CS: Asset Management droht Auflösung

Die kleinste Division der Grossbank steht offenbar tatsächlich auf dem Prüfstand: Weitere Quellen berichten von entsprechenden Plänen am Paradeplatz.

Die «Bilanz» machte die These letzte Woche erstmals publik, jetzt doppelt die Nachrichtenagentur «Reuters» nach: Die Credit Suisse plant offenbar, ihre Asset-Management-Division aufzulösen und teils ins Investmentbanking, teils ins Private Banking zu integrieren.

«Reuters» beruft sich dabei auf zwei Personen aus der Bank. Der Schritt sei aber noch nicht definitiv entschieden.

Die Pläne seien eine «direkte Konsequenz» aus der Tatsache, dass die CS im Asset Management nicht bei den Grossen mitspiele, so eine der «Reuters»-Quellen; und er erfolge, um Kosten zu sparen. Dies deutet an, dass mit der Integrations-Übung am Ende ein Stellenabbau verbunden sein würde. Die Asset-Management-Division der Credit Suisse weist rund 2700 Vollstellen auf.

Mehr Effizienz, weniger teure Manager

Im Hintergrund steht, dass sich die Credit Suisse derzeit verstärkt um Effizienzsteigerungen bemüht. Präsident Urs Rohner sagte der «Bilanz» kürzlich, man strebe jährliche Effizienzsteigerungen von 3 Prozent an.

Im Geschäftsjahr 2011 war Asset-Management-Chef Robert S. Shafir der teuerste CS-Manager gewesen: Die Gesamtvergütung erreichte 8,6 Millionen Franken. Die Asset-Management-Division der CS erzielte damals einen Vorsteuergewinn von 563 Millionen Franken.

 

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Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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