Liebe Stellenbewerber: Hier noch eine Lektion

Bescheidenheit siegt. Ein Student schickte einen geradeheraus ehrlichen Bewerbungsbrief an verschiedene Banken – und wurde dafür von allen gefeiert.

Oft passiert es, dass Bewerber sich in ihren Anschreiben auf so eine Weise blamieren, dass die Sache ihren Weg ins Internet findet: Besonders dumm, besonders arrogant, besonders selbstbewusst – alles kann zur Belustigung dienen.

Doch in dieser Geschichte machte man sich ausnahmsweise einmal nicht über den Bewerber lustig. Man bewunderte ihn. Es sei «das beste Anschreiben, das ich bisher gelesen habe», so eine Reaktion in der Email-Welle, die auf die Bewerbung des Studenten folgte.

Begeisterte Reaktionen

Eigentlich hatte der junge Mann sich nur bei einer Bank als Praktikant beworben, aber am Ende hatte er wohl mehr als nur ein Angebot. Irgendjemand sandte das Schreiben an das New Yorker Internetportal «Business Insider» – inklusive der Antworten.

Was den Bewerber vom Rest unterschied? Seine Bescheidenheit. «Ich weiss, dass es für Studenten mittelmässiger Universitäten, wie ich es bin, höchst unwahrscheinlich ist, bei Ihnen genommen zu werden», schreibt er an die Investmentbank. «Ich hoffe, Sie machen bei mir eine Ausnahme». Er habe kein Problem damit, Kaffee zu holen und Wäsche abzuholen, Hauptsache, er könne dabei sein und beobachten, wie die Grossen ihren Job machen.

«Ich werde Ihnen keinen Mist erzählen»

«Ich werde Ihnen nun keinen Mist darüber erzählen, wie meine Erfahrungen und Qualifikationen mich zum perfekten Bewerber für ein Praktikum im Investmentbanking machen», geht es weiter. «Die Wahrheit ist, ich habe keine genialen Spezial-Fähigkeiten und auch keine exzentrischen Eigenschaften, die mich zu etwas Besonderem machen. Aber ich habe einen fast perfekten Notendurchschnitt und würde hart für Sie arbeiten.»

Wirkliche Bescheidenheit oder pure Berechnung? Jedenfalls hatte der Mann Erfolg.

Lesen Sie den Brief und einige Reaktionen hier nach.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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