Investor-Pionier macht Kasse mit Facebook-Aktien

Der ehemalige PayPal-CEO und Facebook-Investor der ersten Stunde verkaufte die Mehrheit seiner Aktien. Er machte mit seinem Investment allerdings grosse Kasse.

Peter_ThielDer in Frankfurt am Main geborenen Peter Thiel (Bild) hat sich von einem Grossteil seiner verbliebenen Anteile am sozialen Netzwerk Facebook getrennt. Das berichteten unter anderem das Wirtschaftsmagazin «Forbes» und das Branchenmagazin «Businessinsider».

Wie aus einer am Montag veröffentlichten Börsenmitteilung hervorgeht, hat der Milliardär in der vergangenen Woche knapp 20,1 Millionen Anteilsscheine verkauft. Das sind 72 Prozent seines ursprünglichen Bestandes.

Nur auf den ersten Blick missglückt

Thiel, der auch im Verwaltungsrat von Facebook sitzt, erzielte für seine Facebook-Aktien einen Verkaufspreis zwischen 19,27 und 20,69 Dollar oder insgesamt rund 400 Millionen Dollar. Trotz des massiven Einbruchs hat sich sein Facebook-Investment von 2004 aber als wahre Goldgrube erwiesen.

Vor acht Jahren, als die Soziale Plattform noch ganz am Anfang stand, hatte der Investor Thiel eine halbe Million Dollar in das Unternehmen gesteckt und dafür einen Anteil von rund zehn Prozent erhalten.

Aktie bricht weiter ein

Die Haltefrist für Alteigentümer war am Donnerstag vergangener Woche abgelaufen und der Aktienkurs ist nach massiven Verkäufen weiter eingebrochen. Teils kostete das Papier weniger als halb soviel wie beim IPO im Mai mit 38 Dollar. Zurzeit notiert die Aktie knapp 20 Dollar.

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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