CS: Zentraleuropa-Chef geht zur Deka

Der CEO für Zentraleuropa bei CS Deutschland wechselt das Haus: Michael Rüdiger wird Vorstandsvorsitzender beim Asset Manager der deutschen Sparkassen.

Der Deka-Verwaltungsrat wählte Michael Rüdiger, CEO für Zentraleuropa bei der Credit Suisse, am Dienstag zu ihrem neuen Vorstandsvorsitzenden («Manager-Magazin», «Börsen-Zeitung», Pressemitteilung von Deka).

Rüdiger übernimmt das Amt von Oliver Behrens, der Deka ad interim leitete, nachdem der ehemalige VR-Vorsitzende Frans Waas Anfangs April entlassen wurde, da «das notwendige persönliche Vertrauensverhältnis nicht mehr gegeben war»: So zitiert die «Börsen-Zeitung» den Entlassungsgrund.

Behrens wird nun die neu geschaffene Position eines stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden einnehmen, meldet die Deka in ihrer Pressemitteilung weiter.

Nachfolger unbekannt

Wer den 48-jährigen Rüdiger bei der Credit Suisse ersetzen wird, ist derzeit noch nicht bekannt, teilte die Grossbank auf Anfrage von finews.ch mit. Über die Nachfolge werde zu gegebener Zeit informiert, heisst es von der CS.

«Mit Michael Rüdiger haben wir einen in allen Teilen des Bankgeschäfts, vor allem in der Steuerung und dem Asset-Management sehr erfahrenen Fachmann als Vorstandsvorsitzenden der DekaBank gewinnen können», kommentiert Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), die Anstellung von Rüdiger in der Pressemitteilung der Deka Bank.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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