Auslese: Das Beste im Web — Dezember 2012

  

Bernie Madoff spricht Klartext

In einem offenen Weihnachtsgruss erklärt der inhaftierte Betrüger, was Sache ist: Insidertrading habe es immer gegeben, nur sei es nie wirklich verfolgt worden. Es sei naiv, zu denken, dass es keine Informationslecks gebe, so Madoff  28. Dezember / «Hedgeco.net»

Der Tag eines Vermögensverwalters

Kevin Peters ist Wealth Manager bei Morgan Stanley. Er und sein Team betreuen rund 350 Kunden. Und er muss ziemlich viel telefonieren, dafür. In einer interessanten grafischen Darstellung kann man sich anschauen, was er dabei so alles erzählt. 28. Dezember / «Business Week»

Absturz der Golden Boys

Investmentbanker verlieren zu Tausenden ihre Jobs und ihre Boni. Eine ganze Branche wird abgewickelt. Eine Geschichte aus den Finanzzentren der Welt. — 26. Dezember / «Frankfurter Allgemeine»

 

Büro der Zukunft: Wie Nomaden im Treibsand

Wie gute Büros aussehen müssten, wäre eigentlich bekannt. Trotzdem arbeiten geschätzte zwei Millionen Schweizer Büromenschen in einem suboptimalen Arbeitsumfeld. Was sich daran bis 2023 geändert haben könnte, lässt sich an fünf Trends zur Zukunft der Arbeit ablesen. – 24. Dezember / «Handelszeitung»

 

Carsten Maschmeyer: Vom Bock zum Gärtner

Der AWD-Gründer macht sich nach den Enthüllungen über die Bauspartricks bei der deutschen Wüstenrot zum Kronzeugen für die Verbraucher und fordert schärfere Gesetzte. – 21. Dezember / «Handelsblatt»

Die UBS ist krank

Bestsellerautor René Zeyer schreibt mit spitzer Feder, dass die Abkürzung UBS für Unglücksfälle, Bussen und Schwierigkeiten steht. Es gehe nicht um eine Rekordbusse von 1,4 Milliarden Franken. Und es sei nicht der Moment für Häme oder Kritik. «Denn diese Bank ist krank. Todkrank.» – 20. Dezember / «journal21.ch»

 

Der fatale Gesichtsverlust der UBS

Seit fünf Jahren torkelt die UBS von einem Skandal zum andern. Nach dem Libor-Fiasko stehe die Grossbank nun als gelähmter Gigant da, schreibt finews.ch-Mitgründer Claude Baumann. – 20. Dezember / «Handelszeitung»

 

Finnova versus IBIS: Was der Wechsel der Jurassischen Kantonalbank bedeutet

Es ist ziemlich lange her, dass eine Bank in der Schweiz die Ablösung der Bankensoftware IBIS bekannt gab. Nun war es wieder so weit: Die Banque Cantonale du Jura teilte mit, dass sie 2014 auf die Kernbankensoftware des Lenzburger Herstellers Finnova migrieren werde. Das Fachportal «Inside-IT» recherchierte die Hintergründe – und zeigt die Software-Bewegungen in der Schweizer Bankbranche. — 19. Dezember / «Inside-IT»

 

«Komik und Dummheit»: Der «Economist» über die Libor-Händler der UBS

Auf die legendär-trockene britische Art werden die Mails und Chat-Einträge der in den Libor-Skandal involvierten Trader und Broker analysiert – und so entsteht ein Bild einer «foul-mouthed» Subkultur voll «comical stupidity» und mit einer entsetzlichen Grammatik. Die Anwälte, welche in den USA Sammelklagen planen, dürften einen grossartigen Tag gehabt haben, folgert der Autor des «Schumpeter»-Blogs des «Economist».19. Dezember / «Economist»

 

Die Performance der Schweizer Privatbanken 2012

KPMG und die Uni St. Gallen haben die Zahlen von 103 Schweizer Privatbanken analysiert, und das Ergebnis ist eher ernüchternd: Die Ertragslage hat sich stetig verschlechtert, rund ein Viertel schreibt rote Zahlen. Allerdings blieben die Assets under management erstaunlich stabil. — 19. Dezember / Zusammenfassender Artikel der «Neuen Zürcher Zeitung» / Studie von KPMG/Universität St. Gallen: «Performance der Schweizer Privatbanken 2012»

 

Internationaler Vergleich: Das sind Ihre Rechte, wenn Sie entlassen werden

Die britische Stellenplattform «eFinancialcareers» listet die Rechtslage in 13 Staaten auf, die für die Finanzbranche am relevantesten sind. In der Schweiz ist der rechtliche Schutz mit am schlechtesten – dafür ist die Arbeitslosigkeit auch sehr tief. Was bekanntlich auch einen Zusammenhang haben könnte. — 19. Dezember / «eFinancialcareers»

 

Diese Aktien würden Schotten kaufen

Der Fondsmanager Ben Ritchie sagt Europa zehn Jahre ohne Wachstum voraus. Dennoch sollten Anleger Aktien im Depot haben, allerdings nur ganz bestimmte. Unter den Dividenden-Aristokraten in Europa figurieren auch die drei Schweizer Vertreter Sonova, Lindt & Sprüngli und Roche. — 18. Dezember / «Handelsblatt»

 

Die Ersten wenden sich vom Euro ab

Während in der deutschen Hauptstadt mit Scheuklappen um den Fortbestand des Euro gekämpft wird, beginnen andere EU-Länder, sich mehr oder weniger offen von der Gemeinschaftswährung abzuwenden. — 18. Dezember / «WirtschaftsWoche»

 

36 deutsche Banken national systemrelevant

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» insgesamt 36 Banken in Deutschland als national systemrelevant eingestuft. Um welche Banken es sich handelt, teile die BaFin nicht mit. Wahrscheinlich ist, dass die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Münchener HypoVereinsbank  sowie die grosssen Landesbanken auf der Liste stehen. Hintergrund ist ein Vorhaben der BaFin, die systemrelevante Banken bis Ende 2013 verpflichten will, Notfallpläne für den Fall einer möglichen Pleite vorzulegen. — 18. Dezember / «Süddeutsche Zeitung»

 

Die Angst der Kleinanleger vor den Aktien

Nach zwei massiven Kurseinbrüchen innerhalb eines Jahrzehnts, zahlreichen Finanzskandalen, dem Aufkommen des Hochfrequenzhandels und der wachsenden Staatsverschuldung Amerikas scheuen immer mehr Privatpersonen vor Aktien zurück. – 17. Dezember / «Wall Street Journal»

 

Steueroasen auf ausrangierten Kreuzfahrtschiffen

Ein Enkel des Ökonomen Milton Friedman will dessen freiheitliche Ideen in ein Geschäftsmodell ummünzen: private Steueroasen auf ausrangierten Kreuzfahrtschiffen und Bohrinseln. Google ist das Vorbild und ein milliardenschwerer US-Investor mit an Bord. Was kann da noch schiefgehen? – 17. Dezember / «brand eins»

 

Wird die Deutsche Bank zerschlagen?

Angesichts der Ermittlungen gegen die Deutsche Bank fordert der Sparkassenpräsident die Zerschlagung von Grossbanken. – 17. Dezember / «Capital»

 

Kriminelle Schweiz

In einem Kommentar bemüht die deutlich links orientierte deutsche Tageszeitung «TAZ» sämtliche Klischees, um die Schweiz und ihren Finanzplatz zu verteufeln. Dem Kommentator ist sogar der «Tages-Anzeiger» zu wenig kritisch. Man staune. – 17. Dezember / «taz.de»

 

Wo stehen wir im Libor-Skandal? – Ein Überblick über den Stand der Untersuchungen.

Die Aufsichtsbehörden in aller Welt untersuchen Manipulationsvorwürfe gegen mehr als ein Dutzend Banken. Barclays einigte sich bereits auf eine Zahlung von 360 Millionen Euro. Die UBS scheint vor einer Einigung über einen Betrag von 760 Millionen Euro zu stehen. Auch die Deutsche Bank steht unter Verdacht. Dutzende von Bankern wurden schon entlassen, ein Teil davon verhaftet. – 14. Dezember / «Handelsblatt»

 

Razzia und Gewinnwarnung: Der Deutsche-Bank-Co-Chef Jürgen Fitschen im Interview 

«Meines Erachtens war das Vorgehen der Staatsanwaltschaft überzogen», sagt Jürgen Fitschen am schwärzesten Tag seiner Karriere. Hunderte Beamte durchsuchten am Mittwoch die Zentrale der Deutschen Bank. Auch der Co-Chef der Deutchen Bank steht im Verdacht des Umsatzsteuerbetrugs. Einen Tag später versendet die DB eine kaum verklausulierte Gewinnwarnung. – 14. Dezember / «Handelsblatt»

Die häufigsten Präsentationsfehler

Jedermann hat sicherlich schon eine schlechte Präsentation miterlebt und manch einer möglicherweise auch schon gehalten. Indem man die fünf häufigsten Präsentationsfehler vermeidet, ist der Weg zum Präsentationserfolg schon geebnet. – 13. Dezember / «Harvard Business Review»

 

Die Dagobert-Duck-Strategie

Niemand ist reicher als Dagobert Duck. Heuer feiert die Ente aus Entenhausen seinen 65. Geburtstag. Was Sparer von dem alten Geizhals lernen können – und welche Rolle Warren Buffett und George Soros dabei spielen. – 13. Dezember / «Handelsblatt»

Die Notenbank-Connection

Alle zwei Monate treffen sich mehr als ein Dutzend Banker in Basel. An Sonntagsabenden finden sie sich im 18. Stock eines zylinderförmigen Turms mit Blick auf den Rhein ein. Sie sind zu Gast bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich. Dort essen sie gemeinsam zu Abend und beratschlagen im Geheimen über ihr geplantes Vorgehen. – 13. Dezember / «Wall Street Journal Deutschland»

 

So gehen Sie mit einem miesen Bonus um

Das Jahr ist vorbei, Sie haben gute Arbeit geleistet, aber auf Ihrer Gehaltsabrechnung lässt sich davon nichts erkennen? Ein Karriereberater gibt Tipps, wie Sie damit umgehen, wenn Ihnen der ersehnte Bonus verwehrt wurde. — 12. Dezember / «Efinancialcareers»

 

So lernte ein Hedge-Fund-Mogul sein Handwerk

Steven A. Cohen, Gründer und Chef von SAC Capital Advisors, war schon in Universitätszeiten ein guter Pokerspieler. Was seine ersten Gehversuche in der Finanzwelt angeht – die verliefen trotzdem eher holprig. 12. Dezember / «Businessweek»

Deutsche besitzen fast 8000 Tonnen Gold

Gold ist beliebt, auch in Deutschland. Die Deutschen setzen auf physisches Gold als Inflations- und Krisenschutz. Gekauft wird das Edelmetall meist in der Bank – nur die Aufbewahrung nehmen die Kunden lieber selbst in die Hand und bunkern ihr Gold zu Hause. — 11. Dezember / «Wirtschaftswoche»

 

Unterwegs mit einer Bad-Bankerin

Das Finanzhaus WestLB hat ihrer «Bad Bank» insgesamt ein 180-Milliarden-Paket aufgehalst - bestehend aus Krediten, Anleihen und dubiosen Finanzprodukten. Was dafür auf dem Markt zu holen ist, lotet seit zwei Jahren die Managerin Gabriele Müller aus. Eine Reportage über eine «Aufräumerin» – 11. Dezember / «Deutschland Radio Kultur»

 

Fiscal Cliff: Aus der Geschichte lernen

Die Finanzkrise der 1930er Jahren könnte nur ein Vorgeschmack dessen sein, was die Weltwirtschaft erwartet, wenn die USA die Fiscal Cliff nicht im letzten Moment noch abwendet. Finanzprofessor Steven Keen hat eine Präsentation vorbereitet, die dem US-Kongress aufzeigen soll, was passiert, wenn die USA über die Fiscal Cliff fallen sollte. — 11. Dezember / «Zero Hedge»

 

Afrikas mächtigste Bankerin

Maria Ramos scheut die Herausforderungen nicht: Die Tochter portugiesischer Einwanderer wird die neue südafrikanische Grossbank Barclays Africa Limited leiten. Die 54-Jährige schwankt zwischen «Eiserner Lady» und zu viel Lockerheit. — 11. Dezember / «Frankfurter Allgemeine»

 

Twitter richtig gemacht

Nicht immer ist es einfach, auf Kundenbemerkungen, die über Social Media Dienste wie Twitter oder Facebook über das eigene Unternehmen geäussert werden, richtig zu reagieren. Hier einige Tipps zum richtigen Umgang mit Social-Media-Diensten. – 11. Dezember / «Harvard Business Review»



Ein Plan zur Abwicklung von Grossbanken in der Krise

Vier Jahre nach der Lehman-Pleite haben britische und amerikanische Aufsichtsbehörden nun ein Konzept vorgelegt, wie künftig der unkontrollierte Kollaps einer internationalen Grossbank verhindert werden kann, ohne dass der Steuerzahler dafür zur Kasse gebeten wird. — 10. Dezember / «Frankfurter Allgemeine»

 

YouPorn-Chef wegen Steuerhinterziehung festgenommen

Er kommt aus Deutschland, ist knapp über 30 und herrscht über ein gewaltiges Erotik-Reich: Fabian Thylmann. Der Chef der Webseite YouPorn ist festgenommen worden. Er soll Steuern hinterzogen haben. – 10. Dezember / «Süddeutsche Zeitung»

 

Machen Dark Pools den Markt kaputt?

Aktien werden immer häufiger über alternative Plattformen, oftmals über so genannte Dark Pools, gehandelt. Gemäss einer Studie des CFA Institute kann darunter die Marktqualität leiden. Den Privatanleger gilt es zu schützen. – 10. Dezember / «Market Integrity Insights»

Wie Manager auftreten

Bilder, die auf den ersten Blick wie ganz normale Porträts von Top-Managern aussehen, verraten in Wirklichkeit viel mehr. Beraterin Susanne Müller-Zantop verrät, was dahinter steckt. – 10. Dezember / «Die Welt»

Wie 10 bekannte Finanzexperten Social Media zu ihren Gunsten verwenden

Was ist Nassim Taleb, Nouriel Roubini, Larry Summers oder Ex-Lehman-Brothers-Manager Lawrence McDonald gemeinsam? Sie alle preisen sich selber als Experten mittels Twitter, Facebook und eigener Website an. Ihrer Präsenz in Zeitungen und am Fernsehen tat dies kein Abbruch. – 7. Dezember / «Onwallstreet.com»

Die Top 40 unter 40

«On Wall Street» präsentiert eine Liste der 40 erfolgreichsten Banker der Wall Street, die sich unter den widrigsten Bedingungen durchzusetzen verstanden. – 7. Dezember / «Onwallstreet.com»

Tim Cook spricht Klartext

In einem überraschend offenen Interview plaudert Tim Cook nach einem Jahr an der Spitze des Technologiekonzerns aus dem Nähkästchen. Was hält er von Samsung, was schätzte er an seinem Vorgänger und was erwartet er sich von Apples Zukunft? — 6. Dezember / «Businessweek»

Vom Tellerwäscher zum Millionär - nur anders herum

Eigentlich hatte Bruce Bere eine vielversprechende Karriere in der Finanzbranche gestartet. Doch mit nur 25 Jahren schmiss er alles hin für einen Knochenjob. Um seiner eigentlichen Leidenschaft ein Stückchen näher zu kommen. Er verstaut am Flughafen die Koffer in den Bäuchen der Jets. — 6. Dezember / «Businessweek»

Credit Suisse: Wie Chefökonom Martin Neff abgesägt wurde

Die «Bilanz» berichtet, dass der bekannte Chefökonom nach seinem Sabbatical der Führungsverantwortung enthoben worden sei: Er leitet das Ökonomen-Team der CS nun nicht mehr, sondern fungiert als «Senior Advisor». — 5. Dezember / «Bilanz»

So pimpen Sie ihr LinkedIn-Profil

Die bekannte amerikanische Karriereexpertin Nicole Williams erklärt, wie Sie ihr Profil so gestalten, dass es den richtigen Leuten auffällt – und welche Wörter Sie vermeiden sollten. Ein Beispiel: «Kreativ» als Beschreibung von sich selbst ist gar nicht so kreativ, wie man vielleicht denkt. — 5. Dezember / LinkedIn-Blog

5 Thesen, was 2013 für die Reichen und Superreichen bringt

Robert Frank, Autor von «Richistan» und Spezialist für alles, was mit Reichtum zu tun hat, wagt Prognosen fürs kommende Jahr (allerdings vor allem im Hinblick auf die Reichen der USA). Die interessanteste These: Luxus (und die entsprechenden Branchen) dürften ein Comeback erleben.

Zudem: Die Unterscheidung zwischen altem und neuem Reichtum dürfte sich verschärfen. Der Steuervogt meint es ernst und ernster. Der Optimismus hält an (allerdings nur inoffiziell – offiziell geben sich die Reichen skeptisch). Und natürlich wird es auch 2013 wieder deutlich mehr Reiche geben. — 5. Dezember / CNBC

Claudio Zucholini bloggt für Helvetia

Der Komiker, TV-Moderator und Schauspieler schreibt nun für die Helvetia Versicherungen monatlich eine Blog-Kolumne; er bekommt dabei vom Versicherer eine Carte blanche.

In seiner ersten Kolumne rechnet «Zucco» mit dem Doktor ab, der ihn im Wartezimmer sitzen lässt: «Ich behaupte, die meisten Krankheiten holt man sich, indem man die Heftlis im Wartezimmer liest. Darum gibt's auch die Redewendung: "Ich habe mir etwas aufgelesen".» Und wenn man schon zum Arzt müsse, dann am besten gleich bei Tagesanbruch: «Ich gehe immer morgens zum Doktor. Denn falls ich etwas haben sollte, muss ich anschliessend nicht arbeiten.» — 5. Dezember / Helvetia Blog: «Fragen, die die Welt mir stellt»

 

 

EU-Gelder machen Griechen korrupter

In der Korruptionsrangliste von Transparency International (TI) ist Griechenland abgestürzt (von Rang 80 im Vorjahr auf Platz 94 von 176 untersuchten Staaten 2012). Griechenland ist das korrupteste Land in der EU. Experten machen die EU-Gelder für diese Entwicklung mitverantwortlich. – 5. Dezember / «Die Welt»

Personal-Kahlschlag auf dem Bankenplatz Frankfurt

Alleine in den letzten Monaten verschwanden rund 15 Prozent der Investment-Banking-Positionen in Frankfurt. Und diese Tendenz dürfte vorerst anhalten. Gerade die UBS und Credit Suisse tun sich mit spürbaren Einsparungen hervor. Ein Bericht von «Welt» und «Wall Street Journal Deutschland» legt dar, wie Frankfurt durch die Schrumpfkur im Konkurrenzkampf mit London an Boden verliert. — 5. Dezember / «Die Welt» / «Wall Street Journal Deutschland»

Beschädigen die Manager die Marke Mercedes?

Was läuft schief in Stuttgart? Das fragen sich Beobachter, die feststellen, dass der Rückstand auf BMW und Audi unter Daimler-Chef Dieter Zetsche wächst. Die Marke Mercedes verliert an Glanz, die Grossinvestoren werden unruhig. — 4. Dezember / «ManagerMagazin online»

 

Schweizer Franken bleibt attraktiv

Aufgrund des Handelsbilanzüberschusses der Schweiz sollte der Franken weiter gestärkt werden, schreibt der Finanzberater und Ex-UBS-Mann George Dorgan und zeigt weitere Gründe für einen starken Franken auf. – 4. Dezember / «Seeking Alpha»

 

Geklaute CD-Daten sollen Milliardenbetrug enthüllen

Fast drei Milliarden Euro legten deutsche Kunden bei der UBS an, ohne einen Cent Steuern zu zahlen. Das soll die Auswertung einer der geklauten Steuer-CDs ergeben haben, welche die Staatsanwaltschaft Bochum von einem Datendieb gekauft hat. Es würde einen massiven Steuerbetrug offenbaren. — 4. Dezember / «Süddeutsche Zeitung»

 

«Talk Joe» Ackermann on Tour

Da ein TV-Auftritt, hier eine Rede: Josef Ackermann spricht und spricht und spricht. Immer sind die Säle voll. Aber er macht nicht den Steinbrück. Nein, Ackermann bespielt die Bühne auch aus der Furcht, vergessen zu werden. – 3. Dezember / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

 

Der Mann, der die UBS austanzte

Vor mehr als sechs Jahren veräusserte Andre Esteves seine Investmentbank Pactual für 3,1 Milliarden Dollar an die UBS, um die Firma wenige Jahre später, als die Schweizer Grossbank in akuter Geldnot war, sie zurück zu kaufen. Inzwischen ist er nach mehreren Volten zum führenden Investmentbanker des Landes aufgestiegen. Doch der inzwischen 44-Jährige sieht mit den vollen Haaren, dem faltenlosen Gesicht, der randlosen Brille und dem dunkelblauen Anzug immer noch wie einer der vielen Jungbanker in São Paulo aus. – 3. Dezember / «Neue Zürcher Zeitung»

 

Griechen-Gelder: Wieder eine Spur in die Schweiz

Die 89-jährige Mutter des ehemaligen griechischen Ministerpräsidenten George Papandreou soll Inhaberin eines Schweizer Bankkontos mit 550 Millionen Euro Guthaben sein; Papandreou dementiert. – 3. Dezember / «Financial Times»

 

Der Unterschied zwischen Bankern und «echten» Reichen

Der bekannte Vermögensforscher Thomas Druyen über den Unterschied zwischen Bankern und echten Vermögenden, die Moral von Milliardären – und warum Griechenlands Reiche besser ihrem Staat helfen sollten. – 3. Dezember / «Handelsblatt»

 

Warum London nicht das Finanzzentrum Europas bleiben kann

Christian Noyer, Chef der französischen Nationalbank, ist der Auffassung, dass London nicht das Finanzzentrum Europas bleiben könne, weil es «offshore» ausserhalb der Eurowährungszone liege. Das Haupthandelszentrum für den Euroraum müsse auch unter der Kontrolle der Eurozonenmitglieder sein. – 3. Dezember / «Financial Times»

 

Zehn Dinge, die für Anleger 2013 wichtig sein werden

Die höchsten Renditen lassen sich 2013 mit Aktien erzielen und hier wiederum mit solchen aus Schwellenländern. Das zumindest glauben die Analysten von Goldman Sachs, die ihre Prognosen auf zehn Thesen stützen. Am besten dürften die Märkte in den Schwellenländern abschneiden, doch sehen die Experten auch in den USA und Europa noch interessante Gelegenheiten. – 3. Dezember / «Wall Street Journal»

 

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HR-Team der Credit Suisse steht still

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Die USA, das neue Steuerparadies

Milliarden von Offshore-Geldern fliessen in die USA - die Vereinigten Staaten sind die neue Schweiz.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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