Auslese: Das Beste im Web — Mai 2014

Larry Fink verursacht Kopfschmerzen

Der Chef des grössten Asset Managers der Welt, BlackRock, warnt vor einem Crash in der ETF-Industrie. An einem Symposium in New York kreuzte er unter anderem mit dem Co-Chef der Deutschen Bank, Anshu Jain, die Klingen. Fink warf ihm und anderen ETF-Anbietern vor, mit gehebelten ETF eine Gefahr für die Finanzmärkte zu schaffen. Noch mehr zu denken gab aber Finks Warnung, in Schwellenländern ticke eine Zeitbombe. Technologien würden dort Arbeitsplätze vernichten und soziale Unruhen provozieren. – 30. Mai / «Investmentnews.com» und «Faz.net»

Happige Vorwürfe an die Adresse der Finma

Hunderttausende vertrauliche Bankdaten, illegal gelagert zwischen Mineralwasser-Flaschen, ausserhalb einer Bank. «Rundschau»-Recherchen zeigen: Obwohl die Bankenaufsicht Finma von Verstössen gegen das Bankengesetz wusste, informierte sie die zuständige Staatsanwaltschaft nicht. – 28. Mai / «SRF»

Die Deadline für Schweizer Banker naht

Bis Ende Juni müssen jene Banken, welche in der Kategorie 2 das US-Steuerprogramm mitmachen, ihre Daten geliefert haben. Darunter müssen auch Daten der Mitarbeiter sein. Denn die US-Steuerbehörde ist «froh um jede Spur», wie es aus der Behörde tönt. Die betroffenen Banker ist dies mehr als kritisch. Ihnen droht die Stigmatisierung. – 27. Mai / «Basler Zeitung»

UBS und CS unterwegs ins digitale Zeitalter

Mit mobilen Applikationen haben Kunden ihre Bank in der Hosentasche. Diese Nähe wollen die beiden Schweizer Grossbanken nutzen: Digitale Lösungen haben im Multikanal-Ansatz von UBS und Credit Suisse stark an Bedeutung gewonnen. – 27. Mai / «Schweizer Bank»

Ein erster Blick ins neue Digital-Private-Banking der UBS

Der Schweizer Finanzprofessor Andreas Dietrich konnte das künftige digitale Angebot der UBS im Private Banking vorab testen. Hier sind seine Eindrücke und Erfahrungen. – 26. Mai / «IFZ Banking Blog»

Eine Reporterin – und 1'800 Hedge-Fund-Manager

Reporterin Linette Lopez war an der SALT in Las Vegas – dem Kongress der Hedge-Fund-Manager. Was sie erlebte, liess sie am Zustand der Wirtschaft zweifeln – und an den Fähigkeiten der so genannten «Masters of the Universe». – 23. Mai / «Business Insider»

Die Schonzeit für Jain und Fitschen ist abgelaufen

Sie erhöhen sich eben mal das Salär um 50 Prozent und verantworten dabei Milliarden an Bussenzahlungen: Die Co-Chefs der Deutschen Bank Anshu Jain und Jürgen Fitschen waren an der Aktionärsversammlung in Erklärungsnot. Den Aktionären reisst der Geduldsfaden. – 23. Mai / «Die Welt»

Der Credit-Suisse-Deal als Meisterstück

In einem anregenden Blog-Post geht «Handelszeitung»-Redakteurin Olivia Kühni der Frage nach, wie das Team um Justizminister Eric Holder die Anklage gegen die CS aufgleiste und zugleich die Erwartungshaltungen geschickt managte, um zu vermeiden, dass der Schlag die Grossbank (und damit die Finanzmärkte) ins Trudeln brachte. In weiteren Rollen: Preet Bharara und Lloyd Blankfein. — 22. Mai / okuehni.com

Wenn Bad Banks besser laufen als die guten

Die ausgegliederten Pleitebanken der deutschen WestLB und der HypoRealEstate machen zurzeit mehr Freude als ihre «gesunden» Teile. Denen droht selber der Abstieg zur «Bad Bank». Die «Wirtschaftwoche» untersuchte, warum das so ist. – 22. Mai / «Wirtschaftswoche»

«Bonuszahlungen sind ein Witz»

Bei der Mindestlohninitiative fuhr Daniel Lampart, der Chefökonom des Gewerkschaftsbundes, eine krachende Niederlage ein. Im CS-Steuerfall kann er aber gut reden – und er tut es mit einem Blog-Post, in dem er seinen Finger auf einen sehr wunden Punkt legt: Es geht um den Widerspruch zwischen dem Nicht-Wissen, welches die VR- und GL-Mitglieder bei Skandalen (Adoboli, Steuerstreit, Libor etc.) behaupten – und den Boni, die sie für ihre vermeintlich sehr bewusste Lenkung des Unternehmens erhalten. Hier geht etwas nicht auf. Ein Thema, das gewiss weiterdrehen wird. — 21. Mai / SGB, Blog Daniel Lampart

Die wahre Nationalität der Grosskonzerne

Eine vielsagende Grafik des «Economist». Wir lernen, dass Nestlé wirklich der internationalste Konzern ist, den man sich denken kann.

 

Der unkaputtbare Chef von J. P. Morgan

Im vergangenen Jahr zahlte die US-Investmentbank 23 Milliarden Dollar für Strafen und Vergleiche – und ihr Chef, Jamie Dimon wird dafür mit einer Gehaltserhöhung von 74 Prozent belohnt. Die Aktionäre haben den Lohnsprung abgenickt und Dimon steht stärker da als je zuvor. – 20. Mai / «Handelsblatt»

Carsten Maschmeyer: Kein Schritt mehr ohne Leibwächter

Der millionenschwere Investor Carsten Maschmeyer wagt sich nur noch mit Leibwächtern aus dem Haus. Seit er die Bank Safra Sarasin verklagt hat und mit Drohbriefen überzogen wird, fürchtet er um sein Leben. – 20. Mai / «Handelsblatt»

Deutsche-Bank-Grossaktionär: Mann mit zwei Frauen und 15 Kindern

Er war Premier von Katar, Chef des mächtigen Staatsfonds – dann wurde er entmachtet. Jetzt investiert Hamad Bin Jassim Bin Jabor Al-Thani sein Privatvermögen. Wer ist der Mann, der mit zwei Frauen 15 Kinder haben soll? – 20. Mai / «Spiegel online»

Roger Köppels Nachruf auf das Bankgeheimnis

Die Schweiz knickt ein. Und beteiligt sich künftig am Austausch von Steuerdaten. Dem Land fehle die Kraft, seine eigene Rechtsordnung weltweit zu verteidigen, schreibt Weltwoche-Verleger Roger Köppel. – 19. Mai / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

Was fängt ein Milliardär mit seinem Geld an?

Dietmar Hopp steckt Millionen in einen Fußballklub. Aber nicht nur das. Im Interview spricht der SAP-Gründer über Reichtum, Verantwortung und Steuerflucht. – 19. Mai / «Handelsblatt»

Psychogramm eines Steuerflüchtlings

Ingo Heuel ist Steueranwalt und seit dem Fall Hoeness schwer beschäftigt. Selbstanzeigen sind für den Anwalt ein lukratives Geschäft. Jeden Tag melden sich mindestens zwei Reumütige. Wer sind diese Menschen? – 19. Mai / «Zeit Online»

Wie Singapur die Zukunft umarmt

Die Schweiz galt lange Zeit als Vorbild für die Staatsgründer von Singapur. Nächstes Jahr feiert der Stadtstaat sein fünfzigjähriges Bestehen. Mittlerweile kann die Schweiz auch einiges von Singapur lernen, wie an einer kürzlichen Tagung klar wurde. – 16. Mai / «Avenir Suisse»

Ökonomie-Superstar Piketty und seine Kritiker

Thomas Piketty wird für sein Buch «Capital in the 21st Century» weltweit gefeiert. Doch aus der Zunft der Ökonomen kommen immer mehr Stimmen, welche Pikettys theoretischen Ansatz kritisieren. Es sei nicht bloss Neid, welcher die Kollegenschelte hervorrufe, heisst es in diesem Artikel, welcher einen guten Überblick über die Kritik an Piketty verschafft. – 16. Mai / «handelszeitung.ch»

Warum die Swisspartners Kundendaten nach Amerika senden konnten

Die Selbstanklage und Datenfreigabe von Swisspartners im US-Steuerstreit ist heikel: Wie sehr wurden dabei Kunden verraten und Datenschutzbestimmungen verletzt? Die «Neue Zürcher Zeitung» ging der Frage nach. Die Antworten: Fast alle betroffenen US-Kunden waren längst vorinformiert und hatten zuvor ihre Lage bereinigen können. — 16. Mai / «Neue Zürcher Zeitung»

Rücktritt! Alle! Sofort!

Rene Zeyer, der erfolgreiche Bankenbuchautor, bringt in der «Basler Zeitung» einen Radikalvorschlag zur Lösung der Steuerstreitereien: Alle Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder der involvierten Banken sollen zurücktreten. Gemeint sind nach seiner Beschreibung mindestens die Spitzenleute aller Banken der Kategorien 1 und 2 im US-Steuerkonflikt. Die Tabula rasa wäre nicht nur logisch, sondern auch ein fantastisches Signal an die Welt, so ein Argument.

Aber natürlich wendet Bankenkritiker Zeyer die Idee vor allem frech gegen die Kaste der Bankmanager: Die letzten Jahre hätten ja gezeigt, dass die Branche massenweise Versager verschmerzen kann. Guter Ersatz wäre obendrein schnell gefunden – und günstiger wäre er obendrein. — 15. Mai / «Basler Zeitung»

Bankenstrafen: die grössten Zahlungen im Überblick

Geldwäsche, Zinsmanipulationen, Devisenskandal: Banken weltweit müssen für ihre Fehltritte büssen und Milliardenstrafen zahlen. Die wichtigsten Strafen im Überblick. – 15. Mai / «F.A.Z.»

Amerikaner spekulieren mit Marihuana-Aktien

In 21 US-Bundesstaaten ist inzwischen die Nutzung von Marihuana aus medizinischen Gründen zugelassen. Neue lokale Firmen investieren in das boomende Geschäft. Und viele Anleger spekulieren schon heute auf den grossen Boom und investieren in Aktien von börsengehandelten Marihuana-Unternehmen wie GW Pharmaceuticals und Advanced Cannabis Solutions. – 15. Mai / «Welt»

Die Lehman-Pleite ist ein fortwährendes Geschenk

Die weltweiten Finanzmärkte hat sie an den Rand des Abgrunds getrieben, einige wenige Hedge-Funds macht sie aber fortwährend reich und reicher: Die pleite gegangene Investmentbank Lehman Brothers. Wie einige Unverwegene im Müll der Konkursmasse gewühlt und wertvolle Einzelteile herausgesucht haben, beschreibt dieser Artikel. – 15. Mai /«Bloomberg»

Schweizer Anleger liebten Madoff

Mit falschen Versprechen zog Bernard Madoff seinen Opfern das Geld aus der Tasche. Ein jetzt vom «Madoff Victim Fund» veröffentlichte Liste zeigt: Madoff hat viel mehr Anleger betrogen als bisher bekannt, darunter auch viele Schweizer. – 14. März / «The Madoff Victim Fund»

Wie der Forex-Handel in der Zukunft aussehen könnte

Noch ist nicht klar, welche Ergebnisse die weltweiten Untersuchungen zu den Währungskurs-Manipulationen in den Grossbanken zutage bringen. Aber es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass der Forex-Handel sich fundamental ändern wird. Eine Prognose wagt das Euromoney-Magazin. – 14. März / «Euromoney.com»

Gibt es noch eine Karriere für Investmentbanker?

Diese Frage treibt nach den massiven Einschnitten bei Barclays nun auch die britischen Medien um. Blogger Chris Skinner kommt zum ernüchternden Schluss: Banken werden auch in den kommenden Jahren kaum mehr Investmentbanker rekrutieren. – 14. März / «thefinanser.co.uk»

Deutschland, privatisiere deine Landesbanken

Deutliche Ansage der OECD: Deutschland soll seine Landesbanken endlich privatisieren. Die Industrieländer-Organisation traut den Reformen nicht und empfiehlt darum den Ausstieg des Staates. Sonst könnten bei der nächsten Krise auch die Sparkassen leiden. – 12. März / «FAZ.net»

Schwache Leistung, dickes Gehalt

In den kommenden Wochen dürfen die Aktionäre der US-Banken Goldman Sachs, J. P. Morgan und Morgan Stanley über die Gehälter der Manager abstimmen. Das Ergebnis ist nicht bindend. Frustrierend auch der Befund einer Studie: Die Gehälter der CEO der US-Grossbanken sind durch ihre Leistungen nicht zu rechtfertigen. – 12. Mai / «Spiegel Online»

Nimmt Ex-Banker Flowers wieder Drogen?

Paul Flowers, früherer Chef der angeschlagenen britischen Genossenschaftsbank Co-op, ist wegen Drogenbesitzes verurteilt worden. Das Gericht in Nordengland brummte ihm eine Zahlung von umgerechnet guten 600 Franken Strafe auf, zudem muss Flowers die Gerichtskosten tragen. Flowers hatte sich einsichtig und reuig gezeigt – doch nun gibt es ein Video, das ihn offenbar bei einem neuerlichen Kokain-Konsum zeigt. – 12. Mai / «Daily Mail»

Brady Dougans Herrschaft im Härtetest

Lange genug er sich halten. Der umtriebige, aber unprätentiöse US-Konzernchef der Schweizer Grossbank Credit Suisse. Auf Grund der jüngsten Entwicklungen im US-Steuerstreit steht er jedoch mit dem Rücken zur Wand. Eine Einschätzung aus angelsächsischer Sicht. – 12. Mai / «Bloomberg»

Junge Banker haben genug vom Investmentbanking

Dass der Flug zur Hochzeit des besten Freundes kurzfristig abgesagt werden muss, weil übers Wochenende ein Deal ansteht, gehört zum Alltag eines Investmentbankers. Aber junge Leute haben von diesem Leben mehr und mehr genug. – 9. Mai / «Bloomberg»

Thomas Matter, Blochers Nachfolger im Nationalrat: zwei Porträts

Aus Anlass des Rücktritts von Christoph Blocher als Nationalrat präsentieren sowohl die NZZ als auch der «Tages-Anzeiger» den wahrscheinlichsten Nachfolger: Thomas Matter. Die NZZ zeigt vor allem, wie der Gründer der Neuen Helvetischen Bank seine Politkarriere aufgleist, der «Tagi» schildert eher den Typen. — 9. Mai / «Neue Zürcher Zeitung» — «Tages-Anzeiger»

Bank of Americas Thesen über den Zustand der Welt

Windel-Verbrauch, Trinkwasser-Knappheit, Roboter auf dem Vormarsch: Die Bank of America Merrill Lynch hat 15 Thesen über die Welt zusammengestellt, die überraschen. – 9. Mai / «Wirtschaftswoche»

Können Sie wirklich multitasken? Machen Sie den Test

Viele tun, als ob sie könnten, aber offenbar sind nur zwei Prozent der Menschen wirklich in der Lage, mehrere Tätigkeiten parallel auszuführen (hier ein Beitrag dazu). Psychologen der Universität Newcastle in Australien haben einen kleinen Test dazu online gestellt: die Multitasking-Türsteher-Aufgabe. — Hier geht es zum Test.

Wer ist David Tepper?

Der Hedge-Fund-Manager war letztes Jahr der persönlich erfolgreichste Finanzmanager, er holte 3,5 Milliarden Dollar. Wer ist der Mann? «Die Welt» über die Person und ihre Tricks. — 9. Mai / «Die Welt»

Der Milliarden-Goldschatz bei der Credit Suisse

Die «Times of Israel» bringt eine grosse Reportage mit einem märchenhaften Stoff: Es geht um einen Goldschatz im Wert von 2 Milliarden Dollar, der vor 35 Jahren von einem kurdischen Clanführer in Zürich versteckt worden sein soll – und jetzt zum Streitfall geworden ist. — 8. Mai / «Times of Israel»

Vom demotivierten Team zur Leistungstruppe

Wie gelingt es, als neue Führungskraft ein demotiviertes Team zu führen? Es sei wichtig, zunächst detaillierte und realistische Ziele zu entwickeln, sagt Gudrun Happich, Executive Coach und Inhaberin der Coaching-Firma Galileo. Das Ergebnis: eine Art Landkarte. Zudem nennt sie sieben Schritte, wenn Sie eine neue Position als Führungskraft erfolgreich übernehmen und ein leistungsfähiges Team aufbauen wollen. – 8. Mai / «Die Karrierebibel»

«Ständig auf Abruf und dem Arbeitgeber ausgeliefert»

Für Jürg Eggenberger, Geschäftsführer der Schweizer Kader Organisation (SKO), ist eine 24-Stunden-Erreichbarkeit gesundheitsschädigend. Die Änderungen in der Arbeitswelt haben aber auch Vorteile. Sie ermöglichen flexible Arbeitszeiten, Home-Office oder bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. – 8. Mai / «Handelszeitung»

Wie ein Mechaniker mit UBS-Fonds sein Geld verlor

Nicht nur der Schweizer Uhrenhersteller Swatch machte verlustreiche Erfahrungen mit einem Absolute Return Fund der UBS. Auch mehrere Kleinanleger verloren viel Geld. Offenbar auf Empfehlung einer UBS-Beraterin steckte beispielsweise ein pensionierter Mechaniker 80 Prozent seines Vermögens in einen Absolute Return Fund der UBS. Er verlor damit einen Haufen Geld. Wohl bezeichnet die UBS die Wertverluste des Fonds als «sehr bedauerlich». Einen Fehler am Produkt schliesst die Bank aber auch im Rückblick aus. Die Wertverluste seien auf die Kreditkrise zurückzuführen. – 8. Mai «Tages-Anzeiger»

Erinnerung an die Kaupthing Bank

Da werden Erinnerungen an pleite gegangene isländische Kaupthing Bank wieder wach gerufen. Diese ging einst mit hohen Zinsen auf Kundenfang. Bis zu 2,5 Prozent Zinsen bietet nun der deutsche Ableger der zweitgrössten russischen Staatsbank VTB Anlegern für Festgeld an. Was unterscheidet die russische Bank von der isländischen? – 7. Mai / «Manager Magazin»

Erfolgstipp des Tages: Mehr Vertrauen, weniger Compliance

Das «Dealbook» bringt einen Artikel über ein schräges Phänomen: die Kultur von Berkshire Hathaway. Warren Buffetts Musterkonzern (162 Milliarden Dollar Umsatz, 300'000 Angestellte) hat weder einen General Counsel noch eine HR-Abteilung. Der Hauptgrund liegt darin, dass Buffett, Munger & Co. voll auf einen guten, alten Wert setzen: menschliches Vertrauen – und Vertrauenswürdigkeit. Das kommt günstiger, und erfolgreicher ist es auch. — 7. Mai / «Dealbook»/«New York Times». 

Migros Bank: Ist die Krise in Europa wirklich überwunden?

In Europa keimt wieder Hoffnung. Doch ist die Krise wirklich überwunden? Die Mirgros Bank ist skeptisch: Der Niedergang Argentiniens liefere ein Lehrstück dafür, was auch manchen europäischen Ländern widerfahren könnte. – 5. Mai / «Migros Magazin»

ZKB: Grosser Wurf oder Salamitaktik?

Jörg Müller-Ganz, Bankratspräsident der Zürcher Kantonalbank, stört sich nicht am Nein des Kantonsrats zur beantragten milliardenschweren Kapitalerhöhung. Die Bank sei ohnehin bestens kapitalisiert, und der Bankrat habe gute Arbeit geleistet. – 4. Mai / «Neue Zürcher Zeitung»

Ist Reichtum etwa nur eine Frage des Willens?

Wie viel Geld man hat, hängt von der Einstellung eines Menschen ab. Das behaupten Finanzcoaches, die mentales Training anbieten. Funktioniert das? Hier ist der Test. – 2. Mai / «Die Welt»

Deutsche Steuerhinterzieher müssen sich beeilen

Norbert Walter-Borjans, nordrhein-westfälischer Finanzminister, sagte: «Die Weichen sind gestellt: deutliche Verschärfung ab 2015.» Das heisst im Klartext: Steuerhinterzieher müssen sich beeilen, wenn sie bei einer strafbefreienden Selbstanzeige nicht deutlich mehr Geld an den Fiskus bezahlen wollen als bisher. – 2. Mai / «Reuters»

FBI: Wie man veruntreute Staatsgelder wieder findet

Das FBI hat eine Einheit ins Leben gerufen, die jungen Demokratien helfen soll, verschwundene Vermögen wieder aufzuspüren. Der Versuch ist Teil einer neuen Strategie von US-Generalstaatsanwalt Eric Holder, mit der die Strafverfolgung gestürzter Staats- und Regierungschefs beschleunigt werden soll, die Milliarden aus der Staatskasse geplündert haben. – 2. Mai / «Wall Street Journal»

Der aktive Fondsmanager stirbt aus

Der Fondsmanager gerät durch Billigangebote immer mehr unter Druck. Das Beratungsunternehmen PwC beispielweise prognostiziert, dass der Marktanteil der «low-cost funds» bis 2020 von weltweit 11 auf 22 Prozent steigen werde. – 2. Mai / «Economist»

Welche Mitarbeiter im Investmentbanking aussterben

In einer Investmentbank gebe es drei Sorten von Mitarbeitern, sagt Chiran Barua, Bankenanalyst bei Bernstein Research in London. Erstens die Leute mit Beziehungen, die die Finanzchefs und die Kunden kennen und Geld hereinbringen können. Zweitens die wirklich hellen Mitarbeiter. Und drittens die «Arbeitsameisen», die in Bereichen wie der Compliance oder der Systempflege arbeiten. Für die besonders gescheiten Mitarbeiter sieht es laut Barua gar nicht gut aus. – 2. Mai / «efinancialcareers»

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HR-Team der Credit Suisse steht still

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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