Mutationen an der Spitze der Crédit Agricole

Sesselwechsel in der Crédit Agricole (Suisse) mit Hauptsitz in Genf: Pierre Masclet wurde zum neuen Head of Markets & Investment Solutions ernannt.


Zum neuen Head of Markets & Investment Solutions und Mitglied des Exekutivausschusses der Crédit Agricole (Suisse) wurde Pierre Masclet ernannt. Er tritt damit die Nachfolge von Frédéric Lamotte an. Dieser wird neue Funktionen innerhalb der Crédit Agricole Gruppe übernehmen, wie das Bankinsitut am Dienstag mitteilte.

Ausbau von Produktangebot und Vermögensverwaltung

Gemäss Medienmitteilung wird Pierre Masclet die Rolle des Bereichs weiter festigen und das Leistungs- und Produktspektrum der Bank in der Vermögensverwaltung ausbauen.

Sein Vorgänger, Frédéric Lamotte wurde zum Chief Investment Officer und Mitglied des Exekutivausschusses der Holding Crédit Agricole Private Banking ernannt, unter deren Dach die wichtigsten Vermögensverwaltungseinheiten der Crédit Agricole Gruppe zusammengefasst sind.

Pierre Masclet ist seit zwanzig Jahren für die Crédit Agricole Gruppe tätig. In seiner neuen Rolle wird er für die Anlagestrategie sowie die Definition der Produkte- und Dienstleistungspalette und deren Vermarktung zuständig sein. Ihm unterstellt sind mehr als 150 Mitarbeiter.

Optimierungsaufgaben

Frédéric Lamotte wird in seiner neuen Funktion, die er ebenfalls vom Standort Genf ausübt, für eine einheitliche und flächendeckende Verteilung der Expertise sorgen sowie den Vertrieb, die Effizienz und die Sicherheit des Private-Banking-Geschäfts optimieren, wie es im Communiqué weiter heisst.

Die Holding Crédit Agricole Private Banking wurde im November 2011 gegründet mit dem Ziel, die Position des Private-Banking-Geschäfts zu stärken. Sie fasst unter ihrem Dach die grössten direkt gehaltenen Vermögensverwaltungsgesellschaften der Crédit Agricole Gruppe zusammen.

Mit rund 91,5 Milliarden Euro Kundenvermögen und mehr als 3'000 Mitarbeitern zählt Crédit Agricole Private Banking nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Akteuren der Vermögensverwaltung.

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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