Auslese: Das Beste im Web — Januar 2014

Goldman Sachs umgeht neue Boni-Grenzen

Goldman Sachs geht bei der Bezahlung der Mitarbeiter neue Wege. Die britischen Behörden haben der US-Investmentbank die Erlaubnis für ein komplexes neues Lohnsystem erteilt.

Bereuen Sie Ihren letzten Karriereschritt?

Sitzen Sie an Ihrem neuen Schreibtisch und bedauern Ihren Stellenwechsel? Dann sind Sie damit nicht allein. Mehrere Karriere-Experten geben konkrete Tipps, was Sie tun müssen, wenn Sie Ihren neuen Arbeitsplatz nicht mögen. Vor allem sollten Sie sich vor «impulsiven Schritten» hüten. – 31. Januar / «Forbes»

Buffett, Gross & Mobius: Von wegen Guru

Starinvestoren wie Mobius, Buffett oder Gross feierten einst grosse Börsenerfolge. Doch ihr Glanz verblasst, ihr Guru-Status schwindet, glaubt die «Wirtschaftswoche». Sie zeigt, wo sie falsch liegen und deckt ihre Schwächen auf. – 31. Januar / «Wirtschaftswoche» 

Die Kreditströme in der Euro-Zonse sind staubtrocken

LTRO, Banken-Bailouts, tiefe Zinsen, Rekapitalisierungen – gemäss den Daten der EZB hat alles nichts genützt, um den «Credit Crunch» in der Euro-Zone zu lösen. Das Gegenteil scheint der Fall. – 30. Januar /«Quartz»

Credit Suisse: Gold bald bei 1'000 Dollar

1goldfinal4 kopieWie eine Prozessanalyse erklärt die Credit Suisse in ihrem Magazin «The Financialist» den Anlegern, warum ihrer Ansicht nach der Goldpreis bald unter 1'000 Dollar pro Unze notieren wird. Eine Rolle auf der anschaulichen Infografik spielen unter anderem die Zinssituation oder die Goldimporte Indiens. – 30. Januar / «The Financialist»

Tessiner Firma profitiert von Goldpreis-Absturz

Der grosse Absturz des Goldpreises hat sich für die PAMP-Raffinerie von MKS (Switzerland) in Castel San Pietro als Segen erwiesen. Die Schweizer Edelmetallraffinerie im Kanton Tessin nahe der italienischen Grenze verzeichnete nämlich vor allem Rekordverkäufe von Gold nach China. – 30. Januar / «Bloomberg» 

Banker fragen Kunden, wofür sie Geld abheben

Ein irritierendes Zukunftsszenario, das in England Realität wird, zeigt «Die Welt»: Die britischen Banken haben neue Regeln für den Bargeldbezug erlassen – und es wird dabei mehr und mehr kontrolliert und geblockt. Als Grund gilt der Kampf gegen Betrug und Geldwäsche. —  30. Januar / «Die Welt»

Die Neuerfindung des Finanzplatzes Schweiz

Asset Management als ernsthafte Alternative: So beschreibt die «Frankfurter Allgemeine» die strategische Umorientierung des Schweizer Finanzplatzes. — 30. Januar / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

Ein Banker, der Verantwortung übernimmt

Selten zuvor steckte die Deutsche Bank derart in der Defensive. Sie muss Milliarden zurücklegen, um Fehler und Fehlverhalten in der Vergangenheit auszubügeln. Co-Chef Anshu Jain wälzt die Schuld nicht auf andere Schultern ab. – 29. Januar /«Spiegel-Online»

6 Eigenschaften von Leuten, die sich durchsetzen

Das amerikanische Entrepreneur-Magazin «Inc.» hat die kleinen Tricks erfasst, welche Leute wie Bill Clinton an sich haben: Sie schaffen es, sich durchzusetzen, und sind doch weitherum geliebt. Zum Beispiel verzichten sie auf jede Machtdemonstration; und sie schaffen es, viel über sich zu erzählen, ohne dauernd über sich zu reden. — 29. Januar / «Inc.»

BCV Stanislas wawrinka

Stanislas Wawrinka als Werbeträger

Die Credit Suisse hat für teures Geld Roger Federer – die Waadtländer Kantonalbank wirbt, weitaus günstiger, mit Stanislas Wawrinka. «Bloomberg» untersuchte das Werbepotential der neuen Nummer 3 im Welttennis. Und sichtet beste Chancen. — 29. Januar / «Bloomberg News»

Chinas Hüter der Billionen tritt ab

Er war Physiker und begnadeter Anleihenhändler, um dann nach 2009 als oberster Hüter von Chinas Währungsreserven zu amten – 3,8 Billionen Dollar. Jetzt ist Zhu Changhong überraschend zurückgetreten. Nicht ganz so planmässig, wie das Devisenamt offiziell sagt. – 28. Januar /«Wall Street Journal»

Steven A. Cohen in 20-jährigem Scheidungskrieg

Steven A. Cohen, einer der schillerndsten Hedge-Fund-Manager, der unlängst wegen Insider-Vergehen zu einer milliardenschweren Strafzahlung verknurrt wurde, befindet sich seit 1990 in einem Scheidungskrieg mit seiner Ex-Frau Patricia Cohen. Nun wurden die Ansprüche von Frau Cohen mächtig zusammengestrichen, und der Richter William H. Pauley III wird mit folgendem Satz wohl in die Rechtsgeschichte eingehen, wonach dieser Scheidungskrieg die altmodische Idee verstärke, dass eine Scheidung etwas für die Ewigkeit sei. – 28. Januar / «New York Times»

Sieben Chefs auf der Anklagebank

Zum Auftakt des BayernLB-Prozesses in München sitzt praktisch die komplette Chefetage auf der Anklagebank. Während der Prozess möglicherweise als Farce endet, bietet er ungewöhnliche Einblicke in die typische deutsche Banker-Karriere. – 27. Januar / «Manager-Magazin»

Die Bank-Filiale soll leben

Die deutsche Hypo-Vereinsbank will annähernd die Hälfte ihrer Filialen schliessen und den Online-Kanal stärken. Der Kommentator der «Süddeutschen» findet das nicht gut. Bankgeschäfte seien immer noch Geschäfte zwischen Menschen. Lesen Sie sein Plädoyer für die Bank-Filiale hier. – 27. Januar / «Süddeutsche»

So wird die Schweiz von aussen gesehen

Das «Europa Forum Luzern» fragte namhafte Referenten nach dem Bild der Schweiz im Ausland. Die Antworten lassen aufhorchen. – 27. Januar / «Infosperber»

Wo Italiens Schwarzgeld liegt

Nirgendwo anders auf der Welt liegt mehr italienisches Schwarzgeld als in der Schweiz. Die Regierung in Rom will dieses Geld zurückholen. Beide Länder drängen auf eine rasche Lösung. – 27. Januar / «Handelszeitung»

Muss Deutsche-Bank-Chef Anshu Jain gehen?

So viel Demut war nie im Leben des Anshu Jain. Nach einem kometenhaften Aufstieg mahnt er plötzlich intern, den Ehrgeiz zu zügeln, und bittet nach aussen um Geduld. Die verzagten Worte passen so gar nicht zum Antreiber, der als Investmentbanker seine Truppen einst an die Weltspitze gepeitscht hat. – 27. Januar / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

HSBC muss sich entschuldigen

Die HSBC in Grossbritannien hat Kunden grössere Geldbeträge nicht ausbezahlt, weil sie nicht erklären wollten oder konnten, was sie mit dem Geld vorhaben. Nun wurden Entschuldigungen fällig. 27. Januar / «New York Times»

Radikalkur für Hypovereinsbank

Die Hypovereinsbank steht vor einem weitreichenden Umbau. Die Münchner Bank will angeblich die Hälfte ihrer Filialen dicht machen und 1'600 Mitarbeiter entlassen. Eine Strategie, die sich der Konzern einiges kosten lässt. – 27. Januar / «Focus»

Die grosse Hoffnung: Asset Management

Die Schweiz will ein weltweit führender Standort für das Asset Management werden – nach dem das Private Banking seinen Glanz etwas verloren hat. Weltweit führend: Ob hier der Wunsch der Vater das Gedanken ist, lesen Sie in diesem Artikel. –24. Januar /«Schweizer Bank»

Bernankes Experimentierzeit geht zu Ende

Ein Experiment mit offenem Ausgang wird Ben Bernankes ultralockere Geldpolitik zur Bekämpfung einer möglichen Depression genannt. Die Zeit des US-Notenbankchefs ist nun abgelaufen. Die Neue Zürcher Zeitung zieht eine Bilanz. – 24. Januar / «NZZ»

«Eigentlich mache ich mir keine Sorgen»

EZB-Chef Mario Draghi dämpft in Davos die Befürchtungen einer Deflation in der Euro-Zone. Auch um eine Inflation macht sich der Notenbanker keine grossen Sorgen. Warum das viele billige Geld der EZB bislang in der Realwirtschaft nicht angekommen, kann Draghi im NZZ-Interview auch nicht erklären. – 23. Januar /«NZZ»

Goldman Sachs schickt seine Banker in die Wüste

Auch die profitabelste Wall-Street-Bank ächzt unter ihren hohen Personalkosten. Die Massnahme von Goldman Sachs: Tausende ihrer Investment Banker aus New York und London müssen im Wüstenstaat Utah ihr neues Quartier beziehen. Das ist billiger für alle. 22. Januar /«CNBC»

Der König der Wall Street ist zurück

Michael Steinhardt hat den Hedge Funds den Weg gezeigt. Als er 1995 ausstieg, hatte er seinen Investoren 24,5 Prozent Rendite erwirtschaftet – im Jahresdurchschnitt seit 1967! Jetzt ist der beste Trader der Wall Street zurück. Nicht als Hedge-Fund-Manager, sondern als ETF-Anbieter. – 22. Januar / «Forbes»

«Warum ich kein traditionelles Banking mehr brauche»

Dieser Journalist probierte für zwei Wochen den neuen Bankdienstleister Simple aus. Und entschied daraufhin, dass er traditionelles Banking nicht mehr braucht. Warum das so ist, lesen Sie hier. – 21. Januar /«Businessinsider»

Warren Buffets Lehrlinge sind erfolgreicher

Warren Buffets Lehrlinge Todd Combs und Ted Weschler haben im vergangenen Jahr mit ihren Anlagen so gut abgeschnitten, dass sie sogar Investment-Legende Buffet in den Schatten stellen. Dafür gibt es ein besonderes Geschenk. – 21. Januar / «Wirtschaftswoche»

Als nächstes Anne Héritier Lachat?

Die These, dass nach Finma-Direktor Patrick Raaflaub bald auch Finma-Präsidentin Anne Héritier Lachat ihr Amt abgeben will, wird nun auch von der «Neuen Zürcher Zeitung» genährt. In einem Kommentar zeichnet die NZZ ein Bild der Führungsschwäche, und sie listet bereits auf, welche Anforderungen ein neuer Präsident der Finanzmarktaufsicht mitbringen müsste. — 17. Januar / «Neue Zürcher Zeitung»

Aufstand der Angestellten

Ist die Pension in Gefahr, ist Schluss mit lustig: Über 250 Angestellte der BayernLB – das sind fast zehn Prozent der gesamten Belegschaft – haben ihren Arbeitgeber nun verklagt, weil dieser 2009 ihre beamtenähnliche Versorgung aufgehoben hatte. – 16. Januar / «Manager-Magazin»

Libor-Skandal: Das Netz der Banken

Die Aufarbeitung der jahrelangen Manipulationen des Libors halten Ermittler in elf Ländern auf vier Kontinenten auf Trab. Das «Wall Street Journal Deutschland» zeigt nun interaktiv, welche Banken und welche Banker im Skandal involviert sind. – 16. Januar / «Wall Street Journal Deutschland»

Warum Ungarns Bankensektor immer interessanter wird

István Töröcskei ist einer der 100 reichsten Männer in Ungarn. Ihm gehört die Széchenyi Bank. Über Széchenyi wollte er kürzlich die Raiffeisen Bank International schlucken. Der Deal scheiterte. Doch er hat Appetit auf mehr. Denn Ungarns Bankensektor wird immer interessanter, glaubt der Ökonom Töröcskei. – 16. Januar / «Der Standard» 

Leitfaden für die Family-Office-Führung

Die Credit Suisse, der Prüfer und Berater EY sowie die Universität St. Gallen publizierten gemeinsam ein Handbuch für Family Offices. Im Leitfaden «The Family Office Dynamic: Pathway to Successful Family and Wealth Management» stehen zahlreiche Tipps rund um die Führung eines Family Offices.  Hier können Sie den Guide direkt herunterladen. – 16. Januar / «Wealth Briefing Asia» 

ZKB: Die Luft für Martin Scholl wird dünner

Die «Bilanz» hat einen Hintergrundartikel zur ZKB online veröffentlicht, wobei der Anlass die Ernennung von Christoph Weber zum stellvertretenden CEO ist. Ein Thema dabei auch: die Mitarbeiterbefragung vom letzten Sommer. — 15. Januar / «Bilanz» 

Qz wefWef: Wer alles in Davos sein wird

Das Magazin «Quartz» hat eine feine Grafik erarbeitet: Alle Wef-Teilnehmer in diesem Jahr, interaktiv zu ordnen nach Kriterien wie Herkunft und Alter. — 15. Januar / Quartz

Die besten Asset-Klassen der letzten zehn Jahre…

Der österreichische Fonds-Spezialist «e-Fundresearch» präsentiert ein paar anregende Auswertung. Zum Beispiel lässt sich jetzt Jahr für Jahr nachschauen, was seit 2004 am meisten rentierte (2004 waren es zum Beispiel Golfstaaten-Aktien gewesen). Hätte man jedes Jahr aufs richtige Pferd gesetzt, so hätte eine jährliche Rendite von 81 Prozent herausgeschaut. 

… und die besten Schweiz-Aktienfonds des letzten Jahres

Interessant auch die Grafik mit jenen Fonds auf Schweizer Aktien, welche letztes Jahr den SPI schlugen. Wir sehen, dass Fidelity Funds - Switzerland Y-ACC-CHF; BB Entrepreneur Switzerland; und BCV Systematic Swiss Equity C mit einem Plus von über 30 Prozent am klarsten obenaus schwangen. — 15. Januar / «e-Fundresearch»

Mifid II verliert etwas von ihrem Schrecken

In Brüssel wurde in den Verhandlungen zur Finanzmarktrichtlinie Mifid II ein erster Durchbruch erzielt. Für Schweizer Banken positiv: Der Marktzugang für Drittstaaten wird einfacher als befürchtet. – 15. Januar / «Neue Zürcher Zeitung»

J.P.Morgan gibt die Krone ab

Unter den Mega-Banken in den USA wird die Konkurrenz um die höchste Profitabilität hitzig geführt. In den letzten Jahren durfte sich jeweils J.P. Morgan die Krone aufsetzen. 2013 nicht mehr. Warum Wells Fargo nun auf dem Thron sitzt. - 14. Januar / «Wall Street Journal»

Finanzzentrum Singapur: Diese Blase wird platzen

Singapur – die Schweiz Asiens? Besser nicht. Ein Wirtschaftsanalyst warnt davor, dass Singapur vor einer ähnlichen Kernschmelze steht wie Island im Jahr 2008. Und als Financier der Schwellenland-Blase sei Singapur so etwas wie der Herd einer heraufziehenden Krise. – 14. Januar /«Forbes»

Wie Rating-Agenturen ihrem Heimatland helfen

Triple-A forever: Die grossen drei Rating-Agenturen gehen mit ihrem Heimatland USA pfleglich um – trotz mehrerer Haushaltskrisen und gigantischem Schuldenberg. Eine Studie nährt nun den Verdacht, dass ihr Urteil nicht objektiv ist. – 14. Januar / «Spiegel Online»

Alan Greenspan: Maestro oder das «grösste Arschloch des Universums»?

Der legendäre US-Zentralbanker Alan Greenspan kämpft seit der Finanzkrise um seinen Ruf. Jetzt geht der als unbelehrbar geltende 87-Jährige auf seine Kritiker zu und distanziert sich sogar von seinem neuen Buch. – 13. Januar / «Manager Magazin»

Investmentbanken sorgen sich um Junior-Angestellte

Amerikas Investmentbanken sorgen sich um die Work-Life-Balance ihrer Junior-Angestellten. Sie überlegen sich, wie sie deren Arbeitsbedingungen verbessern können. Die Banken stehen diesbezüglich unter Druck, da Hochschulabsolventen zunehmend andere Branchen als den Bankensektor als Arbeitgeber bevorzugen. – 13. Januar / «The Wall Street Journal»

Die verlorene Ehre der Investmentbanker

Vom Olymp in die Gosse: Kein Beruf hat seit der Finanzkrise so sehr an Ansehen verloren wie der des Investmentbankers. In der Realität treffen längst nicht auf alle die Stereotypen vom geldgierigen Zocker zu. Ein Besuch in der Branche. – 13. Januar / «Süddeutsche Zeitung»

So üben Sie richtig Kritik

Kritik steckt niemand gerne ein. Das sollte jeder bedenken, der etwas an anderen auszusetzen hat und behutsam vorgehen. So finden Sie die richtige Worte, den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ort. – 13. Janaur / «Wirtschaftswoche»

Von wegen Heimarbeit – das Büro ist wieder angesagt

Anwesenheitswahn, lähmende Präsenzkultur: Die Politik schimpft über den normalen Büro-Alltag und will das Arbeiten von zu Hause aus fördern. Aber immer weniger Menschen wollen das überhaupt. – 13. Januar / «Die Welt»

Uli Hoeness wird in sieben Fällen angeklagt

Von März an muss Uli Hoeness wegen Verdachts auf Steuerhinterziehung vor Gericht. Offenbar geht es um mehrere Fälle. Laut «Bild»-Zeitung (Artikel kostenpflichtig) kam die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, dass der Bayern-Präsident in sieben Fällen Einkommensteuer hinterzogen hat – andere sind bereits verjährt. – 13. Januar / «Manager Magazin»

BlackRock nutzte nicht-öffentliche Daten

Der grösste Vermögensverwalter der Welt will das Analysten-Befragungs-Programm der Firma Scientific Active Equities einstellen. Untersuchungen ergaben, dass das Programm «nicht-öffentliche Analystenstimmungen» erfasste. So konnten die Händler von BlackRock vor der Marktreaktion auf kommende Berichte Geschäfte abschliessen.  BlackRock muss zudem 400'000 Dollar für die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft bezahlen.  – 10. Januar / «Bloomberg»

Sind gekaufte Banken-CDs ein Beweismittel?

Ein Verfassungsgerichtshof in Deutschland verhandelt aktuell darüber, ob angekaufte und geklaute Banken-CDs mit Steuerdaten als Beweismittel gelten. Das Verfahren offenbart ein Kompetenzgerangel in der deutschen Justiz, in dem sogar der ehemalige DDR-Machthaber Erich Honecker eine Rolle spielt. – 10. Januar / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

Social Media als Bonitäts-Check – Hürden werden erhöht

Facebook-, Twitter- und Linkedin-Profile werden von Kreditgebern zunehmend zur Prüfung der Bonität von Schuldnern geprüft. Pikant ist, dass sich darauf Firmen spezialisiert haben, die auch von Google oder Facebook mitfinanziert werden. Nun erhöhen die Regulatoren die Hürden für dieses Geschäft. – 9. Januar / «Wall Street Journal»

Die ewigen Rivalen II: Goldman Sachs und Morgan Stanley

Als einzige reine Investment Banken haben Goldman Sachs und Morgan Stanley – stark angeschlagen – die Finanzkrise überlebt. Seither driften die Strategien der beiden Konkurrenten auseinander. Die «Financial Times» wirft ein Licht auf die beiden Wall-Street-Häuser. – 9. Januar / «Financial Times»

Die ewigen Rivalen: UBS und Credit Suisse

Die «Financial Times» beleuchtet in einer Serie die alte Rivalität der beiden grossen Schweizer Finanzkonzerne und wie sie ihre Geschäftsmodelle an die Post-Finanzkrisen-Ära angepasst haben. – 7. Januar /«Financial Times»

China erlaubt Schaffung von fünf privat finanzierten Banken

Die Regierung treibt die Öffnung der staatlich kontrollierten Bankbranche weiter voran. Im laufenden Jahr lässt sie die Schaffung bis zu fünf privat finanzierten Institute zu. – 7. Januar / «Time»

Wie Investmentbanker den Bonusdeckel umgehen

Seit Jahresanfang gilt in der EU ein gesetzlicher Bonusdeckel, der diemanchmal himmelhohen variablen Erfolgsprämien in der Finanzbranche eindämmen soll. Die Personalabteilungen der Banken arbeiten längst an neuen, gesetzeskonformen Zulagen zum Grundgehalt als Kompensation für die schmäleren Boni ihrer Topverdiener. – 7. Januar/ «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

Das ist Janet Yellens grösste Herausforderung

Für die neue Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, bleibt keine Zeit für eine feierliche Amtseinführung. Denn die grösste Herausforderung muss sie sofort angehen: Ist die aktuelle Geldpolitik weiterhin das richtige Mittel, die US-Konjunktur anzukurbeln? 6. Januar / «Washington Post»

Vorsicht: «The Wolf of Wall Street» ist gefährlich

Im neuen Martin-Scorsese-Film «The Wolf of Wall Street» spielt Leonardo di Caprio den Wertpapierbetrüger Jordan Belfort. Die Tochter eines früheren Helfers von Belfort ruft zum Boykott des Films auf: Christina McDowell findet den Streifen gefährlich, weil er Gier und psychopatisches Verhalten verherrliche. – 6. Januar / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

ABBA-Star für Abschaffung des Bargelds

Braucht Schweden noch Münzen? Der frühere Abba-Star Björn Ulvaeus wirbt für das Ende des Bargelds. Er selbst lebt schon seit einem Jahr ohne Scheine und Münzen. – 6. Januar / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

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HR-Team der Credit Suisse steht still

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Impressionen vom 7. Investment Forum der bank zweiplus am 27. Oktober 2016

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Die Fachschule für Bankwirtschaft zu Besuch im Fifa-Museum

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Die USA, das neue Steuerparadies

Milliarden von Offshore-Geldern fliessen in die USA - die Vereinigten Staaten sind die neue Schweiz.

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Wie sich Angstkultur ausbreitet

Mehrere Tausend Stellen im Schweizer Bankgewerbe sollen verschwinden. Besonders betroffen davon ist das mittlere Kader.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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