Bank of China erleidet Schweizer-Abschreiber

Das chinesische Mutterhaus musste 110 Millionen Pfund in den Europa-Ableger der Bank of China einschiessen, um die Verluste aus dem Schweizer Geschäft zu decken.

Der jüngste Abschreiber, den der Europa-Ableger der Bank of China, die Bank of China UK, wegen ihrer Niederlassung in Genf verbuchen muss, beläuft sich auf 31,4 Milliarden Pfund, was die Bank in einem vor kurzem veröffentlichten Bericht kundtat, wie das Finanzportal «Financial News» berichtet.

«Ungünstige Entwicklungen der Private-Banking-Niederlassung in Genf erfordern einen Abschreiber von 31,4 Millionen Pfund auf diesem Investment», schreibt die Bank in ihrem Bericht. Die Bank of China etablierte ihre Schweizer Niederlassung 2008, gab aber im Juli 2012 bekannt, dass sie ihr Schweizer Geschäft an Julius Bär verkauft und stattdessen eine strategische Partnerschaft mit der Schweizer Privatbank eingehe.

Frisches Geld braucht die Bank

Der jüngste Abschreiber der Bank of China UK beinhaltet nun den Verlust, der aus dem Verkauf an Julius Bär resultierte. Deshalb benötigte die Bank auch frische Ressourcen in der Höhe von 110 Millionen Pfund vom chinesischen Mutterhaus.

Dieses Geld wurde benötigt «um die Kosten des Genfer Investments zu decken und zusätzliches Kapital für die künftigen Geschäftsentwicklungen der Bank bereitzustellen», schreibt die Bank of China UK gemäss «Financial News».

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Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

Zurich

Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

BEKB

Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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