Auslese: Das Beste im Web — März 2013

Ariel Rubinstein: Essay über die Spieltheorie

Automatisierte Finanzmärkte, Investmentbanken oder Hedge Funds benutzen die Spieltheorie, um Entscheidungen bei der Euro-Krise zu treffen und Prognosen über Konflikte vorherzusagen. Politiker halten das für eine Reaktion des «Marktes» und spielen das Spiel mit. Aber die Regeln sind dafür nie gedacht gewesen. Eine Warnung. – 28. März / «F.A.Z.»

Auf den Spuren der schwersten Goldjungs

Seit Jahresanfang schrumpfen die Goldbestände der börsennotierten Goldfonds. In London stehen jetzt Banken unter Verdacht, den Goldpreis manipuliert zu haben. Die «Wirtschaftswoche» analysiert, ob das den Rückzug aus den Goldfonds erklären könnte. – 28. März /«Wirtschaftswoche»

9 effiziente Strategien für mehr Erfolg im Beruf

Die «Harvard Business Review» bringt einen Beitrag der Columbia-Professorin Heidi Grant Halvorson: Sie definierte 9 Dinge, welche erfolgreiche Menschen speziell angehen. Und sie testete diese Strategien bei einer Umfrage mit 7000 Personen. — 27. März, «Harvard Business Review»

Die Liste: Alle Steuererleichterungen in den diversen EU-Ländern

PwC hat im Auftrag der Association Vaudoise des Banques untersucht, welche Steuererleichterungen denn sonst so in Europa angewendet werden – ein Argumentarium gegen die dauernden EU-Vorwürfe an die Schweiz. — 27. März, «Europolitics»

Weshalb australische Banken so gern mit Schweizer Banken zusammenarbeiten

In einem langen Beitrag zeigt die australische «Financial Review», wie der Nimbus des Swiss Banking immer noch wirkt: Im Wealth Management suchen alle nennenswerten australischen Institute einen Schweizer Partner – was sie selber bei den Kunden attraktiver macht. — 27. März / «Financial Review»

Luxemburg profitiert von der Zypern-Krise

Contzen-InterviewDas «Handelsblatt» bringt ein Interview mit Ernst Wilhelm Contzen, dem Präsidenten des Bankenverbandes von Luxemburg.

Ein bemerkenswerter Satz daraus: «Niemand darf den Finanzplatz Luxemburg an der Wirtschaftskraft des Landes messen, die Vergleichsgröße muss die gesamte EU sein. Es sagt ja auch niemand, dass die deutsche Autoindustrie im Vergleich zum Heimatmarkt überdimensioniert ist.»

Aber auch: «Offen gesagt: Zypern schlägt uns auf die Butterseite. Schon immer legten Ausländer in Luxemburg Geld an. Aber jetzt wird der besondere Wert erkannt, dass wir ein funktionierendes Rechtssystem haben und Vorreiter im Kampf gegen die Geldwäsche sind. Wer bei uns ein Konto eröffnet muss sagen, ob er weiße oder grüne Unterwäsche trägt.» — 27. März / «Handelsblatt»

Antiquitäten: Zeit zum Investieren?

Die Preise für antike Möbel und edles Porzellan sind in der letzten Dekade rund 40 Prozent gefallen. Dies könnte eine gute Gelegenheit für Einsteiger sein, in Antiquitäten zu investieren. – 26. März / «FAZ»

Niemand klaut so viel Geld von Bankkunden wie Bernanke

Während Europa auf kalte Sparpolitik setzt und erstmals Bankkunden in die Pflicht nimmt, setzen die USA auf eine weiche Form der Enteignung. Aber in massivem Umfang, wie sich zeigt. – 26. März / «ManagerMagazin online»

Sind Investmentbanker unersättlich?

Nachdem Investmentbanker in Hongkong eher bescheidene Boni erhalten haben, lecken sie ihre Wunden. Sie fordern jetzt massive Gehaltserhöhungen. Obwohl sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert, sind Front-office-Leute in ihren Gehaltsforderungen offenbar so aggressiv wie zuvor. Gefordert werden Gehaltsaufbesserungen von bis zu 30 Prozent, «mehr als je zuvor», wie ein Vertreter einer bedeutenden US-Investmentbank in Hongkong sagte. Das sei «lächerlich». – 26. März /«eFinancialCareers»

Warren Buffett neu auf Rang 3 der Reichsten

Der amerikanische Multi-Milliardär Warren Buffett rückte in der Rangliste der reichsten Erdenbewohner am Montag um einen Rang vor. Mit seinem aktuell auf 54,9 Milliarden Dollar berechneten Vermögen verdrängte er Zara-Milliardär Amancio Ortega von Platz drei. Ortegas Vermögen bezifferte sich am Stichtag «nur»auf 54,5 Milliarden Dollar. – 26. März / «Forbes»

Deutsche-Bank-Chef verzichtet auf Millionen-Bonus

Die Deutsche Bank will ein nachhaltigeres Bonussystem. Den Anfang macht Co-Chef Anshu Jain selbst: Er verzichtet freiwillig auf knapp zwei Millionen Euro, die ihm eigentlich zugestanden hätten. – 25. März / «Die Welt»

Warren Buffett schwört auf die natürlichen Säfte des Kapitalismus

Der Börsenguru und Grossinvestor Warren Buffett rät Investoren, auf die «natürlichen Säfte» des Kapitalismus in den USA zu setzen – anstatt auf die Regierung. «Wir haben ein wundervolles System, das sich irgendwann selbst reinigt und immer nach vorne strebt.» – 25. März / «PYMNTS.com».

10 Wachstumsmärkte der Versicherungsbranche

Das Versicherungsportal «Insurance Journal» hat die Versicherungsindustrie nach den grössten Wachstumsbereichen durchleuchtet und eine Liste der aussichtsreichsten Sektoren zusammengestellt. – 25. März / «Insurance Journal».

Hedge Funds erhöhen ihre Wetten gegen Ungarn

Eine Reihe von Hedge Funds haben ihre Wetten gegen ungarische Staatsanleihen erhöht. Sie sind der Meinung, dass die politischen und ökonomischen Risiken in den Risikoaufschlägen, die für die Obligationen derzeit bezahlt werden, noch nicht genügend berücksichtigt werden. – 22. März / «Reuters»

Delaware kämpft um seinen Ruf aber auch um seinen Standortvorteil

Im amerikanischen Gliedstaat gibt es mehr Firmen als Einwohner. Es handelt sich grösstenteils um sogenannte «Briefkastenfirmen». Man wisse oft nicht, wer dahinter stecke, so die wachsende Kritik auch von amerikanischen Strafverfolgern. Delaware will zwar Retuschen in seinen Gesetzen bereit, will sich seinen Standortvorteil nicht kaputt machen lassen. – 22. März / «NZZ»

Der Google-Apple-Deal der Hedge Funds funktionierte gut – bis vor gut einer Woche

Google-Apple-Chart

Fast einen Monat lang fuhren jene, die Google kauften («long» gingen) und in Apple-Aktien «short» gingen schöne Gewinne ein. Vor zehn Tagen schlug der Trend der Apple-Aktie zur Überraschung einiger der Spekulaten allerdings wieder um. – 22. März / «CNN.com»

Vans im Vergleich: VW Touran & Co 

Rund vier Meter lang sind sie und damit kompakt genug für die Stadt. Neu dabei im Vergleich ist der Kia Carens. Er bietet Platz für sieben Personen und eine Ausstattung, die an Premiummarken Audi und Mercedes erinnert. – 21. März / «Welt Online»

Raus aus dem Job: Spektakuläre Kündigungen

Davon träumen laut «Spiegel Online» viele Angestellte: «Einmal im Job auf alle Regeln pfeifen, es dem Chef so richtig hinreiben, zu einem Helden der Arbeit werden – diesen Paukenschlag soll keiner in der Firma je vergessen». Hier fünf Abgänge, die es in sich haben. – 21. März / «Spiegel Online»

Noch eine verschwiegene Steueroase

Vertreter einiger der reichsten deutschen Familien sollen Firmen in Panama halten. Darunter die Industriellen Porsche, Piëch, Quandt und die Kaffee-Dynastie Jacobs. – 21. März / «Süddeutsche Zeitung»

Es gibt eine Antwort auf die Boni-Kürzungen: Weniger arbeiten

Jedenfalls berichtet das Online-Wirtschaftsmagazin «Quartz» über eine Tendenz, die unter den Managing Directors amerikanischer Grossbanken feststellbar ist: Der Druck auf die Gehälter verleitet dazu, mehr auf die Work-Life-Balance zu achten. Eigentlich kein schlechter Nebeneffekt, oder? — 20. März / «Quartz»

50'000 Dollar für ein erfolgreiches Date

Wer erfolgreich ist und viel Geld hat, hat es nicht einfach – zumindest in der Liebe. Wie unterscheidet man nur die wahre Liebe von denjenigen, die nur ans Geld wollen? Dabei hilft den verzweifelten Investoren, Entrepreneurs und CEOs in Silicon Valley nun Amy Andersen. Doch umsonst ist das nicht. Ihre Hilfe kostet mindestens 2'900 Dollar. Wer den VIP-Service will, zahlt aber 50'000. Ist die Liebe das wert? – 20. März / «CNN»

«Keine Sympathie für russische Mafia-Gelder»

Paul De Grauwe, Professor an der London School of Economics, sieht Amateure beim EU-Gipfel am Werk. Viel Glaubwürdigkeit sei zerstört worden, sagt er im Interview. –19. März / «Finanz und Wirtschaft»

Brasilianerin klagt George Soros an und wird selbst angeklagt

Eine 31-jährige Brasilianerin, einst Liebhaberin des 82-jährigen Moguls, klagt diesen an, ihr dereinst kein Appartment für 1,9 Millionen Dollar gekauft zu haben. Nun wird sie selbst von einem Studenten für 5 Millionen eingeklagt – wegen falschen Anschuldigungen. – 19. März / «MailOnline»

Nick Leeson empfiehlt Bankaktien

Nick Leeson trieb vor knapp 20 Jahren mit wilden Spekulationen die Barings Bank in die Pleite. In einem Interview spricht er über fehlende Kontrollen im Finanzsystem, die Folgen der Gier – und gibt Anlagetipps. – 19. März / «Welt online»

Armes Zypern, reiche Russen und die Schweizer Banken

Zypern lebt seit Jahren davon, das Geld reicher Russen zu mehren – auch mit Hilfe einiger Schweizer Banken. Das rächt sich nun. – 18. März / «Handelszeitung»

BRIC, MIST und die Abgehobenheit der Banker

Jim O'Neill, der scheidende Vordenker und Asset-Management-Chef von Goldman Sachs, skizziert in einem «Spiegel»-Interview die weiterhin glanzvollen Aussichten der BRIC-Staaten, und er betont, dass er unverdrossen an die nächsten Turbo-Staaten glaubt: Mexiko, Indonesien, Südkorea, Türkei. Auch zu seiner Branche äussert er sich: Ein Grundproblem vieler Banker sei, dass sie zwischen Chauffeur und 14-Stunden-Tagen keine Ahnung hätten, wie das Leben jenseits ihrer Gehaltsklasse ist. — 18. März / «Spiegel Online».

Jim Rogers: «US-Inflation ist eine einzige grosse Lüge»

Starinvestor Jim Rogers erwartet einen Preisverfall beim Gold. Das wäre dann der richtige Zeitpunkt zum Kauf. Denn die «Inflation hat die USA im Griff», die Statistiken seien eine «einzige grosse Lüge». – 18. März / «Handelsblatt»

Karibische Deals

Zwei ehemalige Händler der Hypo-Vereinsbank (HVB) sollen den Fiskus mit ihrer Firma auf den Cayman Islands um Milliarden Euro betrogen haben. Bereits im Jahr 2008 sollen sie sich von der Abteilung Corporates & Markets der Londoner Filiale der Hypo-Vereinsbank in Richtung Südsee abgesetzt und von dort aus weiter gehandelt haben. – 18. März / «Süddeutsche Zeitung»

«Sie werden mich grillieren ...Man verliert nicht 500 Millionen ohne Konsequenzen»

Die Instantmessaging-Nachrichten zwischen Bruno Iksil und seinem Chef Javier Marin-Artajo zeigen, dass sich der «London Whale» genannte J.P. Morgan-Händler bereits im März 2012 des Desasters bewusst wurde, das er angerichet hatte: «Das Ganze begann 2008. Ich habe gut überlebt bis ich das alleinige Ziel der anderen wurde. Die Typen kennen meine Position. Ich bin zu gross für den Markt. Da ist der Verlust und der wächst. Es ist vorbei, ich bin zu sichtbar». In den Medien kochte der Milliardenverlust erst einen Monat später hoch. Kurz zuvor noch hatte J.P.Morgan-CEO Jamie Dimon noch von einem «Sturm im Wasserglas» gesprochen. Die Konversation kann im 300-seitigen Untersuchungsbericht der permanenten Subkomission für Untersuchungen des amerikanischen Senats zum Milliardenverlust in der Londoner Handelsabteilung der US-Bank nachgelesen werden. – 15. März /«Businessinsider.com»

Ausländer wollen im Tessin am liebsten in Morcote, Castagnola oder Paradiso wohnen

Wie in den anderen Hotspots für Schweizer Immobilien seien auch die Preise für Luxusliegenschaften in der Südschweiz 2012 um 3 bis 5 Prozent zurückgegangen. Doch die Nachfrage seitens Russen, Italienern, Deutschen, aber auch mehr und mehr Engländern bleibt gemäss der neusten Studie von Knight Frank ungebrochen hoch. – 15. März / «PropertyWire.com»

Haben Sie die Übersicht über die Euro-Krise verloren?

ECB-Krisenkalender

Keine Sorge: Die Europäische Zentralbank sorgt nun dafür, dass sie die Übersicht behalten. Die EZB-Kommunikatoren haben alle Etappen der Krise und des Aufbaus der Rettungschirme auf einem interaktiven Zeitstrahl eingetragen. – 15. März / «European Central Bank»

Anlagebetrüger: Gier frisst Hirn

Das schnelle Geld fasziniere und ziehe die Menschen an, schreibt das «Manager Magazin». «Gerade in der Krise haben Gauner Hochkonjunktur». Wie arbeiten sie? Und warum fallen Anleger immer wieder auf sie herein? Ein Blick hinter die Kulissen. – 14. März / «manager magazin online»

Richter halten Ackermann und Co. für Lügner

Absprachen, dreiste Lügen, Täuschung: In der Urteilsbegründung zum Kirch-Prozess gegen die Deutsche Bank sparen die Richter nicht mit Kritik an den Ex-Managern des Instituts. Die Bank wehrt sich.  – 14. März / «Handelsblatt»

Die spektakulärsten Banken-Websites

Banken-Websites-Logix

Hier können Sie durch die 50 schönsten Websites von Finanzhäusern scrollen – jedenfalls, wenn es nach der Auswahl des Fachmagazins «The Financial Brand» geht. Mit Credit Suisse schaffte es auch eine Schweizer Bank in die Liste: Platz 13. — 13. März / «The Financial Brand»

Keine Blase bei Oldtimern

Nicht nur die zweitgrösste Oldtimermesse in Deutschland verzeichnet Rekordwerte, auch die Preise, die für Oldtimer gezahlt werden, steigen stetig. Wieso dieser Trend nicht so bald abbrechen wird und nicht von einer Blase geredet werden kann, erklärt Oldtimerhändler Klaus Kienle im Interview. — 13. März / «Manager Magazin»

Milliardäre aufgepasst: Nicht nach Puerto Rico

Puerto Rico winkt wohlhabenden Individuen mit tiefen Steuern und zählt deswegen zu den Steueroasen. Das US-Aussengebiet versucht, sich als neues Zuhause für Schwerreiche zu etablieren – und dass Hedge-Fund-Midas John Paulson nun eine Übersiedlung plant, macht die Insel vermeintlich noch attraktiver. Aber CNN ging der Sache nach, Fazit: Die schönen Strände und tiefen Steuern sprechen zwar für Puerto Rico, doch die politischen Risiken sind nicht zu verachten. — 13. März / «CNN»

Pierin Vincenz: «Wir bleiben Vontobels Kunde»

Eskalation oder nicht? Der «Tages-Anzeiger» untersucht die Folgen der Partnerschaft von Notenstein und EFG FP für Raiffeisen und Vontobel. Raiffeisen-Chef Pierin Vincenz wiegelt im Interview ab: «Wir bleiben Vontobels Kunde» — 13. März / «Tages-Anzeiger»

«Die ersten Taten beginnen zu verjähren»

Acht Jahre und noch keine Anklage im Fall Dieter Behring. Bundesanwalt Michael Lauber äusserst sich im Interview zu den Tücken des Strafverfahrens gegen den einstigen Börsenguru und zur riesigen Dimension dieses Falles. – 12. März / «BaslerZeitung»

«Boni verderben die Menschen»

Die Begrenzung von Boni reicht nach Meinung von Thomas Noll nicht aus, um die Gier zu beseitigen. Der Schweizer Psychiater hat das Verhalten von Börsenhändlern untersucht und erklärt: «Das System macht die Händler zu asozialen Menschen.» – 8. März / «Spiegel-Online» 

Die Geschichte hinter dem Disney-Lucasfilm-Deal

George Lucas stand schon lange in Kontakt mit dem Disney-Konzern. Bevor er schliesslich verkaufte, beförderte er den Wert seines «Star Wars»-Imperiums auf eine neue Umlaufbahn. – 8. März / «Bloomberg»

Dominieren Computer-Tablets schon bald den Markt für Konsumelektronik?

Der Credit-Suisse-Analyst Kulbinder Garcha meint Ja. Der Markt für die Computertafeln sollte sich in den nächsten fünf Jahren auf 400 Millionen verkaufte Tablets vervierfachen. – 8. März / «The Financialist»

Falsche Scheine, falsche Konten: Banking auf dagestanisch

Fahnder haben in Russland Tausende falsche Rubel-Scheine beschlagnahmt. Sie kamen aus Dagestan, wo man offenbar noch ganz andere Tricks zur Geldschöpfung kennt: Man gründet eine Bank – und erfindet Sparguthaben und Kredite. – 7. März / «Russland-Aktuell»

Schweizer Family Offices als Anlaufstelle für jobsuchende Banker

Die britische Stellenplattform «eFinancialcareers» sichtet in den Family Offices eine ernsthafte Alternative auf dem Jobmarkt – gerade in der Schweiz, so die Recherchen, sei hier mit klarem Wachstum zu rechnen. — 6. März / «eFinancialcareers»

Wie Hugo Chavez Goldman Sachs zu Riesen-Returns verhalf

Seit der – nun verstorbene – Diktator Venezuelas 1999 an die Macht kam, kaufte er mehr als 1'000 Firmen auf. Die Beteiligung an diesem Geschäft macht rund 7 Prozent von Goldman Sachs' Growth & Emerging Markets Debt Fund aus – und die insgesamt 681 Prozent Wachstum, die über die Jahre zusammengetragen wurden, machen jährlich rund 15 Prozent aus. – 6. März / «Zerohedge»

Ehrlich gewinnt – aber nur langfristig

Eine Studie zeigt: Die ehrlichen Mitarbeiter sind meist im Nachteil. Wer bei Bewerbungen schummelt, was seine Qualifikationen angeht, kommt bei Kunden und Partnern oft besser an. Die ehrlichen hingegen bleiben zurück, so die Analyse von Evolv. Immerhin: Wenn es um die lange Frist geht, sind sie im Vorteil: Ehrliche Mitarbeiter bleiben länger in einer Anstellung als die unehrlichen Kollegen – 6. März / «Business Insider»

Die Tricks der Anlagebetrüger

Ganz ohne Risiko geht es nicht. Doch von manchen Anlageprodukten sollten private Investoren besser die Hände lassen. Das zeigt erneut der Fall S&K. Bei welchen Maschen Anleger skeptisch werden sollten. – 5. März / «Handelsblatt» 

Kampfansage: Amerikas neue Banken-Gesetze

Washington will ausländische Banken an die Kette legen. Das Signal, das Amerika sendet: Wir trauen euch nicht. Europa läuft gegen die neuen Regeln Sturm. Die «Frankfurter Allgemeine» über ein transatlantisches Gezerre. – 5. März / «FAZ»

Das Ende der unabhängigen Notenbanken

Die Notenbanken geraten immer stärker in den Würgegriff der Regierungen. Die Ära unabhängiger Zentralbanken ist passé. Die These der «Wirtschaftswoche»: Wer gesundes Geld will, muss auf den freien Markt setzen – und den Notenbanken das Geldmonopol entreissen. – 5. März / «WirtschaftsWoche».

Neo-Finance: Neue Chancen für den Finanzplatz Schweiz

Der Finanzindustrie stehen fundamentale Veränderungen durch Internettechnologien bevor. Die NextGFI-Gründer Robert Lempka, Thomas Winkler und Marc Bernegger sehen es als Chance für die Schweizer Finanzindustrie, in dieser Entwicklung eine Führungsrolle zu übernehmen. – 5. März / «VC-Magazin».

Die Milliardäre dieser Welt

Alle Jahr wieder publiziert das amerikanische Wirtschaftsmagazin «Forbes» die Liste der reichsten Menschen auf der Welt. Wie immer trifft man dabei einerseits die «usual suspects» sowie immer auch ein paar Quer- und Neueinsteiger. – 4. März / «Forbes»

Wirtschafts-Crashkurs für Beppe Grillo

Ein Wirtschaftsprogramm? Hat die Fünf-Sterne-Bewegung des ehemaligen Komikers Beppe Grillo nicht. Dennoch setzen jetzt italienische Industrielle auf den frischen Wind der Grillini. Und auch einige US-Investmentbanker haben die politischen Neulinge schon auf dem Schirm. – 4. März / «Süddeutsche Zeitung»

Warren Buffett: Angriffslustig wie selten zuvor

Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway schneidet derzeit offenbar zum ersten Mal schlechter ab als der Leitindex S&P 500. In seinem jährlichen Brief an die Aktionäre zeigt sich der Starinvestor jedoch angriffslustig wie selten. – 4. März / «Manager Magazin»

Die Schweiz als Paradies für Finanzschwindler

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Das Schweizer Fernsehen SRF strahlte am Donnerstag abend einen Dok-Film über das Milliardengeschäft mit dem Anlagebetrug aus: «Die Verführer. Wie Finanzschwindler ungestraft Anleger ausnehmen.» Für die, die es verpasst haben: Der Film ist jetzt online abrufbar. —  1. März, SRF

Das wahre Problem der Banken

Einen sehr anregenden Text haben wir im «New Yorker» entdeckt: James Surowiecki zeigt darin auf, dass nicht die Eigengeschäfte und nicht gewisse Investmentbanking-Abteilungen das wahre Problem der Banken sind – sondern die Tatsache, dass das Bankgeschäft im Kern schon riskant ist. Das gilt für jeden Bereich.

Eine banale Idee? Mag sein. Aber sie lenkt den Blick auf die Tatsache (und sie gründet auf der Einsicht), dass alle Banken, die vor der letzten Finanzkrise einbrachen, wegen ganz normaler Kreditgeschäfte an den Abgrund gerieten.  — 1. März / «The New Yorker» 

Wie die Offshore-Gelder verschoben wurden

Gerne verlinken wir noch den grossen «Offshore-Report», den der «Economist» in der letzten Ausgabe veröffentlicht hat. Und zeigen bei dieser Gelegenheit eine interessante Grafik daraus: Sie legt dar, wie sich die Offshore-Gelder zwischen 2007 und 2011 verschoben haben.

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1. März / «The Economist»

Ein Schiedsgerichtsverfahren für den Finanzplatz Schweiz

Der «Beobachter» präsentiert ein neues Modell, bei dem die Anleger in der Schweiz eher zu ihrem Recht kommen sollen: Das Swiss-Med-Arb-Verfahren.

Es sähe vor, dass bei Streitigkeiten im Finanzbereich zuerst eine Mediation versucht wird und dann, in einer zweiten Stufe, ein Schiedsgericht ein Urteil fällt. Der komplizierte Rechtsweg könnte so leichter vermieden werden. Offenbar zeigen wichtige Banken Interesse – als Beitrag zur Stärkung des ganzen Finanzplatzes. — 1. März, «Beobachter»

FINANZWELT IM VIDEO

Mannequin CS 300

HR-Team der Credit Suisse steht still

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GETWITTER

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Investment Forum der bank zweiplus

Impressionen vom 7. Investment Forum der bank zweiplus am 27. Oktober 2016

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Fachschule für Bankwirtschaft

Die Fachschule für Bankwirtschaft zu Besuch im Fifa-Museum

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SELECTION

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Auf diese zehn Leute sollten Sie 2016 achten

Das sind die Vertreter des Schweizer Finanzplatzes, die in diesem Jahr für Furore sorgen werden.

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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