SAM: Die Produktepalette wird erweitert

Der neue CEO der  SAM Group , Sander van Eijkern, möchte das Nachhaltigkeits-Wissen im Bereich Festverzinsliche nutzen und Themen-Produkte forcieren.

Der Robeco-Mann Van Eijkern weist auf seine Erfahrung als Verwaltungratsmitglied  von SAM und im nachhaltigen Private-Equity-Geschäft hin, wenn er versichert, für Kontiuität sei gesorgt. Zudem sei es für ihn nichts Neues, ein Unternehmen aus der Gründer/Besitzer-Phase in eine zweite Management-Generation zu überführen, sagte er gegenüber Responsible Investor.

Kein Personalabbau

Van Eijkern schliesst zwar in der Schweiz Akquisitionen als Wachstumsbooster für seine SAM nicht ganz aus, setzt aber auf organisches Wachstum und die Platzierungskraft der Mutter Robeco. Sein Team – durch eine Robeco-Clean-Tech-Equipe aus Rotterdam verstärkt – sieht er als ziemlich komplett an. Abbauen, wie es Mitstreiter im Bereich der Nachhaltigkeitsprodukte tun, kommt für ihn nicht in Frage.

Die Rabobank-Tochter Robeco hatte im Dezember 2006 64 Prozent der SAM erworben. Mit dem Abgang von Schlüsselfiguren dürfte der Anteil der im Management gehaltenen Titel  mittlerweile deutlich unter 36 Prozent gesunken sein. Über das Robeco-SAM-Gespann gibt sich die Gesellschaft zurückhaltend.

Auf der Website wird nur dargelegt, dass SAM und Robeco, eine unabhängige Tochtergesellschaft der niederländischen Rabobank-Gruppe , einen strategischen Zusammenschluss gebildet hätten, um eine weltweit führende Plattform für nachhaltige Vermögensverwaltung im Hinblick auf Produktentwicklung, Innovation und Vertrieb zu betreiben. «Im Rahmen dieser Zusammenarbeit sind sowohl die Mitarbeitenden von SAM als auch Robeco SAM-Aktionäre. Der neue Verwaltungsrat von SAM besteht aus fünf Mitgliedern, wovon zwei Robeco vertreten. Der Präsident ist unabhängig.» Im Moment sind es zwar nur vier, darunter seit März 2007 Sander van Eijkern, der seit Anfang Jahr auch als CEO eingesetzt ist.

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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