverfolgen...

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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