Sekunden-Plünderung bei der Citibank

Betrüger tricksten die Technik der Citibank aus und erbeuteten eine grosse Geldsumme. Noch dazu gab es für die Gauner sogar Gratis-Übernachtungen.

Anscheinend ist der Werbespruch «The Citi never sleeps» nicht immer wohlgezielt. Denn der Finanzgigant Citibank wurde mit einer Technik-Manipulation um eine Million Dollar erleichtert, wie das amerikanische Wirtschaftsmagazin «Forbes» kürzlich berichtete.

Ein Betrügerring hat einen Fehler im Sicherheitssystem ausgenutzt. Die Gangster konnten auf Bankkonten das verfügbare Guthaben überschreiten, weil das System diese Überziehungen nicht in Echtzeit abstimmte.

In mindestens elf Kasinos unterwegs

Die Betrüger mussten dabei sehr präzise vorgehen und identische Geldsummen in 60 Sekunden abheben, nur so liess sich der Fehler ausnutzen. Die Schwachstelle lag im Citibank-Sicherheitsprotokoll für elektronische Transaktionen. Sie wurde laut dem Nachrichtenportal «The Press-Enterprise» inzwischen aber behoben.

Neben dem mutmasslichen Kopf der Organisation, Ara Keshjshyan, waren noch 13 weitere Gauner an den betrügerischen Aktionen beteiligt. Der 29-jährige Keshjshyan legte Konten mit einer Einlage von ungefähr 10'000 Dollar an. Diese plünderte seine Bande dann über spezielle Bargeld-Automaten für Kasinos wieder.

Gauner kriegten kostenlose Übernachtungen

Um staatliche Transaktionsberichte zu vermeiden, haben die Banditen nie mehr als 10'000 Dollar abgehoben. Das erbeutete Geld von etwa einer Million Dollar gaben sie dort aus, wo sie es raubten.

Mit dem Geld haben die Gauner fleissig in den Casinos gezockt, häufig erhielten sie für ihr hohes Spiel sogar Vergünstigungen in Form von kostenlosen Übernachtungen in den Kasino-Hotels.

Technik schafft Schlupflöcher

«Der technische Fortschritt hat den Menschen nicht nur eine bequeme stets zugängliche Welt zum Konsum eröffnet, er hat auch Raum für Kriminelle gelassen, die auch die kleinsten Schlupflöcher ausnutzen», wird FBI-Special-Agentin Daphne Hearn im entsprechenden «FBI-Report» zitiert.

Das FBI gibt an, dass jeder der 14 Betrüger mit bis zu fünf Jahren Haft und einer Geldbusse von 250'000 Dollar zu rechnen habe. Für den Bandenkopf Keshishyan kann es noch dicker kommen.

Bis zu 30 Jahre Haft

Ihm werden 14-facher Bankbetrug und Geldflussverschleierung angelastet. Jeder einzelne dieser Vorwürfe kann nämlich mit bis zu 30 Jahren Haft und einer Geldstrafe von einer Million Dollar bestraft werden, heisst es weiter.

 

 

 

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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