Auslese: Die Finanzwelt im Internet — Juli 2011

 

Eheschein erhöht den Kontostand

Wer sich bisher vor dem Standesamt drückte, könnte jetzt zum Ja-Wort motiviert werden: Verheiratete Männer verdienen laut einer Studie besser als ledige - bei gleicher Leistung und Qualifikation. Den Forschern zufolge verfügen Ehemänner über grössere soziale Kompetenz. Ob die Ehefrauen das auch so sehen, ist nicht bekannt. – «Spiegel», 29. Juli

 

Robert Rubin: USA stehen am Scheideweg

Robert Rubin, ehemaliger Finanzminister der USA, sieht sein Land am Scheideweg. Meistert Amerika seine politischen Herausforderungen, werde seine dynamische Kultur schon für Erfolg sorgen - ohne Einigung aber drohe langfristig der Verfall der USA. – «Financial Times», 29. Juli

 

Hier findet man noch Gold

Die weltweiten Goldvorkommen sind begrenzt. Die Goldhausse lässt indes die Nachfrage nach physischem Gold steigern. Doch woher kommt das Edelmetall heute? Eine Zusammenstellung der «Financial Times Deutschland» zeigt die grössten Goldförderplätze. «Financial Times Deutschland», 27. Juli.

 

Goldman Sachs: So tickt und arbeitet Lloyd Blankfein

Das «New York Magazine» ist dem Chef von Goldman Sachs nachgegangen: In einem grossen Porträt zeigt es die Denkweise von Lloyd Blankfein auf. Wobei dieser, entgegen vielen Erwartungen, als durchaus integrer Typ erscheint. — «New York Magazine», 27. Juli


Silber: Louise Yamada ist immer noch «bullish»

Die renommierte Markttechnikerin spricht von einem Silberrally bis 85 Dollar – und auch im Gold sieht sie noch viel, viel Potenzial. – «King World News», 26. Juli

 

Ackermanns Wille geschehe

Im Sinne der guten Unternehmensführung ist es ein Skandal, dass Josef Ackermann direkt vom Vorstandschef zum Chefaufseher werden soll, meint Corporate-Governance-Experte Manuel Theisen. – «Handelsblatt», 26. Juli

 

Ackermann und die Neuen

Josef Ackermann hat die Deutsche Bank geprägt. Es wird interessant sein, wie er mit den zwei neuen Vorsstandsvorsitzenden zusammenarbeiten wird. Spannend wird's, weil er nicht für die jetzt gefundene Führungsvariante eingetreten war und ein Amt antritt, das er nie wollte, wenn man sich nach seinen Aussagen richtet.  Wie ist es da um die Glaubwürdigkeit bestellt?  Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beleuchtet die Personalstruktur. – «FAZ», 26. Juli

 

Gold: Der zweite Rausch

Eine Reise nach Dawson City, wo sich Geschichte wiederholt. – «Zeit», 26. Juli


Das Monster des Geldflusses: Anshu Jain

Das Gerangel an der Spitze der Deutschen Bank ist zu Ende: Gemeinsam mit Deutschland-Chef Jürgen Fitschen wird Anshu Jain Nachfolger von Josef Ackermann. Der Cricket-Fan Jain lebt asketisch, liebt dennoch das große Geld. – «Süddeutsche», 26. Juli

 

UBS: Falsch geparkt

Das Projekt der integrierten Bank läuft nicht nach Plan. Erste Abteilungen werden innerhalb des Konzerns verschoben. – «Handelszeitung», 25. Juli

 

Mini-Madoff muss zehn Jahre ins Gefängnis

Helmut Kiener, Hedge-Fonds-Manager, muss wegen Anlagebetrugs für zehn Jahre und acht Monate ins Gefängnis. Er hat bis 2009 mit manipulierten Fonds 5'000 Kleinanleger und Banken um mehr als 300 Millionen Euro geprellt. – «Financial Times Deutschland», 25. Juli

 

Deutsche Bank: Grosses Finale bei der Chefsuche

Am morgigen Dienstag ist Showdown bei der Deutschen Bank: Dann trifft der Aufsichtsrat eine Entscheidung in der Führungsfrage. Was sind die verschiedenen Szenarien? – «Handelsblatt», 25. Juli

 

«Der Euro bleibt eine Dummheit»

Wilhelm Hankel, einer der bekanntesten Euro-Kritiker, hält es für eine dreiste Lüge, dass der Euro Deutschland genützt habe. «Wir haben mit Einführung des Euro erst einmal unser Zinsniveau den anderen gewissermaßen geschenkt», meint der heute 82-jährige Finanzexperte. – «Financial Times Deutschland», 25. Juli

 

Die Schweizer-Franken-Hausse geht zu Ende – die Gründe

Laut Morgan Stanley hat der Franken seinen Wendepunkt erreicht. Auf «Business Insider» finden Sie auf einen Blick die Gründe dafür. — «Business Insider», 22. Juli


Josef Ackermann: Durchs Schlupfloch in den Aufsichtsrat

Josef Ackermann soll ein Schlupfloch nutzen und in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank wechseln - dabei gelten eigentlich seit 2009 für Vorstände zwei Jahre Schamfrist. Nun wirbt ausgerechnet die Arbeitnehmerseite für diesen Tabubruch - andere Chefs würden es Ackermann danken. – «Financial Times Deutschland», 22. Juli

 

Kommt die Mega-Rezession?

John Taylor, Gründer von FX Concepts, dem größten Devisen-Hedgefonds der Welt, erwartet eine "Risiko-Rally" mit nachfolgender, schwerer Rezession. Die USA hätten keine "Tricks" mehr parat, um den Abschwung aufzuhalten und auch Europa stehe vor einer Verlangsamung. – «Wirtschaftsblatt», 22. Juli


Fed bereitet sich auf Zahlungsunfähigkeit vor

Angesichts des erbitterten Schuldenstreits in Washington trifft die US-Notenbank Vorkehrungen für eine Zahlungsunfähigkeit des Landes, während Standard & Poor's den USA mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit droht, sollte der Streit um die Anhebung der Schuldengrenze andauern. – «Economist», 22. Juli

 

Felix Zulauf : «Der Euro war von Beginn an eine Fehlstruktion. Er wird vermutlich sterben.»

Der Schweizer Vermögensverwalter über das Harakiri der Politik, haarsträubende Fehler der Notenbanken und die schleichende Enteignung der Bürger Europas. – «Manager Magazin», 21. Juli

 

Muhammad Yunus gefeuert

Muhammad Yunus gefeuert: Nach der Regierung hat nun auch das oberste Gericht in Bangladesch seinen Rauswurf als Chef der von im gegründeten Grameen Bank gebilligt. Verzweifelt bittet der Nobelpreisträger und Erfinder der Kleinstkredite für arme Menschen seine Landsleute um Beistand. – «Spiegel», 21. Juli

 

Keine deutsche Doppelspitze für die UBS

Nach der Ernennung von Axel Weber zum Nachfolger von Kaspar Villiger als Verwaltungsratspräsident der UBS schiessen die Spekulationen ins Kraut, wer Oswald Grübel an der operativen Spitze ablösen soll. Kein Deutscher, sagen die Auguren in Zürich. Dafür bringt die «Reuters»-Recherche einen neuen Namen ins Spiel: Hugo Bänziger, Risk-Chef der Deutschen Bank. — «Reuters», 19. Juli


Rede sparsam – schweige effektvoll

Bei Verhandlungen haben es sowohl der Angriffstyp wie der Fluchttyp schwer. Der eine redet zuviel, der andere zu wenig. Der deutsche Verhandlungs-Berater Matthias Schranner stellt in der «Wirtschaftswoche» Tipps und Tricks vor, und er hat eine wichtige Botschaft: Die meisten Verhandlungen entscheiden sich in den letzten drei Minuten. — «Wirtschaftswoche», 19. Juli

 

So sitzen Sie richtig

Sag wir wie Du sitzest und ich sage Dir wie Du arbeitest: Wer nicht gesund sitzt, kann nicht performen. — «Wirtschaftswoche», 16. Juli


Starke Vibrationen als Konjunkturturbo

Trotz makroökonomischer Warnzeichen läuft bei Harley Davidson das Produktionsband heiss. Ein gutes Omen, meinen Beobachter: Denn die Harley ist auch ein Konjunkturbarometer — «247WallStreet.com», 19. Juli

 

Uri als gelobtes Land der Versicherten

Bei den Autoversicherungen in der Schweiz gibt es erhebliche kantonale Unterschiede bei den Gebühren. Uri ist Frontrunner. Das Tessin trägt die rote Laterne. «20 Minuten», 20. Juli

 

 

Gold: 5 lesenswerte Analysen

An Meinungen zur Entwicklung des Goldpreises fehlt es nicht. Ein britisches Online-Portal zitiert fünf interessante Kenner des Markts. – «Wealth Manager», 19. Juli.

 

Allianz und Zurich fahren EU an den Karren

Die neuen Eigenkapitalregeln für die Versicherer sehen eine Gleichbehandlung aller Staatsanleihen vor – trotz Schuldenkrise. Die beiden Versicherer halten das das für falsch. Andere Vorschriften wiederum sind den Unternehmen zu streng. – «Financial Times Deutschland», 19. Juli

 

Warum die Umschuldung Griechenlands der GAU wäre

Für den ehemaligen EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing gibt es keine Alternative zu einem harten Schuldenschnitt Griechenlands. Eine weitere Mitgliedschaft in der Währungsunion würde deren Ende bedeuten. –«FAZ», 19. Juli


Josef Ackermann – eine neue Volte?

Im Machtkampf um die Führung bei der Deutschen Bank wird hinter den Kulissen heftig gerungen. Vieles deutet darauf hin, dass Bank-Chef Josef Ackermann nun doch in den Aufsichtsrat wechselt. – «Sueddeutsche», 19. Juli

 

Franken-Euro-Parität eine Frage der Zeit

Die Frankenstärke wird aus Expertensicht noch einige Zeit anhalten. Obwohl der Franken vielerorts als überbewertet bezeichnet wird, wird damit gerechnet, dass die Schweizer Währung in Kürze mit dem Euro gleichziehen wird. – «Businessweek», 19. Juli.



Euro für Fälscher uninteressant

So schlecht steht es um den Euro, dass sich nicht mal mehr Geldfälscher für die Einheitswährung interessieren. Im ersten Halbjahr 2011 sind die Funde von Euro-Falschgeld drastisch gesunken. – «Handelszeitung», 19. Juli



Bei Ergo wird munter weitergefeiert

Auch nach dem Sex-Party-Skandal feiern Ergo-Versicherungsvertreter exzessiv, wie die Süddeutsche Zeitung der NDR berichten. So etwa in Lüneburg, wo Vertriebsmitarbeiter der Ergo-Tochter Hamburg-Mannheimer International regelmässig bis morgens um fünf «durchsaufen», gerne mit «Helikopter-Schnäpsen» plus freizügigem Damenbesuch. – «Süddeutsche Zeitung», 18. Juli

 

Helmut Schmidt und seine Angst vor Anshu Jain

Helmut Schmidt hat mit seinem Kommentar zur Deutschen Bank für viel Aufsehen gesorgt. Schmidts Einteilung der Menschheit in drei Kategorien (normal, kriminell und Investmentbanker/Fondsmanager, die uns «In die Scheisse geritten» hätten) sei mit Blick auf Josefs Ackermanns möglichen Nachfolger Anshu Jain nicht berechtigt, meint die Welt. Stereotypen dieser Art seien gerade in Deutschland gefährlich; Jain führe ein fast spiessig skandalfreies Leben. – «Welt», 18. Juli

 

Der halbe Bank-Chef

Jürgen Fitschen, ein Wirtssohn aus der Nähe von Buxtehude, soll Co-Chef der Deutschen Bank werden – als Gegengewicht für Investmentbanker Anshu Jain. Fitschen ist bald 63 Jahre alt. Er hat nichts mehr zu verlieren. Das macht ihn frei. – «Frankfurter Allgemeine Zeitung», 18. Juli

 

Beatrice Weder di Mauro fordert Schuldenschnitt

Die Konzepte der Regierungen zur Bewältigung der Euro-Krise würden zu kurz greifen, warnt die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro. Sie kritisiert das Taktieren der Politiker und fordert eine umfassende Lösung. – «Handelsblatt», 15. Juli

 

Nicht alle Banken bauen Stellen ab

Die internationale Bankenbranche mag zwar in Aufruhr sein, angesichts der Schreckensmeldungen, die derzeit in manchen Medien die Runde machen. Doch es gibt auch noch Finanzhäuser, die tüchtig Personal anheuern: J.P. Morgan zum Beispiel. Gemäss neustem Quartalsbericht hat das US-Institut zwischen April und Ende Juni nicht weniger als 7'200 Personen eingestellt. Dies entspricht einem Plus von 2,9 Prozent. – «FINS», 15. Juli

 

«Der Finanzplatz Schweiz und seine Bedeutung»
Knapp 11 Prozent der Wertschöpfung, rund 195'000 Beschäftigte in der Schweiz, 5'500 Milliarden Franken an Assets under management, 22 Prozent aller Schweizer Direktinvestitionen im Ausland...: Das neue Fact-Sheet der Bankiervereinigung über die Bedeutung der hiesigen Finanzbranche ist erschienen. — SwissBanking: «Der Finanzplatz Schweiz und seine Bedeutung».


Die 10 gefährlichsten Denkfallen im Job

Kennen Sie den Overconfidence-Effekt? Den falschen Konsens? Wissen Sie, weshalb man so einfach auf Killerphrasen hereinfällt? Die «Wirtschaftswoche» präsentiert die zehn häufigsten und fatalsten psychologischen Fallen im Beruf. — «Wirtschaftswoche», 13. Juli


Wieso die Schweiz das Silicon Valley des Private Banking bleibt

Das Stellenportal «eFinancialcareers» befragte Charles Donkor, Leader HR Consulting Practice bei PwC Schweiz, über die Zukunft des Schweizer Private Banking-Arbeitsmarktes — «eFinancialcareers», 13. Juli

 

«Die Kapitalflucht in Griechenland kann sehr schnell eskalieren»

Pimco-Chef Mohamed El-Erian erwartet im Interview mit dem «Handelsblatt» die baldige Umschuldung Griechenlands und sagt, welche Folgen dies für die europäischen Märkte haben könnte. — «Handelsblatt», 13. Juli

 

 

Mitarbeiter bloggen gegen Ergo

Viele Ergo-Angestellte sind nach den Skandalen um Sexreisen, fehlerhaften Riester-Rentenverträgen und fragwürdigen Umdeckungen von Lebensversicherungen sauer auf die Vorgesetzten. Im hauseigenen Blog hagelt es Kritik an der Politik des Unternehmens. – «Spiegel», 13. Juli

 

Tremonti, der kleine Provokateur

Giulio Tremonti , Italiens Superminister, verehrt Karl Marx und verunsichert die Märkte wegen einer Korruptionsaffäre. Nun verknüpft er frech sein Schicksal mit dem des ganzen Landes. – «FTD», 13. Juli

 

Alan Greenspan: Junge Arbeitskräfte sind unproduktiv

Alan Greenspan, ehemaliger Chef der US-Notenbank Fed, hat einen interessanten Ansatz gefunden, warum es der amerikanischen Wirtschaft nicht so gut geht. Seiner Meinung nach liegt es vor allem an unproduktiven jungen Arbeitskräften. – «Business Insider», 13. Juli

 

Elmer und Wikileaks: Leere CD statt brisante Daten?

Der Schweizer Ex-Banker Rudolf Elmer soll der Enthüllungsplattform Wikileaks im Januar Steuerdaten übergeben haben – und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Doch nun sagen zwei seiner Vertrauten, die Datenträger hätten gar kein geheimes Material enthalten. – «Handelszeitung», 12. Juli.

 

UBS: Parade der Prinzen

Der künftige Präsident Axel Weber will den Generationenwechsel forcieren. Sergio Ermotti hat die besten 
Karten für die Nachfolge von Chef Oswald Grübel. Die Bilanz des Tessiners nach hundert Tagen im Amt. – «Handelszeitung», 12. Juli.

 

Warum Harmonie im Büro schädlich ist

Nach der Krise gibt es im Management neue Werte. Harmonie ist einer davon. Der Publizist Thomas Vasek hält dagegen. – «Zeit», 12. Juli.

 

Viel verdienen? Werden Sie Bauer statt Banker

Der Investment-Guru Jim Rogers sagt es schon lange: Die Rohstoff-Preise werden weiter steigen, vor allem jene für die Grundnahrungsmittel. Darum werden sich die Bauern in den nächsten Jahren eine goldene Nase verdienen. – «Time Magazine», 11. Juli

 

«Das Ende der Frankenstärke ist absehbar»

Bruno Gisler, Chefökonom der Aquila Group, rechnet damit, dass das Vertrauen in die Schweiz sinkt und sich deshalb der Franken abschwächen wird. Die Inflationsgefahr schätzt er geringer ein als viele seiner Kollegen, weil die Rohstoffpreise sinken dürften. – «Handelszeitung», 11. Juli

 

Lazard: Vizechef sagt Adieu

Steven J. Golub, Veteran und Vize-Chairman bei der der US-Investmentbank Lazard, ist in Rente gegangen. Golub hatte nach dem Tod von Ex-Bankenchef Bruce Wasserstein 2009 interimistisch das Ruder übernommen. – «New York Times/Dealbook», 11. Juli

 

Chinas Arbeitskraft-Reservoir sinkt rapide

Die 1978 eingeführten Ein-Kind-Politik hatte zur Folge, dass schätzungsweise 400 Millionen Kinder weniger geboren wurden. Dies wird sich noch in diesem Jahrzehnt auf dem chinesischen Arbeitsmarkt auswirken, wie eine Studie des Versicherungskonzerns Allianz zum Schluss kommt. – «Allianz», 8. Juli

 

Technologie: Die dritte Welle der kreativen Zerstörung

Wer hätte vor 18 Monaten damit gerechnet, dass ein Gerät ohne Software von Microsoft, Adobe, Intel, Symantec und McAfee, ohne Maus, ohne Tastatur, ohne USB und ohne Diskettenlaufwerk innert weniger Wochen 15 Prozent des mobilen PC-Marktes ausmacht? Apple hat mit dem iPad nicht nur den Markt für mobile PC-Geräte aufgemischt, sondern auch die Spielregeln in der Medienbranche neu definiert. Philip Pearson und Anthony Burton von GLG Technology Portfolios beschreiben die Kraft der kreativen Zerstörung in der Technologiebranche. – «Reuss Private Perspektiven», 8. Juli

 

Den Bankern geht die Arbeit aus: Erste Entlassungen

Die fetten Jahre an der Wall Street scheinen schon wieder vorbei. Die Boni dürften magerer ausfallen, auch die Jobs werden weniger. - «Wirtschaftsblatt», 8. Juli

 

Pleite reloaded

Andre Lee, Ex-Managing Director des auf Asien spezialisierten Invention Development Fund, schliesst seinen Technologiefonds. Ein Investor sagt, er habe in vier Jahren keinen Penny gesehen. Lee ist umstritten: Er soll 1998 zur Pleite der asiatischen Investmentbank Peregrine beigetragen haben. - «Forbes», 8. Juli

 

Unterschätzt und verpönt

Brian Moynihan, seit 17 Monaten CEO der Bank of America , hat wenig geschafft, um das Vertrauen der Wall Street zu erlangen. Die Verluste im Hypothekengeschäft haben seit Anfang 2010 zugenommen, die Aktionäre sind nervös. Aber Moynihan wurde bislang unterschätzt, heisst es in dem Artikel. - «Fortune», 8. Juli

 

Der Tanz um die Reichen in Nahost

«Bloomberg» resümiert die jüngsten Engagements grosser Banken und Wealth Manager im Mittleren Osten – und dabei auch von UBS, Julius Bär, Clariden Leu. — «Bloomberg News», 7. Juli

 

Facebook-Währung macht realem Geld Konkurrenz

Die virtuelle Währung «Facebook Credits» wird innerhalb des sozialen Netzwerks schon rege eingesetzt. Dadurch macht sie mitunter auch dem Geschäft von Banken Konkurrenz, öffnet aber auch neue Märkte und Investitionsmöglichkeiten.  «Financial Services Club Blog», 7. Juli.

 

Warum Schweizer Banken nicht konkurs gehen

Richard W. Kahn, einer der Leiter des Think Tank Cato Institute, lobt die Schweizer Banken. Er analysiert die Solidität, und erklärt diese stark (wohl allzu stark) daraus, dass viele Schweizer Banken nach dem Gesellschafter-Prinzip funktionieren. — «Financial Post», 7. Juli

 

Wie alt ist zu alt?

David Charters, Partner eines Beratungsunternehmen für die Finanzbranche, schreibt auf der Job-Plattform «eFinancialcareers» über den Jugendkult in den Handelssälen der Finanzbranche; und über die Risiken, die damit einhergehen. — «eFinancialcareers», 7. Juli

 

Abgrund, Aussitzen, Adaptation: 3 Szenarien von Konrad Hummler

Der Wegelin-Teilhaber hat einen neuen Anlagekommentar verfasst. Thema diesmal: Mit welchen Grosswetterlagen zwischen europäischer Schuldenkrise und dem asiatischen Aufstieg zu rechnen ist. — Wegelin Anlagekommentar Nr. 277

 

«Sei ehrlich. Sei nachdenklich»

Wie macht man Karriere? Im Kurzinterview mit der britischen Stellenplattform «eFinancialcareers» gibt Rob Ellison, Leiter der Financial Institutions Group DCM/Europa bei der UBS, lockere Tipps aus der eigenen Erfahrung. — «eFinancialcareers», 6. Juli

 

So wappnen Sie sich gegen Umstürze in der Chefetage

Wie macht man Karriere? Indem man von einer wichtigen Person im Unternehmen gefördert wird. Und was passiert, wenn diese Person selber stürzt? Die Stellenplattform «Fins» sucht nach Strategien, wie man sich gegen solche Entwicklungen absichert. — «Fins», 6. Juli

 

Was den Schweizer Banken-Apps noch fehlt

Das «Newsnetz» analysiert die Apps von UBS, CS, Raiffeisen, Postfinance und ZKB – und verweist vor allem darauf, dass Transaktionen bei Schweizer Apps immer noch nicht möglich sind. — «Tages-Anzeiger Online», 6. Juli

 

«Recht hat er»: Warum Axel Weber wirklich zur UBS wechselte

«Mal ganz ehrlich: Wenn Sie die Wahl hätten zwischen Frankfurt und Zürich, wo würden Sie hingehen?» Ein launiger Kommentar der «Wirtschaftswoche» zum Banken-Aufreger der letzten Tage. — «Wirtschaftswoche», 6. Juli

 

Wie ein Hedge Fonds mit Lehman-Pleite eine halbe Milliarde Dollar verdiente

Der Kollaps der US-Investmentbank wird für den US-Hedge-Fonds-Manager Paulson zum Millionengeschäft. Nach dem Kollaps der US-Bank kaufte er Anteile zum Spottpreis. – «Handelsblatt», 5. Juli.

 

Axel Weber wird zum Problem für Ackermann

Der UBS ist mit der Ernennung von Axel Weber zum neuen Präsidenten ein Coup gelungen. Weniger erfreut darüber dürfte Josef Ackermann sein, hatte Weber doch als sein möglicher Nachfolger gegolten. Ohne Weber überlegt sich Ackermann gar, in den Aufsichtsrat zu wechseln. Dies wäre nicht ganz unproblematisch. «Die Welt», 5. Juli.



Wer wird Geithners Nachfolger?

Ende Jahr wird der Chef des US-Treasury, Timothy Geithner, zurücktreten. Bereits jetzt wird darüber spekuliert, wer seine Nachfolge antritt. Als mögliche Kandidaten werden keine geringere als JP Morgan CEO Jamie Dimon oder BlackRock CEO Larry Fink genannt. — «New York Post», 5. Juli.

 

Joachim Starbatty: «Griechenland ist bereits Pleite»

Weg mit den Euro-Nothilfen, Pleite für Griechenland? Der Ökonom Joachim Starbatty klagt vor dem deutschen Bundesverfassungsgericht gegen den EU-Rettungsfonds – und er rechnet mit einem Erfolg. – «Spiegel», 5. Juli

 

Schuldenproblem nun auch in China?

Die chinesischen Regionalregierungen sind nach Einschätzung der Ratingagentur Moody's deutlich höher verschuldet als bislang angenommen. Für die Banken des Landes könnte das zu einem ernsten Problem werden. – «Handelsblatt», 5. Juli

 

 Speedcoaching bringt Sie weiter

Schnell, fokussiert, impulsreich. – «Financial Times Deutschland», 5. Juli


 Eine Krise bringt auch Versicherer ins Straucheln

Grundsätzlich verfügt die Branche in Europa über genügend Eigenkapital. Ein Stresstest der Branche aber zeigt: Geraten die Kapitalmärkte heftig unter Druck, braucht ein Teil der getesteten Versicherer frisches Geld. – «Financial Times Deutschland», 5. Juli

 

Axel Weber löst Führungskrise bei der Deutschen Bank aus

Seitdem Freitagmorgen bekannt wurde, dass Ex-Bundesbank-Chef Axel Weber nicht zur Deutschen Bank, sondern zur UBS wechselt, donnert es mächtig in der Chefetage der Frankfurter. – «Handelsblatt», 4. Juli

 

Was kommt nach dem Dollar?

Der indische Financial Express glaubt, dass das internationale Währungssystem in ein Mehrwährungssystem umgestaltet werden muss. Denn eine der Hauptursachen der globalen Finanzkrise sei die bisherige, zu lange Ausrichtung des Systems auf den Dollar. – «Financial Express», 4. Juli

 

Walter Kielholz: Welt ohne Ratingagenturen wäre noch viel schlimmer

Walter Kielholz, Verwaltungsratspräsident der Swiss Re und Mitglied des Verwaltungsrats bei der Credit Suisse, verteidigt die umstrittenen Ratingagenturen. Er akzeptiere die Macht der Institutionen, "weil eine Welt ohne Ratingagenturen noch viel schlimmer wäre". Ohne Intermediäre wäre es schlicht nicht möglich, sich angesichts der grossen Anzahl handelbarer Schuldpapiere ein Bild zu machen. – «Börsen-Zeitung», 4. Juli

 

Kantonalbanken: Trügerische Sicherheit

Die Garantie der Regierungen im Falle einer Krise hilft den Staatsinstituten massiv. Ohne sie würden ihre Ratings absacken. – «Handelszeitung», 1. Juli

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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