Sparkasse Trogen verabschiedet sich

Die seit 1821 als Genossenschaft geführte Sparkasse Trogen überträgt per Ende Dezember 2012 ihr gesamtes Kundengeschäft auf die Acrevis Bank St. Gallen.

In der Folge stellt die Sparkasse Togen ihre Geschäftstätigkeit ein. In den letzten 20 Jahren wurde die Bank von einer Schalterstelle aus in der Post Trogen geführt. Weil die Post kündigte, konnte dieser Schalter nicht mehr weitergeführt werden.

«Die sich dadurch abzeichnenden Investitionen in eigene Bankräumlichkeiten, verbunden mit notwendigen Erneuerungen im Informatikbereich sowie der Erfüllung weiterer bankenrechtlicher Auflagen verlangten seitens der Genossenschafter der Sparkasse Trogen umfassende Zukunftsüberlegungen. Dabei zeigte sich, dass das Potenzial für einen Alleingang nicht vorhanden ist», schreibt die Sparkasse Trogen in einer Pressemitteilung.

Liquidationserlös geht in eine Stiftung

Bei der Suche eines Käufers wollte die Sparkasse Trogen sicherstellen, dass der regionale Charakter der Bank für ihre Kunden vorhanden bliebe. Mit der Acrevis Bank, der grössten Regionalbank der Ostschweiz, habe man einen solchen Partner gefunden, heisst es in der Mitteilung.

Nach der Übertragung des Kundengeschäfts an die Acrevis wird die Sparkasse Trogen im Verlauf des kommenden Jahres ihre Tätigkeit vollständig einstellen. 

Den Liquidations- und Verkaufserlös wollen die Genossenschafter in eine Stiftung einbringen, die sich auf die Unterstützung und Förderung gemeinnütziger Tätigkeiten in Trogen ausrichtet.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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