Auslese: Die Finanzwelt im Internet — Dezember 2011

 

So mindern Sie Stress locker

Aufgabenfülle oder Terminlasten setzen Arbeitnehmer unter Druck. In Stress münden muss das nicht. Ein paar Tipps. – 30. Dezember / «Sueddeutsche»

 

Wie man sich bei LIebeskummer im Job verhält

So weh eine Trennung tut – den Alltag sollten private Probleme nicht tangieren. Das Ende einer Beziehung kann aber auch Karrierechancen bergen. – 29. Dezember / «Sueddeutsche»

 

Zwangsferien für Banker

Zehn Arbeitstage müssen Händler etwa bei der Credit Suissedem Arbeitsplatz fern bleiben. Dahiner steckt nicht die Sorge um das Wohl der Angestellten. – 29. Dezember / «Financial Times Deutschland»

 

12 Tech-Firmen und Tech-Trends, die uns 2012 bewegen werden

Google Apps, Office 365, neue Crowd-Modelle, Spezial-Apps für den Beruf, weitere Konsolidierung im Tech-Bereich...: CNN Money wagt ein paar interessante Prognosen. — 27. Dezember / «CNN Money»

 

«Jetzt fliegen die Banker raus»

Der Ruf ist ruiniert. Die Boni schwinden, die Stellen auch. Zehntausende Investmentbanker verlieren den Job: Die «Frankfurter Allgemeine» zieht eine bittere Jahresend-Bilanz für die Bankbranche in Deutschland. - 27. Dezember / «FAZ»

 

SIX Group prüft Wegzug aus Zürcher Innenstadt

Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX Group prüft im Rahmen eines Vorprojekts mehrere Standortoptionen für Zürich. Dabei überlegt sie sich auch den Wegzug aus dem Börsengebäude an der Zürcher Selnaustrasse. – 22. Dezember / «Handelszeitung»

 

Robert Allen Stanford: Selbstmordgefährdet und amnesisch

Robert Allen Stanford, mutmasslich zweitgrößter Finanzbetrüger nach Bernard Madoff, leidet nach eigenen Angaben nicht nur unter Amnesie, sondern auch der Krankheit zum Tode. Ein Arzt bestätigte, dass Stanford seit einer Schlägerei im Gefängnis suizidale Tendenzen habe und ergo nicht fit für einen Prozess sei. Stanford glaube, dass die US-Regierung ihn zerstören wolle. – 22. Dezember / «Businessweek»

 

UBS und CS sollten Investmentbanking zusammenlegen

Zu gross für den internen Gebrauch, zu klein für den globalen Wettbewerb: Weder die UBS noch die Credit Suisse werden in Zukunft mit dem Investmentbanking die Kapitalkosten verdienen. Sie sollten die Sparten zusammenlegen. – 22. Dezember / «Schweizer Bank»

 

Wie sich der katarische Staatsfonds in Europa einkauft

Hamad Bin Dschassim Al Thani leitet Katars Staatsfonds, ist Aussen- und Premierminister. Stück für Stück kauft er sich nun in Europa ein. Zuletzt bei Dexia. Zweistellige Milliardenbeträge werden über ihn jährlich im Westen angelegt, um Katar von Öl und Gas unabhängiger zu machen. Er soll die Zukunft des Emirats sichern. – 22. Dezember / «Financial Times Deutschland»

 

Ray Soudah: «10 bis 20 Prozent weniger Stellen»

Auch nach der Übernahme von Clariden Leu und Sarasin dürfte die Konsolidierung unter Privatbanken weitergehen. Wie, erläutert Ray Soudah, Mitgründer der Beratungsfirma Millenium Associates. – 22. Dezember / «Schweizer Bank»

 

Müssen Banker ihre Haare färben?

Diese Frage stellt das britische Jobportal «eFinancialcareers». Denn aufgefallen ist, dass Lloyds-Chef Antonio Horta-Osoria mit viel mehr weissen Haaren aus der Auszeit zurückgekehrt ist – offenbar färbte er sie zuvor. Barclays-Chef Bob Diamond ist ein weiteres prominentes Beispiel in London (in der Schweiz fällt notabene auf, dass Oswald Grübel, 68, sich immer noch einer dunklen Haarpracht erfreuen kann, während Urs Rohner, 52, ein jugendliches Grau-Weiss cooltiviert). Jedenfalls: Wie «eFinancialcareers» erfuhr, werden Haarfärbemittel bei Coiffeuren in der City überaus intensiv nachgefragt. Die kritische Frage lautet also: Entsteht in der Branche ein Druck zur Jugendlichkeit? — 21. Dezember / «eFinancialcareers UK»

 

Social Media: Erfolgstipps für Banken von Randi Zuckerberg

«Schafft eine lustige, unaufdringliche Erfahrung mit klaren Anreizen zur Beteiligung – dann kommen die Fans»: Die ehemalige Marketing-Chefin von Facebook (und Schwester von Mark Zuckerberg) erklärt im Interview mit dem US-Verbandsorgan «Bai Banking Strategies», wie Banken das Problem überwinden können, dass sie es im Social-Media-Bereich besonders schwer haben. — 21. Dezember / «Bai Banking Strategies»

 

Die Rangliste der grössten Handelsverluste

Milliardenverluste durch Fehlspekulationen bei Banken sind keine Seltenheit. Das Milliarden-Loch der UBS dieses Jahr war gar nichts besonderes – in der Rangliste der grössten Verluste schafft es der Fall nicht einmal unter die Top-5, «Here is the City» hat die Liste gemacht. — 21. Dezember / «HereIsTheCity».

 

So gelingt der Business Lunch

Das «Manager Magazin» gibt Standardtipps für den erfolgreichen Einsatz des Mittagessens im Beruf: von der Restaurantauswahl und bis zum Umgang mit dem Besteck. — 21. Dezember / «Manager Magazin»

 

Geheimnisvolle neue Airline für Banker

Odyssey Airlines will Direktflüge von London City nach New York anbieten. Damit greift sie British Airways an. Ins britische Handelsregister wurde Odyssey Airlines am 1. September eingetragen. Ihre Büros hat die neue Fluggesellschaft im Londoner Stadtviertel Islington. So viel steht fest. Aber alles andere ist derzeit noch ziemlich unklar. – 21. Dezember / «Aero Telegraph»

 

Frankreichs Gesicht der Krise

Er musste immer die schlechten Nachrichten überbringen: Frédéric Oudéa, Verbandspräsident und Chef der Grossbank Société Générale, verkörpert für die Franzosen die Krise. Und die Hiobsbotschaften sind noch nicht vorbei. – 20. Dezember, «Handelsblatt»

 

Ausländer unerwünscht

Für ausländische Kunden wird es immer schwieriger, bei Schweizer Banken ein Konto zu eröffnen. Nicht mehr nur amerikanische Kunden sind «personae non gratae». Auch Individuen aus anderen Staaten müssen hierzulande gute Gründe für ein Konto angeben können. — 20. Dezember / «Berner Zeitung».

 

Alex Hinder: Warum Indexanlagen langfristig kaum zu schlagen sind

Vielen Privatanlegern sind die Vorteile von Indexanlagen kaum bekannt. Dabei betragen die Kosten von passiven Anlagevehikeln oft nur ein Bruchteil derjenigen von aktiven Fonds. Bei hohen Kosten ist es für einen aktiven Fondsmanager fast unmöglich, über Jahre den Index systematisch zu übertreffen. Der Zürcher Vermögensverwalter Alex Hinder hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt. – 16. Dezember / Newsletter Hinder Asset Management

 

Hans-Jörg Rudloff: «Wir befinden uns am Rand des Glatteises»

Hans-Jörg Rudloff gehört zu den erfahrensten Bankern Europas. Heute ist er Präsident der Investmentbanktochter der englischen Grossbank Barclays. Eines der seltenen Interviews mit ihm. – 15. Dezember / «Berner Zeitung»

 

Sexkapaden mit Nachspiel

Nach dem Bekanntwerden eines Sexausflug von Wüstenrot-Handelsvertretern auf einer Reise nach Brasilien greift Deutschlands zweitgrößte Bausparkasse durch: Reisen zur Belohnung werden gestrichen; zwei Aufpasser auf dem Trip nach Rio de Janeiro wurden suspendiert; rückwirkend sollen alle Reisen der vergangenen drei Jahre auf moralische Verfehlungen hin untersucht werden. – 15. Dezember / «Financial Times Deutschland»

 

Jetzt in die GUNS investieren

Nach den BRICs und PIIGS kommen jetzt die GUNS, bei denen sich ein Investment lohnt. Das Akronym steht für «Germany, United Kingdom, Netherlands and Switzerland & Scandinavics». – 15. Dezember / «Handelsblatt»

 

AWD: Staatsanwälte ermitteln gegen Geschäftsleitungsmitglied der Baloise

Carsten Maschmeyer, AWD-Gründer, hinterlässt nach seinem Rücktritt aus dem Swiss-Life-Verwaltungsrat verbrannte Erde. Der AWD-Eigentümerin drohen. Klagen von Kunden aus Deutschland und Österreich über insgesamt rund 200 Millionen Euro. Ermittelt wird überdies gegen ein Geschäftsleitungsmitglied der Baloise. – 15. Dezember / «Handelszeitung»

 

Die Fondsbranche muss sich neu erfinden

Die Unicredit hat es bereits hinter sich, der Deutschen Bank steht es noch bevor - die Überprüfung ihres Unternehmensbereichs Asset Management. Auch andere müssen ihr Fondsgeschäft neu ordnen. Denn das Geschäft mit der Verwaltung fremden Geldes ist schwierig geworden. – 15. Dezember / «Manager Magazin»

 

Wiedergerburt des Monetarismus

Trotz intensiven Interventionen der weltweiten Notenbanken scheint ein baldiges Ende der herrschenden Finanz- und Schuldenkrise nicht in Sicht. Dies bringt alte und neue Denkmuster zur Strategie und Rolle der Notenbanken hervor. So findet auch Milton Friedmans Monetarismus eine neue Blütezeit. 15. Dezember / «Handelsblatt».

 

Zurich hat sich verrechnet

Die deutsche Niederlassung des Schweizer Versicherungskonzerns Zurich muss mit schweren Belastungen aus der Haftpflichtversicherung von Architekten, Bauingenieuren und Ärzten fertig werden. 14. Dezember / «Financial Times Deutschland»

 

 Jetzt auf Einkaufsliste setzen: Euro-Staatsanleihen, Covered Bonds und Quasi-Staatsanleihen

Die Politikhöhere höhere Die Politik kann die Euro-Schuldenkrise nicht lösen. Also muss es die EZB richten, sagt Andreas Busch, Analyst des Bond-Spezialisten Bantleon. Die attraktiven Bewertungen von Covered Bonds, Quasi-Staatsanleihen und EUR-Staatsanleihen rechtfertigen erste Zukäufe in diesem Segment, sagt er. 14. Dezember / Bantleon


Wie das Internet die Arbeit von Versicherungen verändert

Internet-Vergleichsdienste haben für höhere Transparenz und einfachere Vergleichbarkeit von Versicherungsangeboten geführt. Das Internet bietet den Versicherungen über soziale Netzwerke auch neue Vertriebskanäle. Facebook gehört heute zu den Absatzmärkten dazu. 14. Dezember / «Financial Times Deutschland»

 

Europas Banken verjagen US-Kunden

Deutschen Banken werden die bürokratischen Auflagen von US-Finanzbehörden zu bunt, denn verschärfte Meldepflichten ziehen hohe Kosten nach sich. Daher kündigten führende Geldinstitute Tausenden US-Depotinhabern. 14. Dezember / «Financial Times Deutschland»

«Barron's» Top 10 für 2012 – und ein Blick zurück

Das renommierte US-Wochenblatt hat die viel beachtete Liste seiner Aktienfavoriten für das kommende Jahr publiziert. Da stellt sich gleich die Frage, wie die Top 10 für 2011 denn abgeschnitten haben. Eine kleine Bilanz. 14. Dezember / «Wall St. Cheat Sheet»

 

 Angeber verdienen mehr

Jetzt ist wissenschaftlich beweisen, wieso Männer mehr Positionen im hohen Kader besetzen: Weil sie Angeber sind. Einer Studie zufolge übertreiben Männer bei der Auflistung ihrer Erfolge mehr, während Frauen die Fakten akkurater auflisten – was sie schlechter aussehen lässt. 13. Dezember / «Wall Street Journal»

 

Engländer sind die Dümmsten

Das Nein des englischen Premiers David Cameron zur gemeinsamen Euro-Reform sorgte für hitzige Gemüter. So auch beim Chef der französischen Finanzaufsicht Jean-Pierre Jouyet. «Ich glaube, die englischen Rechten haben gezeigt, dass sie in der Lage sind, die Dümmsten der Welt zu sein», wird Jouyet zitiert. 13. Dezember / «Spiegel Online»

 

Deutsche Bank entthront

Die DZ Bank hat die Deutsche Bank als Primus am deutschen Derivatemarkt verdrängt. Ende September 2011 entfielen laut einer Statistik des Deutschen Derivate Verbandes 16,9 Prozent des Vermögens, das in Zertifikate und Hebelprodukte investiert wurde, auf Produkte der DZ Bank. Die Deutsche Bank belegte mit 16,6 Prozent den zweiten Platz vor der Commerzbank mit 16,60 Prozent. – 12. Dezember / «Handelsblatt»

 

Nach Madoff-Debakel wieder zur Arbeit

Drei Jahre, nachdem das gigantische Schneeball-System von Bernard Madoff zusammengebrochen ist, müssen viele private Investoren wieder arbeiten gehen, statt den Ruhestand zu geniessen: Die «Financial Times» zieht eine neue Bilanz. – 12. Dezember /«Financial Times»

 

Schwiegertochter: «Madoff war ein Monster»

Madoffs Schwiegertochter Stephanie Madoff Mack lässt Dampf ab. Der Mann sei «ein Monster», sie hasse ihn «aus ganzem Herzen», sagte sie in einem Interview. – 12. Dezember / «Spiegel»

 

Warren Buffett sucht Familie-Nachfolge

Warren Buffett, legendärer US-Investor, will sein Vermächtnis in Familienhand wissen: Der 81-Jährige wünscht sich jetzt auch öffentlich, dass sein ältester Sohn Howard ihm als Verwaltungsratschef seines Investmentimperiums Berkshire Hathaway folgt, wenn er einmal stirbt. – 12. Dezember / «CBS»

 

Mega-Villa auf Kosten der Bank

Jeane Freifrau von Oppenheim, die Mutter des ehemals persönlich haftenden Bankgesellschafters Christopher von Oppenheim, steht im Fokus der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Köln gegen frühere Manager der Privatbank Sal. Oppenheim. Die Villa der Freifrau im Kölner Nobel-Stadtteil Marienburg soll auf Kosten der Bank für knapp 8,4 Millionen Euro luxussaniert worden sein. – 12. Dezember / «Spiegel»

 

Die grosse Krise kommt erst noch

Klaus Wellershoff, ehemalige Chefökonom der UBS und nun selbstständige Unternehmensberater warnt in seiner Prognose für das kommende Jahr vor einer grossen Rezession. Auch unabhängig der Euro- und Bankenkrise kommt es laut Wellershoff zu einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums. 12. Dezember / «Handelszeitung»


So ticken betrügerische Händler

Der «Financial Times»-Autor John Gapper hat ein Buch über das Phänomen des Rogue Trader geschrieben. Im Interview mit dem berühmten «Freakonomics»-Blog diskutiert Gapper einige Ergebnisse. Wichtigster Treiber des Problems: das Bonus-System. — 9. Dezember / «Freakonomics»

 

«Ich habe Schiss»: So durchlebt ein Vermögensverwalter die Eurokrise

Auf «Spiegel Online» protokolliert der Frankfurter Vermögensverwalter und Fondsberater Frank Fischer, wie er diese Tage erlebt: Tag für Tag wird aufgezeigt, wie er die Ereignisse erlebt und wie er investiert. — 9. Dezember / «Spiegel Online»

 

Achtung, gefährlicher Kollege

Sie sind zielstrebig, charmant, machtbewusst und wirken wie die geborenen Chefs. Doch hinter der Fassade besonders alerter und extrovertierter Menschen können sich narzisstische oder sogar psychopathische Neigungen verbergen – mit verheerenden Folgen. 8. Dezember / «Sueddeutsche»

 

Griechenlands Staatsapparat ausser Kontrolle

Ein Bericht der OECD offenbart: Die griechische Verwaltung ist zersplittert und verbrennt seit Jahren Geld. Dem Pleiteland kann nur noch eine "Big-Bang-Reform" helfen. 8. Dezember / «Welt»

 

Dürfen Boni gestrichen werden?

Die Finanzkrise drückt auf die Erträge vieler Finanzinstitute. Viele Unternehmen spielen daher mit dem Gedanken, die Boni zu kürzen oder gar ganz zu streichen. Die Bonus-Empfänger haben sich über die Jahre jedoch an die Zusatzzahlungen gewöhnt. Dürfen Unternehmen vor diesem Hintergrund den Bonus überhaupt streichen? 8. Dezember / «Spiegel Online»

 

Wider den Performance-Fetischismus: Der neue Wegelin-Anlagekommentar

Die  Verquickung von Staaten und dem Finanzsektor führte zum teilweisen Ausfall von zwei Anlageklassen, die lange als risikolos galten: Cash auf dem Bankkonto und Staatsobligationen. In diesem Anlagenotstand warnt Konrad Hummler vor «übertriebenem Performance-Fetischismus»: Werterhaltung und der Schutz des Eigentums stünden nun im Vordergrund, schreibt der Wegelin-Teilhaber im neuen Anlagekommentar.

Trotz ernüchternder Rendite in der Vergangenheit, so Hummler weiter, böten Aktien handlungsfähiger Unternehmen hier weiterhin die einzige Hoffnung. Der neue Wegelin Anlagekommentar nennt drei Gründe, warum Unternehmensaktien unverändert eine attraktive Anlageklasse sind, und er zeigt auf, wie sich die Rolle des Vermögensverwalters zum Interessenwahrer des Eigentümers wandeln könnte. — 7. Dezember / Wegelin Anlagekommentar Nr. 280

 

Die besten Tablets für untern Christbaum

Pünktlich aufs Weihnachtsgeschäft testete die deutsche «Wirtschaftswoche» die angebotenen Computer-Tablets und stellt die fünf besten vor. Es sind die Tablets von Motorola, Acer, Asus, Samsung, HP und – als Sieger – das iPad von Apple. — 7. Dezember / «Wirtschaftswoche»

 

UBS: Kritik an der «Wir werden nicht ruhen»-Werbung

Der Fall ist bemerkenswert, weil er beispielhaft zeigt, wie intensiv und detailliert Reputationsprobleme eine Bank verfolgen können. In einem Blog auf dem grossen angelsächsischen News-Portal «Huffington Post» wettert Jim Egan, ein Unternehmer und Consultant aus Atlanta, über die «Wir werden nicht ruhen»-Kampagne. Ihn stört, dass die «disgraced mega-bank UBS» respektive die «problem-prone bank» die US-Flugpionierin Amelia Earhart in ihrer Werbung benutzt: «How UBS Hijacked an Aviation Legend», so der Titel von Egans Beitrags.

Dies sei umso befremdlicher, als die Bank sonst auf den Macho-Sport Formel 1 setze. Und zu allem Überfluss – so zeichnet Egan nach – habe die UBS das in ihrer Werbung verwendete Bild von Amelia Earhart falsch angeschrieben. — 7. Dezember / «Huffington Post»

 

Rothschild geht zurück zum alten Geld

Während viele Finanzinstitute weltweit in den aufstrebenden Märkten nach Wachstumsmomenten suchen, fokussiert die Wealth Management der Rothschild Bank in Zürich auf die alten Märkte in Europa: Dies zeigt ein Porträt von «Bloomberg». Die Traditionsbank will auf dem alten Kontinent jährliche Wachstumsraten im hohen einstelligen Prozentbereich erreichen. — 7. Dezember / «Bloomberg»

 

Tobin Tax gewinnt Befürworter

Eine Steuer auf Finanztransaktionen soll die Finanzmärkte wieder in die richtigen Bahnen lenken. Die umstrittene Steuer findet nicht nur im «Occupy»-Lager Unterstützung, sondern kann auch auf hochkarätige Sympathisanten zählen: etwa Bill Gates, George Soros, Al Gore oder Papst Benedikt XVI. — 7. Dezember / «New York Times»

 

Gold: Für Euro-Anleger lukrativ

Die Diversikation ins gelbe Edelmetall hat sich für Anleger, die in Euro rechnen, ausbezahlt, zeigt eine im Auftrag des Word Gold Councils erstellte unabhängige Studie. 6. Dezember / «World Gold Council»

 

Versicherer innovationsfaul? Mitnichten!

Der Versicherungssektor steht anderen Branchen was  die Pordukteinnovation angeht in nichts nach, wie die Studie der Swiss Re zeigt. 6. Dezember / «Swiss Re»

 

Todesanzeige für den Bonus

Nur realitätsfremde Banker rechnen noch mit einem höheren Bonus als im Vorjahr. Darum wird nun der Abgesang auf den Bonus angestimmt. In Londoner Branchenkreisen hat man bereits eine Todesanzeige für den Bonus aufgesetzt. 5. Dezember / «HereIsTheCity»

 

Depardieu macht auf DSK

Dominique Strauss-Kahn soll bei der Verfilmung der Zimmermädchen-Affäre vom französische Schauspieler Gérard Depardieu dargestellt werden. Angeblich will der US-amerikanische Filmemacher Abel Ferrara den Stoff auf die Leinwand bringen. – 5. Dezember / «Bild»

 

Hacker-Markt ist 250 Milliarden Dollar schwer

Hackforums.net ist eine der grössten Hackerseiten. Rob Rachwald hat sie untersucht, um das Geschäftsmodell der Hacker zu verstehen. Regierungs-Hacker sind dort ebenso aktiv wie Einsteiger in die Szene. – 5. Dezember / «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

 

«Wir müssen dieses Europa neu begründen»

Josef Ackermann hielt heute in der Hamburger Kirche St. Michaelis eine Grundsatzrede über «Die Zukunft Europas und die Rolle der Banken». Dabei kritisierte er die zögerliche Politik und forderte alle auf, den Ernst der Lage zu erkennen. — 2. Dezember, Josef Ackermann, «Die Zukunft Europas und die Rolle der Banken»

 

Nächste Woche hinter Gittern

Raj Rajaratnam, in eine Insider-Affäre verstrickter Ex-Chef des Hedge-Funds Galleon, muss am Montag im Gefängnis antreten. Ein Gericht hat einen Antrag abgelehnt, dass Rajaratnam solange auf freiem Fuss bleibe, bis über die Anfechtung der Verurteilung zu elf Jahren Haft entschieden werde. – 2. Dezember, «New York Times»

 

Was Banker von McDonald's lernen könnten

In der Welt der «bösen Unternehmen» steht McDonald's oftmals im Rampenlicht. Davon könne die Wall Street einiges lernen. Während die Wall Street immer schreit, klagt und lobbyiert, ändert McDonald's einfach das Spiel. Fünf Tipps, was sich die Investmentbanker von den Hamburger-Griller abschauen sollten. – 2. Dezember, «Marketwatch»

 

Hans-Ulrich Meister: Der Vorarbeiter

Die Augen sind bei der Credit Suisse derzeit auf Private-Banking-Chef Hans-Ulrich Meister gerichtet. Er ist nicht nur das neue Machtzentrum der Bank – an ihm wird auch gemessen, ob der Umbau der CS gelingt. – 2. Dezember, «Bilanz»

 

Geldschwemme: Wo wächst die nächste Blase?

Kaum bekommen die Banken frisches Welt, rauschen die Aktien schon nach oben. Und wenn es nach den Euro-Rettern geht, dann war die Flutung der Märkte mit Geld diese Woche erst ein kleiner Vorgeschmack. Doch kommt das gut? – 2. Dezember, «Frankfurter Allgemeine Zeitung»

 

Staatsanwältin zerrt Grossbanken vor Gericht

Fünf grosse amerikanische Banken müssen sich wegen ihrer Rolle in der US-Hypothekenkrise verantworten: Eine Staatsanwältin hat die Bank of America, J.P. Morgan, Wells Fargo, die Citigroup und Ally Financial verklagt. Die Kreditinstitute sollen säumige Schuldner unrechtmässig auf die Strasse gesetzt haben. – 2. Dezember, «Capital»

 

Die Zentralbanken verspielen ihre Glaubwürdigkeit

Die konzertierte Intervention der Notenbanken verschafft in der Krise nur wenig Zeit. Denn es ist nur eine Symptombekämpfung, keine Ursachenbehandlung. – 2. Dezember, «Die Welt»

 

Europäischer Bankensektor steht vor dramatischem Wandel

In Europa gibt es zu viele Banken. Und diese geben zu viel Geld für IT-Spielchen aus, statt sich auf ihre Kernkompetenz zu konzentrieren. Zurück zu den Basics – wer als Bank überleben will, sollte sich dieses Motto auf die Fahnen schreiben. Davon ist zumindest der Marktforscher IDC überzeugt. Die Analysten gehen davon aus, dass der europäische Bankensektor vor einem dramatischen Wandel steht. – 1. Dezember, «CIO»

 

Druck auf griechische Politiker wegen Geld in der Schweiz

Ein Steuerabkommen mit der Schweiz soll helfen, die klammen Kassen in Griechenland wieder zu füllen. Doch einige Politiker in Athen geraten dadurch nun unter Druck. – 1. Dezember, «Handelszeitung»

 

Government Sachs reloaded

Henry Paulson steht erneut wegen seiner engen Kontakte zu Goldman Sachs während seiner Zeit als Finanzminister der USA unter Beschuss. – 1. Dezember, «Bloomberg»

 

Schwere Vorwürfe gegen Carsten Maschmeyer

Der Gründer des Finanzvertriebs AWD steht mit 19 weiteren AWD-Managern im Zentrum einer Strafanzeige des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation. Die Verbraucherschützer erheben den Vorwurf des schweren gewerbsmäßigen Betrugs. – 1. Dezember, «Stern»

 

Die grosse Geldspritze: Hoffnung ohne Heilung

Die Zentralbanken bescherten Hoffnung, aber keine Heilung. Die Zweifel sind in Fachkreisen enorm. – 1. Dezember, «The Source»

 

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NEWS GANZ KURZ

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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