Auslese: Das Beste im Web — Januar 2015

Chinas erster Ökonom

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Chinas ersten Ökonomen entdeckt: Der chinesische Gelehrte Huan Kuan dachte schon im Jahr 81 v. Chr. über Monopole nach. Und stritt darüber mit den Beratern des Kaisers. – 30. Januar 2015 / «F.A.Z.»

Ein Star-Fondsmanager versenkt Milliarden

Michael Hasenstab ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Fondsmanager. Mit Contrarian-Wetten auf Irische und Ungarische Anleihen hat für seine Kunden höchste Renditen erzielt. Vergangenes Jahr ging das Aushängeschild von Franklin Templeton eine Wette auf die Ukraine ein. Sie ging schief. – 30. Januar / «Bloomberg»

Deutsche Bank in der Sinnkrise

Die Deutsche Bank wollte mal zur Weltspitze gehören. Doch von der ist sie längst abgehängt. Zweieinhalb Jahre nach dem Antritt der Co-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen fehlt dem Konzern eine Strategie, findet der «Spiegel». – 30. Januar / «Spiegel Online»

Kreditkarten: Datenschutz, so löchrig wie ein Emmentaler

Schon wenige Daten bei Kreditkartenzahlungen reichen aus, um fast jeden erkennbar zu machen. Ein Mittagessen hier, ein Theaterbesuch da und dann noch einen Flug online gebucht. Allein diese Metadaten genügen, um eine Person aus einer Million Menschen zu identifizieren, wie Forscher herausgefunden haben. – 30. Januar / «FAZ.net»

Der Hass auf Wall-Street-Banker wird kontraproduktiv

Elizabeth Warren, US-Senatorin, versucht mit allen Mitteln, die Nominierung des ehemaligen Lazard-Bankiers Antonio Weiss für einen Job im Finanzministerium zu blockieren. Ihr Argument: Wall Street übe bereits genug Kontrolle über Washington aus. Nun wird die Senatorin sogar von der eher linken «New York Times» kritisiert. – 30. Januar /«New York Times»

Tipps für konzentrierteres Arbeiten im Grossraumbüro

Grossraum schafft Ablenkung. Ablenkung lässt die Produktivität sinken. Wie sehr die eigene Arbeitskraft unter Störungen im Arbeitsumfeld leidet, das hat eine aktuelle Studie herausgefunden. Der Onlinebranchendienst «Meedia» gibt Tipps, wie Sie trotzdem fokussiert arbeiten können – und damit bessere Leistungen erbringen. – 29. Januar / «Meedia»

Grossbanken liefern sich Rennen um Peer-to-Peer-Technologie

Kredite vergeben übers Handy: Mit Peer-to-Peer-Lending (P2P) bedrohen branchenfremde Anbieter das Stammgeschäft der Banken. Wie Goldman Sachs und Société Générale darauf reagieren. – 29. Januar / «Financial Times»

Wie man richtig Geld macht

Der «Wolf of Wall Street» weiss es. Und er hat es gerade einer interessierten Zuhörerschaft in Mannheim verraten. Das Geheimnis von Jordan Belfort ist: Kompetenz vorgaukeln und dann absahnen. «Aber überschreiten sie nicht die ethischen Grenzen,» gab Belfort, der einige Jahre im Gefängnis sass, den Zuhörern noch mit. – 29. Januar / «Institutional-Money.com»

Der Doktor hat gehandelt: Thomas Jordans Dissertation ist verblüffend aktuell

Der Präsident der Schweizerischen Nationalbank hat quasi im Alleingang den Franken vom Euro getrennt hat. Und er hat präzise die Euro-Krise vorausgesagt – vor genau 20 Jahren in seiner Doktorarbeit. Journalisten des «Handelsblatts» sind  von ihrer Aktualität verblüfft und stellen die Frage: Ist Jordan ein Prophet? – 29. Januar / «Handelsblatt»

Die Meinungsmacher in der Schweizer Fintech-Branche

Marc P. Bernegger ist ein Vorreiter in der Finance 2.0 Szene der Schweiz. Er hat die wichtigsten Meinungsmacher der Fintech-Industrie zusammengefasst. – 28. Januar / «Finance 2.0-Blog»

Der neue Prophet aus der Schweiz

Thomas Jordan ist der Notenbankchef, der den Franken vom Euro getrennt hat. Und er hat präzise die Euro-Krise vorausgesagt – vor genau 20 Jahren. Die Redaktoren vom deutschen «Handelsblatt» haben seine Doktorarbeit gelesen. Sie sei verblüffend aktuell, sagen sie. – 28. Januar / «Handelsblatt»

Ein Selfie mit Jack Ma

Alibaba-Chef Jack Ma vollbrachte vor wenigen Wochen den weltweit grössten Börsengang. In Davos präsentierte sich der reichste Chinese dennoch bescheiden und erklärte, warum Chinas Wirtschaft nicht mehr so stark wachsen sollte. – 27. Januar / «Manager-Magazin»

Die L'Oréal-Erbin und ihre schamlosen Günstlinge

Betrug, Bestechung, Erbschleicherei: In Frankreich ist sogar ein Minister des Kabinetts Sarkozy angeklagt, die Milliardenerbin Bettencourt ausgenutzt zu haben. Ein Beschuldigter wollte sich sogar erhängen. – 27. Januar / «Die Welt»

Mit Franken in der Tasche: Wo das Leben nun am günstigsten ist

Lebensmittelpreise, Internetzugang, Transport- und Energiekosten – viele Faktoren spielen bei der Ermittlung der Lebenskosten in einem Land eine Rolle. Eine Website hat nun veranschaulicht, wie teuer respektive günstig das Leben im weltweiten Vergleich ist. – 27. Januar / «Travelbook»

Warum der Goldpreis bald fallen könnte

Gold hat dank den Massnahmen der SNB und der EZB einen rasanten Aufstieg hingelegt. Doch Experten sind skeptisch, wie lange dieser anhalten könnte. – 27. Januar / «Handelsblatt»

Frankenschock fordert nun Opfer in Deutschland

Deutsche Gemeinden und Private haben sich mit dem Franken verspekuliert. Soviel kostet die Abkehr vom Euro-Mindestkurs das Nachbarland der Schweiz. – 26. Januar / «Süddeutsche Zeitung»

George Soros: «So kam es zum Mindestkurs-Ende»

Spekulant und Milliardär George Soros wartete am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos mit einer Überraschung auf. – 25. Januar / «Sonntagsblick»

Darum ist das WEF in Davos noch abgehobener als sonst

Das WEF in Davos zu kritisieren, ist in den letzten Jahren immer einfacher geworden. Grundtenor: Die versammelten Spitzenpolitiker, Wirtschaftsführer und Milliardäre betreiben ihr Networking, der Rest ist Rahmenprogramm. Dieses Jahr ist es nicht anders, nur scheint das WEF noch abgehobener als sonst. – 23. Januar / «Fortune»

So zerstört die EZB das Vertrauen in den Euro

Die Reaktionen auf das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank sind teilweise geharnischt. Insbesonderen aus Deutschland kommen die härtesten Kritiken. Repräsentativ dafür ist dieser Kommentar. – 23. Januar / «FAZ.net»

Gold ist in jedem Fall eine spekulative Anlage

Die SNB und die EZB haben dem Goldpreis wieder Leben eingehaucht. Geht dieser rasante Preisanstieg so weiter? Viele Experten sind skeptisch. Einige prognostizieren Anlegern attraktivere Einstiegskurse. – 23. Januar / «Handelsblatt»

Der starke Franken macht deutsche Städte kaputt

Deutsche Städte wie Essen haben Kredite in Franken aufgenommen. Das war billig. Jetzt treibt der Franken die Städte in den Ruin. Essen gehört den Banken. – 23. Januar / «Die Zeit»

Dicke Bertha: Über Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie ...

Dass die EZB  massive Anleihekäufe beschliesst, ist wohl ausgemachte Sache. Die dicke Bertha, wie die Massnahme salopp genannt wird, gilt als Mittel gegen sinkende Preise. Doch damit sind auch eine Reihe von Nebenwirkungen verbunden. Einige könnten gefährlich werden. – 22. Januar / «Handelsblatt»

Der Anti-Draghi

So wird aus einem Streit um Inhalte eine persönliche Fehde: Bundesbank-Präsident Jens Weidmann kritisiert schon seit Mario Draghis Antritt als EZB-Präsident dessen Geldpolitik. Jetzt, mit Aussicht auf Käufe von Staatsanleihen, ist diese Kritik persönlich geworden. – 22. Januar / «Die Zeit»

SNB: Die Kritik kommt aus den eigenen Reihen

Der Entscheid der Schweizerischen Nationalbank ist umstritten und ihr Präsident, Thomas Jordan, steht im Zentrum der Kritiker. Dass diese aber aus den eigenen Reihen sind und öffentlich gegen ihn schiessen, ist nicht die feine Art. Sie werden ihrerseits kritisiert. – 21. Januar /«Tages-Anzeiger»

Im Rausch des Geldes

Die Immobiliengruppe S&K in Deutschland ist angeklagt: Sie soll mit Hilfe eines Schneeballsystems Tausende von Anlegern um Millionen erleichtert haben. Wie die Anklageschrift nun enthüllt, lebten die Leute hinter S&K ein Leben in Saus und Braus: Autos, Uhren, Gold und Frauen. – 21. Januar / «Manager Magazin»

UBS-Chefökonom: «Euro bricht nicht zusammen»

Warum sich UBS-Chefökonom Andreas Höfert sicher ist, dass die nächsten Eurokrise ausbleibt – und was es mit dem Schreckgespenst der Deflation auf sich hat. – 20. Januar / «FAZ»

So viel kostet der Frankenschock die deutschen Banken

Die plötzliche Entkopplung des Franken vom Euro hat viele Banken wie ein Blitz getroffen – auch in Deutschland. Zahlreiche Devisenhändler hatten ihre Strategien auf der Euro-Bindung aufgebaut. Jetzt wird das Ausmass der Schäden sichtbar. – 20. Januar / «Die Welt»

Dicke Bertha sorgt für Streit

Morgen Donnerstag wird die «dicke Bertha» – ein neuerliches Liquiditäts-Programm – von der Europäischen Zentralbank (EZB) erwartet. Ökonomen streiten schon jetzt darüber, was das bringen soll.– 20. Januar / «Wirtschaftswoche»

Der letzte Schweizer Gentleman-Bankier

Robert Holzach war die zentrale Figur beim Aufstieg der Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG) von der «Bauern»-Bank zum globalen Finanzinstitut. finews.ch-Mitgründer Claude Baumann hat eine Biografie über den vielleicht wichtigsten Schweizer Bankier der Nachkriegszeit geschrieben. Eine Rezension. – 19. Januar / «Watson»

Falscher Euro-Kurs: Postkunden können Rückerstattung verlangen

Wer am vergangenen Donnerstag um die Mittagszeit bei einer Poststelle Euro kaufen wollte, bezahlte wohl zu viel dafür. Dort wurde nämlich immer noch zum hohen Kurs von 1.228 gewechselt. Die Post verspricht die Rückerstattung der Kursdifferenz. – 19. Januar / «SRF Espresso»

Wie man eine Bank gründet

Früher war es nicht viel mehr als eine Formalität gewesen, eine Bank zu gründen. Wenigstens in der Schweiz. In anderen Ländern wie Grossbritannien bedingt eine Bankgründung heute ein vierjähriges Spiessrutenlaufen. – 19. Januar / «Telegraph.co.uk»

William White: «SNB hat weise entschieden»

Der streitbare ex-Chefökonom der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) stärkt der Schweizer Nationalbank den Rücken: Sie habe mit dem Abschied vom Mindestkurs zwischen einer schlechten und einer miserablen Alternative entschieden. – 19. Januar / «Finanz und Wirtschaft»

Die Stunde der Verschwörungs-Theoretiker

Der Euro stürzt gegenüber dem Franken ab, der Goldpreis klettert: Verschwörungs-Theorien, die das baldige Ende der Einheitswährung herbeireden, haben dieser Tage wieder Hochkonjunktur. Das sind die verrücktesten Szenarien. – 19. Januar / «Spiegel»

Hat Thomas Jordan im Landesinteresse gehandelt?

Chapeau! Der einstige Berner Musterschüler hat uns alle kalt erwischt, Spekulanten, Investoren, Banker und Beobachter. Mit seinem Überraschungsschlag ist Thomas Jordan aus dem Schatten seines Amtsvorgängers herausgetreten. Das schreibt der Schweizer Ökonom Gian Trepp in seinem Blog. – 16. Januar / «Dies und das»

Auf ein Selfie mit Thomas Jordan

Was macht ein Nationalbank-Präsident, der gerade die Aufhebung des Euro-Mindestkurses verkündet hat? Er fährt in den Schinzenhof nach Horgen, um zu referieren. Dort war die Aufregung gross. – 16. Januar / «Zürichsee-Zeitung»

Alles falsch, was Sie über die Finanzkrise wissen

Jeder will wissen, wer die Finanzkrise verursacht hat: Die Banken, Wall Street, bonusgierige Händler, die Tiefzinspolitik, die Verbriefung von Krediten, andere Derivate. Nun ja. Das sei alles falsch, schreibt Peter Wallinson in seinem neuen Buch. Eine Rezension. – 16. Januar / «Forbes»

Turnschuhe zum Nadelstreifenanzug

Der Trend zu lockerer Kleidung im Geschäftsleben ist vielerorts erkennbar. Das macht es für die Mitarbeiter aber nicht einfacher. Es steigert sogar die Unsicherheit. – 16. Januar / «Handelszeitung»

St. Moritz spürt die Russland-Krise

Sergej Kjuregjan, 35-jähriger Manager eines Moskauer Energieunternehmens, hat diesen Winter auf seinen Skiurlaub in Europa verzichtet und ist stattdessen ans Schwarze Meer gefahren. «Ich wollte meinen Urlaub in Russland verbringen», sagte der Manager, der früher noch in die Schweiz, nach Österreich und nach Italien gereist war. «Ich habe mich entschlossen, in Sotschi Skifahren zu gehen.» – 16. Januar / «Bloomberg»

Euro-Verschwörungstheorie: Das Ende ist nah!

Die nächste Währungsreform kommt bestimmt – und zwar bald: Ein Kreis von Hobby-Apokalyptikern wittert überall Anzeichen, dass heimlich bereits das Ende des Euro vorbereitet wird. Ihr Gegenrezept: Vorräte anlegen, Gold horten. – 16. Januar / «Spiegel»

Bitcoin auf Achterbahnfahrt

Die Digitalwährung Bitcoin macht erneut mit starken Kursschwankungen von sich reden. Der Handelskurs in Dollar rutschte innerhalb weniger Tage mehr als 30 Prozent ab, von etwa 260 Dollar auf teilweise 170 Dollar pro Bitcoin. – 16. Januar / «Bloomberg»

Die 30 besten unter 30

Das US-Magazin «Forbes» fühlt sich jedes Jahr dazu berufen, aus allen möglichen Branchen jeweils 30 so genannte «High Potentials» zu erküren, die noch unte 30 Jahre alt sind – auch im Bereich Finanzen. Nur schon die Aufmachung dieses Listicals lohnt den Blick. – 16. Januar /«Forbes»

Wie eine Star-Analystin Bruchlandung hinlegte

Meredith Whitneys Hedgefunds brauchte nur etwas weniger als ein Jahr, um Auflösungserscheinungen zu zeigen. Ihre Büros werden inzwischen zur Miete angeboten, ihre beiden wichtigsten Manager sind von Bord gegangen, und ein Investor reichte im Dezember eine Klage ein, um seine 46 Millionen Dollar zurückzubekommen. Die Nachrichtenagentur «Bloomberg» berichtet, dass der Fonds unter anderem deshalb aus dem Ruder gelaufen sei, weil Whitney ihn ohne einen Stab an Analysten gestartet habe, der ihr bei der Auswahl der Investments hätte helfen können, und weil sie sich zu sehr auf das Geld eines einzigen Investors verlassen habe. – 15. Januar / «Bloomberg»

Hans-Werner Sinn warnt vor Italien

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn weist auf eine Kapitalflucht aus Italien hin – und interpretiert dies als ein Zeichen, dass die Euro-Krise nicht gelöst ist. Stimmt das, fragt sich die «Wirtschaftswoche»? – 15. Januar / «Wirtschaftswoche»

Bitcoin-Branche: Kommt jetzt die Konsolidierung?

Nach Unterbrüchen an der Bitcoin-Börse Bitstamp stellt der Bitcoin-Anbieter CEX.IO einen Teil seiner Aktivitäten ein. Das könnte den Beginn einer Schrumpfung der ganzen Krypto-Währung-Branche signalisieren. – 15. Januar / «Handelszeitung»

Der seltsame Immobilien-Boom bei den B- und C-Lagen

Lage, Lage, Lage – wer in Immobilien investiert, den sollte nur dieses eine Kriterium interessieren. Gilt es doch als Garant für zukünftige Wertsteigerungen. Im deutschen Immobilienmarkt findet nun Seltsames statt. Der Boom erfasst die sogenannten B- und C-Lagen – Billigimmobilien. 15. Januar / «Spiegel Online»

Wie echte Kreditkarten in die Schuldenspirale führen

Echte Kreditkarten erlauben Konsumenten eine flexible Rückzahlung. Doch in der Regel werden für diese Freiheit Wucherzinsen verlangt. Und nur die wenigsten Kartenbesitzer haben die nötige Disziplin. – 14. Januar / «Die Welt»

Jetzt setzt auch Warren Buffett der tiefe Ölpreis zu

Der Börsen-Guru zählte mit seinen Eisenbahn-Investments einst zu den Gewinnern des Ölsand-Booms in den USA. Jetzt wendet sich das Blatt gegen ihn. – 14. Januar / «Bloomberg»

Müssen Banken die Digitalisierung gar nicht fürchten?

Die Furcht vor alternativen Kreditgebern wie Lending Club könnte sich als übertrieben erweisen: Neue Technologien allein reichen nicht, um den Banken ihr Kerngeschäft strittig zu machen. – 14. Januar / «American Banker»

Die Deutsche Bank in der Sinnkrise

In den vergangenen Jahren musste sich die Deutsche Bank die Identitätsfrage auf Grund ihres Erfolgs nicht stellen. Doch mittlerweile jagt ein Skandal den nächsten, und hohe Gewinne bleiben aus. Macht es Sinn, die Postbank nun wieder zu verkaufen? Die Deutsche Bank steckt in einer tiefen Sinnkrise. – 13. Januar / «Süddeutsche Zeitung»

Der Machtkampf um das Öl geht ins Finale

Der Preiszerfall des Öls kennt einige Erklärungen: Überangebot, Sturheit der Opec und Saudis, Wirtschaftskrieg gegen Russland. Aber ganz so schlüssig sind diese Erklärungen nicht und manche dienen Verschwörungstheoretikern. Hier eine erhellende Spurensuche nach den wahren Gründen. – 13. Januar / «Die Welt»

30 Milliarden Dollar – sonst wäre 2014 ein gutes Jahr gewesen

Die Rechtskosten haben den US-Banken – und nicht nur ihnen –das letzte Geschäftsjahr vermiest. 30 Milliarden Dollar mussten sie für Bussen etc. blechen. Ob 2015 nochmals so teuer wird, steht in den Sternen. Optimisten sagen, das Schlimmste sei vorüber. – 13. Januar /«Bloomberg»

Die drei Knacknüsse im Prozess gegen Datendieb Elmer

Gegen den selbst ernannten Whistleblower und ex-Julius-Bär-Banker Rudolf Elmer laufen in Zürich gleich zwei Verfahren. Dabei sehen sich die Richter mit mehreren Schwierigkeiten konfrontiert. – 13. Januar / «Tages-Anzeiger»

Drogerie-König Müller mit Retourkutsche gegen Sarasin

In der Affäre rund um Steuerhinterziehung in Deutschland kommt es zu einer neuen Wendung: Unternehmer Erwin Müller bezichtigt die Schweizer Bank, bei den Daten für seine Selbstanzeige gepfuscht zu haben. – 12. Januar / «Süddeutsche Zeitung»

UBS berat reiche Kunden bald wie Amazon

Die UBS will die Wünsche ihrer Kunden im Voraus ahnen: durch einen Ausbau der Datenanalyse. Vermögende Nutzer sollen den passenden Kauftipp zur richtigen Zeit bekommen – ähnlich wie bei Amazon. – 11. Januar / «Handelszeitung»

Wie die Top-Banken in Europa trotzdem Spitzen-Boni zahlen

Die Regulatoren haben die Bonus-Ausschüttungen begrenzt, doch die grössten Banken bezahlen ihren Spitzenleute nach wie vor Spitzenlöhne. Dabei werden sie auch kreativ. 10. Januar / «The New York Times Dealbook»

Für Bankkunden wird es teuer wie in alten Zeiten

Lange lieferten sich die Banken einen harten Kampf um das günstigste Konto. Das historische Zinstief hat diesem Wettlauf den Boden entzogen. Die Banken erhöhen nun die Gebühren — oft sehr raffiniert. – 9. Januar / «Die Welt»

George Soros hält die Ukraine für ein Krisenland

Wenn es um die Zukunft der Euro-Zone geht, schaut alle Welt nach Griechenland. Meisterspekulant George Soros blickt in die Ukraine. Auch hier müsse der Westen mit Rettungsmilliarden einspringen. – 9. Januar / «Die Welt»

Der Bitcoin wird sechs Jahre alt: Sein überraschender Aufstieg

Die Krypto-Währung hat einen ebenso fulminanten wie turbulenten Aufstieg hinter sich. Was sich seit der Lancierung alles verändert, und wo das Potenzial in Zukunft liegt. – 8. Januar / «Coinspondent»

Korruptes Griechenland und die Rolle der Schweizer Banken

Der Schweizer Finanzplatz und seine Banken sind viel stärker von der Korruption in Griechenland betroffen, als bislang bekannt war. Die Bundesanwaltschaft führt Ermittlungen durch, drei Topbanker sind angeklagt, einer ist in Haft. – 8. Januar / «Tages-Anzeiger»

«Flash Boys» erneut im Visier der Behörden

Nachdem die Aktivitäten von Hochfrequenz-Händlern an den Aktienbörsen durchleutet wurden, ist jetzt der Anleihen-Handel dran. Die Wall-Street-Selbstregulierungsbehörde Finra will genau wissen, ob die blitzschnellen Akteuere dort andere Investoren übervorteilen. 8. Januar / «New York Times»

Datendieb von Morgan Stanley: Er wollte Speedcoin

Diese Woche wurde der wohl grösste Diebstahl von Bankkundendaten bekannt: Ein junger Finanzberater hatte Morgan Stanley Daten von über 350'000 Kunden gestohlen – und einen Teil im Internet veröffentlicht. Während Motiv und Gründe für die Tat noch immer obskur sind. Eines ist es nicht: Der 30-Jährige wollte die Daten für Speedcoin verkaufen – eine virtuelle Währung. – 8. Januar / «Wall Street Journal»

Der Ölpreis fällt – wer gewinnt, wer verliert

Die Erdöl-Notierungen stürzen, und noch immer ist kein Boden in Sicht. Das schafft Verlierer zuhauf – und einige überraschende Gewinner. – 7. Januar / «Bloomberg»

Schwacher Euro? Gut so!

Der Euro hat den tiefsten Stand seit fast neun Jahren erreicht. Ist das ein Grund zur Sorge? Ist es nicht. Hier sind  drei Gründe, warum die Euroschwäche von Vorteil ist. – 7. Januar / «Die Zeit»

Zurück zur Normalität im Bankwesen? Vergessen Sie's.

In den Banken herrscht noch immer die Hoffnung, dass irgendwann die Normalität wieder einkehrt. So wie es vor der Finanzkrise gewesen war. Das ist Träumerei. Das Bankwesen ändert sich schneller als man «Alibaba» sagen kann. – 7. Januar / «American Banker»

Ist das BRIC-Konzept reif für die Mottenkiste?

Die Börsen in den Schwellenländern Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC) entwickelten sich 2014 so uneinheitlich, dass die Anleger den Glauben an das vermeintliche Eldorado verlieren. – 6. Januar / «Bloomberg»

So trinken Sie mit Russen Wodka

Die Russen gelten als absolut trinkfest, insbesondere wenn es um Hochprozentiges geht. Wie Sie dennoch ein Wodkagelage oder ein Geschäftsessen mit Russen nüchtern überstehen, verraten Ihnen die folgenden Tipps. – 5. Januar / «Russia beyond the Headlines»

Darum wird 2015 zum Schreckensjahr für Analysten

Die Börsen-Voraussagen der Banken für die nächsten Monate gleichen sich aufs Haar. Der Verdacht: Die Welt entwickelt sich mittlerweile so extrem, dass die Prognose-Instrumente der Finanzexperten mit der Realität nicht mehr mitkommen. – 5. Januar / «Die Welt»

Die goldenen Regeln für den Goldkauf

Anleger in physischem Gold haben eine ziemliche Achterbahnfahr hinter sich. Wer trotzdem noch zukauft, sollte Folgendes beachten. – 5. Januar / «Spiegel»

Apple und Google wollen das Bargeld abschaffen

Mit ihrem Ansinnen bedrohen die Technologiefirmen das Kerngeschäft der Banken. Wer gewinnt den Kampf um den Milliardenmarkt Mobile Payment? – 5. Januar / «Manager Magazin»

10 Indizien für einen nahenden Börsen-Crash

Die Börsen sind schwach ins neue Jahr gestartet. Ausserdem weisen die Indikatoren, die 2007 die Krise ankündigten, erneut auf schwierige Zeiten hin. – 5. Januar / «The Telegraph»

Das weltweite Finanzsystem gerät ins Wanken

Staatspleiten, Zombiezinsen, Ölschock: 2015 könnte für Sparer ein dramatisches Jahr werden. Gleich an mehreren Orten der Welt drohen Krisen. Und eine alte Formel sagt: Der Absturz ist überfällig. – 1. Januar / «Die Welt»

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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