Auslese: Die Finanzwelt im Internet — Januar 2011

 

Wie man bei Goldman Sachs einen Job kriegt

Wichtig ist neben den exzellenten Noten ein leicht abseitiges Hobby, warum nicht Rudern oder Bildhauerei? - aber bloss nicht zu abseitig. Klar, man muss ausdauernd sein in den Marathon-Sitzungen. Fragen beantworten im Stile von: ‹Wie viele Pinguine sind nötig, um ein Mal den Nordpol zu umstellen› (geben Sie zwei Standard-Abweichungen zu Ihrer Antwort)?" Außerdem ein bisschen was von sich verraten. Und, ganz wichtig für Frauen: Bloß nicht zu viel Make-Up. Fauxpas bei Männern: Salvatore-Ferragamo-Schuhe – diese sind nur den Wichtigsten der Goldmänner vorbehalten. – «Business Insider», 31. Januar

 

Genialer Derivat-Trader war als Steuerbetrüger weniger genial

Llewllyn Connolly, 44-jähriger Harvard-Business-School-Absolvent mit Engagements bei Lehman Brothers, Goldman Sachs und Swiss Re, lebt zwar mit seiner Frau in New York. Wollte aber partout keine Steuern an den Bundesstaat New York abführen, behauptete also, er sei Single und lebe in London, fälschte sogar Hotel-Rechnungen, flog auf - und muss jetzt rund drei Millionen Dollar an den Fiskus überweisen. – «Dealbreaker», 31. Januar.

 

UBS Kloten: Sogar «Reuters» berichtet über die neue Filiale

«UBS woos back Swiss clients with branch revamps»: So lautet der Titel des Berichts der Nachrichtenagentur über den Tag der offenen Tür in der neuen UBS-Filiale Kloten. Ein Thema sind natürlich die Imageprobleme und der Dresscode (der laut Filialleiter René Huber nach anfänglicher Skepsis wachsende Akzeptanz gewinnt beim Personal). — «Reuters», 29. Januar.

 

Emirates NBD macht Schweizer Banken Konkurrenz

Die 2007 gegründete Dubaier Bank stellt sich gegen die Expansionsgelüste der Schweizer Banken in der Region und will ihre heimische Kundschaft für sich gewinnen. – «Moneycab», 27. Januar.

 

Frankreich stellt sich gegen die Abgeltungssteuer

Die französische Finanzministerin Christine Lagarde verfolgt einen anderen Kurs als ihre deutschen und britischen Kollegen. Eine Abgeltungssteuer, wie sie in den Abkommen mit Deutschland und Grossbritannien geplant ist, kommt für Frankreich nicht infrage. Die Franzosen beharren hingegen auf dem automatischen Informationsaustausch. – «Handelszeitung», 27. Januar.

 

Wirtschaftsprüfer kommen an den Pranger

Die Politik will nun auch den Revisoren genauer auf die Finger schauen. Dies ist ganz und gar nicht in deren Interesse. Sie sehen deswegen ihr Geschäftsmodell in Gefahr. – «Handelszeitung», 26. Januar.

 

UBS: Einsatz in Mainhattan

Zwei neue Männer an der Spitze der deutschen Tochter sollen die Grossbank im wichtigsten Private-Banking- Markt Europas auf Kurs bringen. Der Handlungsbedarf ist enorm. «Handelszeitung» – 26. Januar.

 

BlackRock: Mehr Personal, mehr Lohn

Der grösste Vermögensverwalter der Welt hat im vergangenen Jahr seinen Personalbestand massiv erhöht und dabei auch tief in die Tasche gegriffen. Das US-Unternehmen BlackRock stellte insgesamt 1‘010 neue Mitarbeiter an, was gegenüber 2009 einem Plus von 12,5 Prozent entspricht. Für das Personal wurden insgesamt 3,1 Milliarden Dollar reserviert, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von gut 70 Prozent entspricht. Im Durchschnitt verdiente ein Angestellter von BlackRock im letzten Jahr 340‘329 Dollar. Das ist 53 Prozent mehr als noch 2009. «Fins» – 26. Januar.

 

Wie Firmen ihre Spitzenkräfte verbrennen

Sie streben nach Perfektion und scheitern an der Realität. Burnouts treffen die ehrgeizigsten Leistungsträger. Ihr Ausfall kommt die Firmen teuer zu stehen. – «Spiegel», 25. Januar.

 

Steht eine Banker-Party in Davos an?

Mit dem WEF kommt auch eine Heerschar von Bankern nach Davos, um aktuelle Finanzthemen zu diskutieren. Nach den Krisenjahren kehren die Finanzexperten mit einem neuen Selbstvertrauen in der Schweizer Kurort zurück. Dennoch wird die Regulierung des Finanzsektors auch dieses Jahr in Davos ein Hauptthema sein. – «Bloomberg», 25. Januar.

 

Warum Haig Simonian dem Ex-Banker Rudolf Elmer nicht traut

Der Financial-Times-Korrespondent in der Schweiz hat Erfahrung mit Whistleblowers. Bradley Birkenfeld, der frühere UBS-Kundenberater, hatte im August 2007 Kontakt mit ihm genommen. Auch Rudolf Elmer hat mit ihm telefoniert. –«Die Zeit», 25. Januar.

 

UBS Australien: Verwaltete Vermögen sollen sich mehr als verdoppeln

Ben Heap, Leiter des UBS Asset Management in Australien und Neuseeland, wurde vor einem halben Jahr bei der Grossbank eingestellt und überschaut derzeit 26 Milliarden Dollar an Kundenvermögen. Im Interview erklärt Heap, wo er Wachstumschancen sieht und wie er die verwalteten Vermögen zu verdoppeln gedenkt. — «The Australian», 24. Januar.

 

Die grössten finanziellen und politischen Risiken des laufenden Jahres

Von einem Stopp der Globalisierung (250 bis 500 Milliarden Franken Kosten) bis zu einer übertriebenen Volatilität der Energiepreise (500 Milliarden bis eine Billion Franken): Das Wef hat den «Global Risks»-Report veröffentlicht, in dem es die Gefahren aufzeigt, was für die Weltwirtschaft wirklich teuer werden können. — World Economic Forum, «Global Risiks 2011», 24. Januar.

 

Swiss Banking: Kleines Geschäft im grossen Kanton

Beinahe jede Woche bläst eine Schweizer Bank zum Eroberungsfeldzug in Deutschland. Mit dem Ende des Bankgeheimnisses sind die helvetischen Geldhäuser auf neue Ertragsquellen angewiesen. Der grosse Nachbar soll sich dabei als gelobtes Land erweisen. Tatsächlich aber ist die Bundesrepublik ein hartes Pflaster. «Handelszeitung» – 21. Januar

 

Man Group verliert Milliarden an Kundengeldern

Die Aktien der Man Group, der weltgrössten börsennotierten Hedge-Fonds-Gruppe, sind um vier Prozent gesunken, nachdem bekannt wurde, dass ein Kunde im vergangenen Quartal eine Milliarde Dollar abgezogen hatte. Seit neun Quartalen in Folge fliesst das Kapital ab. «Financial Times» sowie «Wall Street Journal» – 21. Januar

 

Philipp Hildebrand: «Geldpolitische Untätigkeit war noch nie eine Option»

Philipp Hildebrand, der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), verteidigte am Donnerstag in einem Referat vor dem Club of Rome Forum in Zürich die von der Notenbank von März 2009 bis Juni 2010 getätigten Interventionen am Devisenmarkt. Geldpolitische Untätigkeit sei in den kritischen Phasen der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 und 2010 keine Option gewesen. Die Euroschwäche bescherte der SNB einen Verlust auf den Währungsreserven von 26 Milliarden Franken. Hildebrand ist überzeugt, dass die EU ihre fiskalischen Probleme lösen wird. — Referat von Philippe Hildebrand – 21. Januar

 

Wie Larry Fink mit Blackrock zum Wall-Street-Star wurde

Während der vergangenen acht Jahre gewannen die Wall-Street-Titel im Schnitt die Hälfte an Wert. Die Blackrock-Aktie dagegen kostet heute fünfmal so viel wie Anfang 2003. Gibt es eine bessere Bestätigung für Finks Erfolgsstrategie? – «Handelsblatt», 20. Januar

 

UBS: Was stand hinter dem Staatsvertrag? Der Artikel von «Aftenposten»

Die Verhandlungen mit den USA zur Übergabe der UBS-Daten führten offenbar auch zu weiteren Konzessionen der Schweiz: Der Bundesrat erklärte sich bereit, entlassene Guantánamo-Häftlinge aufzunehmen; und er sorgte dafür, dass die Firma Colenco ein seit 2007 im Iran betriebenes Uranaufbereitungs-Programm beendete. Dies besagen von Wikileaks enthüllte Diplomatendepeschen, welche von der norwegischen Zeitung «Aftenposten» veröffentlicht wurden. — «Aftenposten», 20. Januar — Siehe auch: «Tages-Anzeiger Online»


Credit Suisse: Wie tickt Hans-Ulrich Meister?

Er ist bodenständig im Auftritt, doch redet gern mit Management-Anglizismen. Er verliess die UBS, als dort die Krise voll ausbrach, aber gilt bei CS als loyaler Mann: Die «Handelszeitung» hat den Schweiz-Chef der Credit Suisse getroffen und porträtiert. — «Handelszeitung», 19. Januar

 

«Stasi-Methoden»: Deutsche Bankberater wehren sich gegen verdeckte Kontrollen

Bereits 60'000 Bankangestellte haben innert weniger Tage eine Petition gegen einen Plan der Berliner Regierung unterschrieben: Das Gesetz sieht vor, dass anonyme Ermittler mit fingierten Beratungsgesprächen die Redlichkeit der Kundenberater testen können. — «Spiegel Online», 19. Januar


Wieso Investmentbanker Anwälte in den Wahnsinn treiben

Die beiden Berufsgattungen treffen oft bei M&A-Geschäften aufeinander. Der langjährige Anwalt Ronald Barusch schreibt über seine Erfahrungen mit den Investmentbankern. – «Wall Street Journal», 19. Januar.

 

UBS: Jetzt ein Co-Chef für FICC Europa?

Weshalb Ian Slatter erst sechs Monate nach seinem Abgang bei JP Morgan zur UBS wechselte. Und was das Engagement des neuen FICC-Europachefs für die UBS bedeutet: Spekulationen im britischen Finanzjob-Portal «eFinancialcareers UK», 19. Januar

 

Von Credit Suisse bis Rotschild: Die Termine für die Bonus-Bekanntgabe

Das Job-Portal eFinancialcareers hat zusammengetragen, welche Banken wann über ihre Boni informieren. – «eFinancialcareers», 19. Januar

 

Abwärts: Der Bonus-Trend in den deutschen Banken

Deutschlands Banker verdienen weniger: Zu diesem Schluss kommt des «Handelsblatt» nach einer Umfrage bei Bankern und Headhuntern. Der Grund: Niedrigere Boni für das Jahr 2010 können auch durch ein gestiegenes Festgehalt nicht ausgeglichen werden. Vor allem Investmentbanken trifft es hart. Und auch Josef Ackermann kommt nicht ungeschoren davon. — «Handelsblatt», 19. Januar


Wie China seine Macht ausbaut

Hilfe mit Eigennutz: China vergibt inzwischen offenbar mehr Kredite an Entwicklungsländer als die Weltbank. Die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Welt vergrössert so ihren Einfluss Schritt um Schritt. – «Süddeutsche Zeitung», 18. Januar.

 

Schwere Zeiten stehen im Investment Banking an

Für Investmentbanken stehen harte Zeiten vor der Tür. Obwohl JP Morgan mit einer starken Gewinnsteigerung für Aufsehen sorgte, müssen sich die Investmentbanken wohl in Zukunft wegen stärkerer Regulierung mit weniger zufriedengeben. – «Handelsblatt», 18. Januar

 

J.P. Morgan Chase mit mehr Personal, aber tieferen Löhnen

Die erfolgreiche US-Bank J.P. Morgan Chase erhöhte ihren Personalbestand im vergangenen Jah rum 17‘515 Mitarbeiter, was zu einem neuen Total von 239‘831 Beschäftigten führte. Für die Gehälter wurden 28 Milliarden Dollar veranschlagt. Das ist gerade eine Milliarde Dollar mehr als 2009. Im Durchschnitt verdiente ein Angestellter im vergangenen Jahr 117‘266 Dollar gegenüber 121‘125 Dollar im Jahr 2009. – «FINS», 17. Januar

 

Morddrohungen an der Wall Street

Vincent McCrudden, seit 20 Jahren an der Wall Street aktiv, zuletzt als Fondsmanager bei Alnbri Management, wurde wegen Morddrohungen verhaftet. Der 49-jährige Finanzfachmann soll insgesamt 47 hochrangige US-Offizielle bedroht haben, darunter Topaufseher für die Aktien- und Rohstoffmärkte des Landes. Seine Exekutionsliste soll er via Email verschickt haben. – «Wall Street Journal», 17. Januar

 

Wer wird denn nun Warren Buffetts Nachfolger?

Warren Buffett schien seine Nachfolge eigentlich schon eingefädelt zu haben. Doch offenbar soll Todd Combs, der bisher unbekannte 39-jährige Hedge-Fonds-Manager, künftig doch nicht die erste Geige spielen. Heissester Kandidat als Berkshire-Lenker ist David Sokol, der sich als Feuerwehrmann im Konzern von Buffett bewiesen hat. Ein Szenario: Combs wird CIO, Sokol der fürs Unternehmen wichtigere CEO. – «The BusinessInsider», 14. Januar

 

Ex-UBS-Banker liefert Kollegen ans Messer

Nicos Stephanou, früherer Investmentbanker der UBS, stand vor der Wahl: Gefängnis oder sein gesamtes Wissen über einen mehr als zehn Jahre laufenden Insiderhandel an die US-Ermittler weitergeben. Er entschied sich fürs Auspacken, lieferte vier Freunde ans Messer und machte mit seinem Beispiel Schule: Über ein Dutzend Händler, Anwälte und andere Insider packten schon aus und verrieten gegenüber den US-Ermittlern ihre Kollegen. – «Bloomberg», 14. Januar


Konrad Hummler: Die Schweiz, ihre Banken und die Krise

Was geschieht mit der Abgeltungssteuer? Wo liegen die Probleme bei FATCA? Welche internationale Strategie benötigt der Finanzplatz? Diese Antworten bot Konrad Hummler, Präsident der Vereinigung Schweizer Privatbankiers, an der heutigen Jahresmedienkonferenz. — Konrad Hummler, «Die Schweiz, ihre Banken und die Krise», 13. Januar

 

Tipps 1: So geben Sie richtig Trinkgeld

Von Australien über Russland bis Vietnam: «Business Insider» sagt, was das richtige Trinkgeld ist. So dass man nicht wie ein Tourist wirkt... — «Business Insider», 13. Januar

 

Tipps 2: So ziehen Sie sich erfolgreich an

Keine bügelfreien Hemden! Keine mausgrauen Krawatten! «Manager Magazin» interviewt den Mode-Coach Ulrike Mayer über Tricks, wie man äusserlich zum Alpha-Tier wird (inkl. Seitenhieb auf den UBS-Dresscode...). — «Manager Magazin», 13. Januar

 

Marc Rich: Das Erbe des Händlers

Die «Handelszeitung» weiss Neues über Marc Rich: Der legendäre Rohstoffhändler sei gesundheitlich manchmal angeschlagen, zugleich restrukturiert und vereinfacht er seine Unternehmensstruktur. Und vor allem soll sich Rich Gedanken machen, wohin er seinen Wohnsitz am besten verlegt – auch unter erbrechtlichen Aspekten. — «Handelszeitung», 13. Januar

 

Die neue schweizweite Werbekampagne der Credit Suisse

Das Thema: «Sparen und Anlegen». Auf der Kommunikationsbranchen-Plattform «Persoenlich» finden sich die Plakate und Spots, mit der Credit Suisse derzeit ums die heimische Kundschaft wirbt. — «Persoenlich.com», 12. Januar

 

Mittelmass und Grössenwahn

Clariden Leu fehlen Profil, Personal und Perspektiven. Die Schwäche der ältesten Privatbank ist symptomatisch für den Schweizer Finanzplatz. – «Handelszeitung», 11. Januar

 

Würden Top-Banker für weniger Geld arbeiten?

Die Bonus-Debatte geht wieder los. In Grossbritannien wurde der Streit jetzt neu lanciert durch eine parlamentarische Anhörung, zu der Barclays-CEO Bob Diamond vortraben musste (wobei er den bemerkenswerten Satz sagte: «Es gab für die Banken eine Periode des schlechten Gewissens und der Entschuldigungen. Ich denke, dass diese Periode jetzt vorbei sein sollte.»)

«Spiegel Online» brachte dazu einen grösseren Beitrag: «Londons Bonus-Banker empören die Briten», so der Titel. Der «Guardian» fragt sich, ob es denn ein grosser Nachteil wäre, wenn einzelne Banker und einzelne Aktivitäten abwandern würden; die Antwort: Nein.

Besonders bemerkenswert und differenziert ist aber die aktuelle Aufarbeitung im «Economist». Er referiert einerseits die öffentliche Debatte in Grossbritannien, bringt die wichtigsten Argumente pro und contra die derzeitigen Boni, und reduziert den Streit am Ende auf den Kern: Würden die Banken wirklich entscheidendes Personal verlieren, wenn sie Schluss machen würden mit den Bonus-Exzessen? Und würde die Gesellschaft darob verlieren?

Klare Antworten liefert der «Economist» zwar nicht, aber alleine die elegante Debatte der Argumente dürfte im Bonus-Streit der nächsten Woche immer wieder mal weiterhelfen. — «Economist», 11. Januar

 

Goldman Sachs: Der Bericht, der mehr Offenheit verspricht

Goldman Sachs verspricht mehr Einblick in sein Geschäftsgebaren: Dies verspricht ein 63-seitiger Bericht, den das Management jetzt vorlegte. Insbesondere sagt Goldman zu, mehr Details über die Herkunft seiner Einnahmen im Handelsgeschäft zu liefern; künftig soll es Antworten geben auf die Frage, wieviel die GS-Banker durch die Abwicklung von Kundenaufträgen verdienen, und wieviel mit dem Eigenhandel.
Den Bericht finden Sie hier: «Dealbook» / «New York Times», 11. Januar

 

Zinsrechnen ist für viele (Bankkunden) ein Rätsel

Richtiges Rechnen bei Finanzgeschäften ist die Ausnahme. Viele Bankkunden achten nur auf den nominalen Zins. Damit befinden sie sich aber in bester Gesellschaft. Denn auch Kundenberater von Banken und Versicherern verrechnen sich – oder lassen den Kunden im Ungewissen, wie sie rechnen. – «FAZ», 11. Januar.

 

Analystenempfehlungen zahlen sich aus – wenn man sie nicht befolgt

Kaufempfehlungen von Analysten zu folgen kann sich durchaus lohnen. Erheblich besser fährt aber offenbar, wer in einer Hausse das exakte Gegenteil des Analystenrats vollzieht und auf besonders schwach eingeschätzte Aktien setzt. – «Foonds.com», 11. Januar.

 

Wie man mit der Angst im Job umgeht

Angst hat eine ähnliche biologische Funktion wie Stress. Tipps, wie man die Ursachen für Ängste im Berufsleben analysiert – und wie man den Sorgen begegnet. – «Handelsblatt», 11. Januar.

 

Welche Kompetenzen Manager künftig brauchen

Das klassische Bild des Managers wandelt sich. Künftig müssen Entscheider sehr gut netzwerken, kooperieren und ihre Mitarbeiter stärker einbeziehen. – «Die Zeit», 11. Januar.

 

Roubini warnt vor dem schnellen Schuldenabbau

Die grosse Gefahr der Krise nach der Krise: Die meisten Industrieländer haben es zu eilig mit dem Abbau von Schulden – und erhöhen sie damit nur. Eine Warnung von Nouriel Roubini. – «Süddeutsche Zeitung», 11. Januar.

 

Ist Kohle das Gold des Jahres?

Ein Artikel in «Investment News» beschreibt eine interessante These aus dem Hause BlackRock: Daniel Rice, Energiefonds-Manager bei BlackRock und einer der erfolgreichsten Fondsmanager der letzten zehn Jahre, sieht in Kohle ein grosses Potential. Seine Argumentation: Die Preise für Öl und Gas sollten dieses Jahr deutlich steigen – das Barrel Öl über 100 Dollar –, und entsprechend dürften nicht nur die Titel von Öl- und Gaslieferanten, sondern auch von Kohleproduzenten dieses Jahr kräftig nach oben streben. — «Investment News», 10. Januar

 

Schmutzige Millionen aus dem Rennzirkus

50 Millionen Dollar hat der ehemalige BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky von irgendwem bekommen und in Österreich gebunkert. Das hat vor ihm noch keiner geschafft. Jetzt sitzt der oberste Risikokontrolleur im Gefängnis. «FAZ am Sonntag» – 10. Januar

 

Ex-UBS-Banker Rory Tapner über «Faulheit» im Private Banking

Der langjährige Chef der Asien-Pazifik-Division bei der UBS ist heute verantwortlich für die Vermögensverwaltung beim britischen Finanzkonzern Royal Bank of Scotland. In einem seiner ersten Interview überhaupt äussert er sich zur gegenwärtigen Situation im Private Banking sowie über die Nachlässigkeiten, die bei der RBs-Privatbank Adam & Co. zu einer Vertrauenskrise führten. «Scotsman» – 10. Januar

 

10 Wege, um ein Bewerbungsgespräch zu vermasseln

Das US-Jobportal FINS hat Stellenvermittler befragt, was aus ihrer Sicht die ärgsten Faux-Pas sind, welche die Bewerber jeweils begehen. Manches davon ist logisch, dennoch lesen sich die Beispiele bisweilen wie Horror-Storys. «Fins» - 7. Januar

 

Die besten Aktien der letzten zehn Jahre

Die Jahresperformance ist kein Indiz für die Leistung eines Unternehmens. In der langen Frist zeigen sich die wahren Stars der Börse. Ein Blick auf die besten Aktien der letzten zehn Jahre. «Handelszeitung» – 7. Januar

 

Die grauen Barbaren

Henry Kravis, Chef der Private-Equity-Firma KKR, Stephan Schwarzmann, Chef des Mitbewerbers Blackstone, und viele andere Bosse dieser Branche haben eines gemeinsam: Sie sind weit über 60 Jahre alt. In fast allen grossen Private-Equity-Firmen stellt sich die Frage der Nachfolger. «Wall Street Journal», 6. Januar

 

So lädt Goldman Sachs seine Kunden zu einer Facebook-Beteiligung ein

«Wir würden gern mit Ihnen eine hoch vertrauliche und zeitsensitive Anlagemöglichkeit in einer Firma diskutieren, die eine Transaktion in Erwägung zieht, um frisches Kapital anzuziehen»: Das «Deal Journal» hat den Originaltext, mit dem Goldman Sachs ausgewählten Kunden eine Beteiligung an Facebook andient. — «Deal Journal», 6. Januar.

Wobei die «Deal Journal»-Leute gleich einen Vergleich anstellen: Suchen Sie die Unterschiede zwischen dem Goldman-Sachs/Facebook-Mail und diesen berühmten 1000prozentigen Anlagechancen aus Nigeria.... — «Deal Journal», 5. Januar

 

US-Bankerin Maura Markus über Männer, Mentoren und Marketing

Maura Markus ist die oberste Chefin der in Kalifornien beheimateten Bank of the West. Sie stiess erst letztes Jahr zu diesem Geldhaus, nachdem sie 22 Jahre lang bei der Citigroup tätig war. Im Interview äussert sie sich über Karriereplanung, ihren Weg in einer Berufswelt voller Männer und ihre nächsten Ziele. «FINS», 6. Januar

 

US-Wahlen: Wie einige Wallstreet-Grössen den Republikanern zum Sieg verhalfen

SAC, Citadel, Renaissance, Paulson, Elliott Management: Ein aufwändiger Report von NBC und dem Center of Public Integrity zeichnet nach, wie einige Hedge Funds in einer koordinierten Aktion vor den Novemberwahlen Komitees der Republikaner unterstützten – um einen Hebel zu bekommen gegen weitere Regulierungen der Finanzmärkte. Mit Erfolg. — «MSNBC», 5. Januar

 

«Der Kanarienvogel in der Kohlenmine Europas»

David McWilliams ist in Irland ein bekannter Buchautor und Fernsehmann – und insgesamt der bekannteste Ökonom auf der Insel. Jetzt beschreibt er im «Irish Independent» den Schweizer Finanzplatz; und erwartet, dass bald noch viel mehr Geld in die Schweiz fliessen wird. — «Irish Independent», 5. Januar

 

Die 10 besten Anlageideen für 2011

Giles Keating, Leiter Global Research bei der Credit Suisse, erklärt im CS-eMagazine die wichtigsten Trends fürs neue Jahr – und welche Chancen sich daraus ergeben. — «In Focus: Das Online-Magazin der Credit Suisse», 4. Januar.

 

Wo 2011 in der Schweiz die besten Karrierechancen liegen

Private Banking? Zwiespältig. Asset Management? Hier sind Sales-Leute gefragt. Alternative Anlagen? Hier gibt es Potential. Investmentbanking? Finance & Accounting? ... Das Stellenportal eFinancialcareers sucht nach den interessantesten Karrierefeldern im neuen Jahr.«eFinancialcareers Schweiz», 4. Januar.

 

Investmentbanking: Die Stellen-Aussichten 2011

Gute Chancen für Aktien- und Emerging-Markets-Spezialisten, eher fade Aussichten für die meisten anderen Investmentbanker: EIn Artikel, über die Personal-Nachfrage bei den europäischen (Investment-)Banken. Der Titel besagt vieles: «Uneinheitliche Rekrutierung nach dem Rausch bei den europäischen Banken» — «ABC News», 4. Januar.

 

Tipps, wie man sich bei Lohnverhandlungen durchsetzt

Gutes Timing! Kenne deinen Chef! Sei dir deiner Stärken bewusst: Im britischen Job-Portal eFinancialcareers erklären Wirtschaftspsychologen, wie man auch ohne Jobwechsel eine satte Lohnerhöhung herausschlagen könnte. – «eFinancialcareers UK», 4. Januar

 

Ackermann legt die Latte hoch

Die Deutsche Bank strebt in diesem Jahr einen Rekordgewinn von 10 Milliarden Euro an. Damit könnte sich Vorstandschef Josef Ackermann einen glänzenden Abschied bereiten. Doch in diesem Jahr muss die Bank noch drei Baustellen erfolgreich abschließen. — «FAZ», 4. Januar

 

Wo 30 Banken den Euro sehen

Dass sich der Euro-Kurs 2011 gegenüber dem Dollar nicht von der Stelle bewegen wird, glaubt kein Analyst. Als Kollektiv betrachtet ergibt sich aber ein erstaunliches Ergebnis: Die befragten Währungsspezialisten sehen den Euro im Konsens am Jahresende etwa da, wo er heute steht: bei 1,33 Dollar. — «Die Welt», 4. Januar

 

Wie gut ist Ihre Bank für 2011 gerüstet?

Das Branchenportal «Here is the City News» hat die Topfirmen nach sechs Kriterien untersucht und so die Marktchancen für 2011 bewertet. Die Schweizer Grossbanken? Im Mittelfeld. — «Here is the City News», 4. Januar

 

Wie eine Bank in der Formel 1 überfahren wurde

Die Bayern LB war durch die Pleite des Medienmagnaten Leo Kirch unfreiwillig in den Formel-1-Zirkus geraten. Nun prüfen die Staatsanwälte die Geschäfte mit dem System Ecclestone. — «Süddeutsche Zeitung», 4. Januar

 

Hyperinflation treibt den Goldpreis in unvorstellbare Höhen

Das globale Finanzsystem bloss noch ein Kartenhaus? So zumindest lautet die Einschätzung von Goldexperte Egon von Greyerz. Angesichts der Mengen an Papiergeld in dieser Welt prognostiziert er eine Hyperinflation und einen Preis für das gelbe Edelmetall in noch nie gesehenen Sphären. — «Gold Switzerland», 3. Januar

 

«Kostolany ist tot»

Zertifikate sind unnütz, Tageszeitungen dagegen nützlich - zumindest ein wenig. Auf die Ratschläge einer Börsenlegende sollte man dagegen nicht mehr vertrauen - zumindest nicht auf alle. Und was das Ganze mit SAP-Aktien zu tun hat und der miesen Bankberatung? Das verrät Finanzcoach Antonio Sommese im Interview. «Handelsblatt», 3. Januar


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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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