EFG Financial Products: Aktie kostet 45 Franken

Der Preis für die Aktien von EFG Financial Products ist auf 45 Franken pro Namenaktie festgesetzt worden. Der Handel beginnt am Freitag, 19. Oktober 2012.

Im Bookbuilding-Prozess belief sich die Preisspanne zwischen 40 und 50 Franken pro Namenaktie von EFG Financial Products.

Das Angebot war zum Angebotspreis mehrfach überzeichnet, wie das Unternehmen am Donnerstag weiter mitteilte. Das Unternehmen hat im Rahmen des Börsengangs 1'666'665 neue Namenaktien ausgegeben und erwartet einen entsprechenden Brutto-Erlös in Höhe von rund 75 Millionen Franken nach Abschluss des Börsengangs (Initial Public Offering, IPO).

Mehrzuteilungsoption erteilt

Zusätzlich zu den neu ausgegebenen Aktien wurden im Rahmen des Basisangebots 1'270'472 Namenaktien von der bisherigen Mehrheitsaktionärin EFG International verkauft. Darüber hinaus hat EFG International den Konsortialbanken eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 293'713 zusätzlichen Namenaktien gewährt, die innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Handelstag von EFG Financial Products ausgeübt werden kann.

Das Transaktionsvolumen beträgt insgesamt 132 Millionen Franken oder rund 145 Millionen Franken, falls die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird.

Gründer bleiben dabei

Die Gründungspartner und Mitarbeitenden von EFG Financial Products, die zusammen rund 31 Prozent am Unternehmen halten, haben sich zu einer gestaffelten Haltefrist von fünf respektive drei Jahren verpflichtet, die ab dem Ende von Jahr drei respektive dem Ende von Jahr eins linear ausläuft.

Der Streubesitz von EFG Financial Products – der die von EFG International sowie die von den Gründungspartnern und Mitarbeitenden von EFG Financial Products gehaltenen Aktien ausschliesst – beläuft sich auf 44,1 Prozent und wird sich auf 48,5 Prozent erhöhen, falls die Mehrzuteilungsoption vollständig ausgeübt wird.

Die Credit Suisse fungiert im Rahmen des Börsengangs als globaler Koordinator und Konsortialführer. Die Bank Vontobel und Crédit Agricole CIB fungieren als Co-Lead Manager. Rothschild fungiert als Finanzberater von EFG International und EFG Financial Products.

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NEWS GANZ KURZ

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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