Vontobel kooperiert mit Morgan Stanley

Die Zürcher Bank öffnet ihre Emissionsplattform «deritrade» für stukturierte Produkte von Morgan Stanley und Société Générale, wie finews.ch erfuhr.

Die Bank Vontobel hat entsprechende Informationen von finews.ch am Donnerstag nach Börsenschluss bestätigt. Mit Morgan Stanley und der Société Générale wurden Absichtserklärungen bereits unterzeichnet.

Über eine so genannte «Multi-Issure-Plattform» können Anleger künftig ihre massgeschneiderten Produkte in Echtzeit konzipieren, die Offerten mehrerer Emittenten vergleichen und ihren Präferenzen entsprechen das beste Angebot auswählen.

Angebotsvergleich wird möglich

Wie weitere Recherchen ergaben wird Vontobel mit «deritrade» sowohl bei der Abwicklung als auch bei den Dienstleistungen während des Lebenszyklus' des Produkts keinen Unterschied zwischen Vontobel- und Drittprodukten machen.

Vontobel eröffnet so ein neues Kapitel im Vertrieb von Strukturierten Produkten und ermöglicht einen Angebotsvergleich für massgeschneiderte Produkte bereits bei geringen Abschlussvolumen. Entsprechend dürfte die Zürcher Bank mit diesem erweiterten Angebot ihre führende Rolle im Bereich Strukturierter Produkte weiter festigen.

Konkurrenz im Gegenwind

Derzeit arbeiten noch andere Anbieter an Lösungen im Bereich der Konzeption von massgeschneiderten Zertifikaten und Strukturierten Produkten. Darunter Structuring Lab, Xicor und Derivative.com. Für sie dürfte es nun nach der Öffnung von «deritrade» erheblich schwieriger werden, sich zu etablieren.

Die Emissionsplattform «deritrade» wurde 2008 im Markt eingeführt. Mit der Anbindung von einer guten Handvoll Investmentbanken zur Lieferung von Derivatkomponenten wurde 2010 dann die Vielfalt an Basiswerten ausgebaut.

Mehr als 800 Finanzakteure nutzen «deritrade»

Im Jahr 2011 setzte Vontobel mit der neuen Wahlmöglichkeit des Referenzschuldners für Strukturierte Produkte einen weiteren Meilenstein in der Lösungskonzeption von Strukturierten Produkten.

Inzwischen nutzen bereits mehr als 800 Finanzakteure, wie Banken und Vermögensverwalter, die Plattform.

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Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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