Neuer Wind bei Frankfurter Bankgesellschaft

Die Frankfurter Bankgesellschaft in der Schweiz hat gleich drei Schüsselpositionen neu besetzt, darunter auch einen Chief Operating Officer.

Insgesamt sind es drei Personen, die neu zur Frankfurter Bankgesellschaft (Switzerland) stossen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Neuer Chief Operating Officer (COO) und Mitglied der Geschäftsleitung ist der 52-jährige Erich Vettiger. Er kommt von der Arab Bank (Switzerland), bei der er in gleicher Funktion tätig war.

Zuvor verantwortete er bei UBS Phillips & Drew London die Gründung und den Aufbau des Unternehmens sowie das Going-Live der SIS (heute SIX Securities) und war zuständig für die Fusion von Intersettle und SEGA.

Von der Credit Suisse zur Bankgesellschaft

Für die Betreuung vermögender Unternehmer und Privatkunden in Deutschland und in der Schweiz engagierte die Bank Jan Peter Hartmann als Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Der 48-jährige verfügt über langjährige Erfahrung im Private Banking und im Firmenkundengeschäft bei der Deutschen Bank und Goldman Sachs.

Zuletzt arbeitete er bei der Credit Suisse als Senior Relationship Manager in Zürich und betreute sehr vermögende Privatkunden aus Deutschland.

Neue Kommunikatorin

Für das Ressort Marketing & Communication wurde Susanne Ruschinski verpflichtet. Sie ist zudem für das Sponsoring und für Veranstaltungen zuständig.

Vor ihrem Wechsel zur Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) war sie als Gruppenleitung Marketing bei der DZ Privatbank in Zürich tätig.

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NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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