Grossauftrag für die Bank Zweiplus

Die Zurich-Versicherung und die Bank Zweiplus gehen in der Schweiz ab 1. Januar 2013 eine strategische Kooperation ein, wie Recherchen von finews.ch ergaben.

bank_zweiplus_02

Als ersten Schritt hat sich die Zurich Invest entschieden, per Anfang 2013 bestehende Kundendepots an die Bank Zweiplus zu übertragen. Für die Kunden und ihre bestehenden Depots ändert sich dabei nichts.

Ansprechpartner für die Kunden bleibt die Zurich Invest. Die Zurich Invest bietet Privatkunden Fondslösungen (Target Investment Funds) und eine aktive Vermögensverwaltung (Zurich Invest Select Portfolio) an. Da die Zurich Invest keine Banklizenz besitzt, muss sie für die Konto- und Depotführung einen externen Partner beauftragen.

Neue Bankprodukte für die Kunden

Martin_Gubler_120Im Sinne der strategischen Partnerschaft stellt die Bank Zweiplus daher künftig Banklösung zur Verfügung, mit der die Zurich-Versicherung Bankprodukte für ihre Kunden gestalten kann.

Das gibt der Zurich-Versicherung die Möglichkeit, beispielsweise Konti, Spareinlagen oder Festgeldanlagen anbieten zu können. Zudem werden die Kunden neu von E-Banking-Funktionalitäten für Geldanlagen profitieren können.

«Wir prüfen für Privatkunden die Einführung neuer Kontolösungen und die Möglichkeit, den Stand des Vermögensverwaltungsdepots auch online abzurufen», sagte Martin Gubler (Bild links oben), Leiter Zurich Invest, gegenüber finews.ch. Lesen Sie dazu auch: «Investoren wollen nicht länger hohe Gebühren zahlen».

Bankpartner für Versicherungen

Mit dieser Partnerschaft etabliert sich die Bank Zweiplus weiter als Bankpartner für Versicherungen, wie finews.ch schon früher berichtet hatte.

Alfred_Moeckli_Portrait_120Wie Alfred W. Moeckli (Bild links unten), CEO der Bank Zweiplus, auf Anfrage erklärte, zeigen die verschiedenen strategischen Partnerschaften der Bank Zweiplus, etwa auch mit Swiss Life oder der PAX, dass im Markt ein echtes Bedürfnis nach einer unabhängigen Produkt- und Abwicklungsplattform für Versicherungen, aber auch für qualifizierte Finanzdienstleister und Vermögensverwalter besteht.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DOSSIER BANKEN

Dossier Banken

Dossier UBS Dossier Credit Suisse Dossier Bank Vontobel Dossier Julius Bär Dossier Zürcher Kantonalbank

Die wichtigsten Schweizer Banken auf einen Blick:

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
  • Erfindungen, die Leben retten
  • So sehen die Innovations-Labs der Banken aus
  • Die geschrumpften Banken auf einen Klick
mehr

SELECTION

Selection

Die zehn gröbsten Fehler im Lebenslauf

Diese Fehler sollten Bewerber im Curriculum Vitae tunlichst vermeiden.

Selection

«Die Quartalsergebnisse verfehlten die Erwartungen»

«Wegen der zunehmenden Regulierung»

Es gibt Finanz-Sprüche, die wir dauernd hören ? obwohl sie nichts sagen. Hier einige Highlights.

Selection

NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

weitere News