Händler fürchten um Standort Frankfurt

Deutschland will den Hochfrequenzhandel stärker als bisher regulieren. Händler befürchten fatale Folgen für den Standort Frankfurt.

Deutschland will eine Zulassungspflicht für Hochfrequenzhändler einführen. Das würde heissen, dass ausländische Händler in Deutschland zunächst eine Niederlassung eröffnen und mit dieser eine Zulassung beantragen müssen, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».

Das wäre eine massive Hürde für ausländische Händler. Die führen momentan rund 70 Prozent des gesamten Hochfrequenzhandels an der deutschen Börse durch.

Warnung vor Zulassungspflicht

Die European Principal Traders Association (EPTA) warnt davor, die Zulassungspflicht einzuführen. Auch die Deutsche Börse befürchtet erhebliche Nachteile: Die Händler würden sich «vom Finanzplatz Deutschland abwenden».

Zudem sei die Definition des Hochfrequenzhandels so weit gefasst, dass nicht nur die eigentlichen Hochfrequenzhändler, sondern im Grunde jeder darunter fiele, der einen Algorithmus benutzt. Marktteilnehmer fordern daher, die Definition anzupassen.

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Das Duell der Giganten um mobiles Bezahlen
  • Ex-CIA-Direktor geht für Private-Equity-Firma auf Kundenfang
  • «Die Marktmacht verschiebt sich zum Kunden»
  • Schulden machen ohne Banken boomt
  • Deutsche Bank: Jain und Fitschen nur noch auf Bewährung im Amt
  • 20 «Playboy»-Fragen an Charlie Gasparino
mehr

JobDirectory.ch

Aktuelle Jobangebote von Arbeitgebern der Finanzbranche.

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

Regulierung

Zürcher Bankenverband

Führende Vertreter der Schweizer Finanzbranche zum Thema Regulierung.

Beiträge lesen

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Twitter

Follow us on Twitter:

finews tweets finews.ch tweets

Facebook

Google+

SELECTION

Was die Banker hören, wenn sie gefeuert werden

So wird man in den Banken entlassen

Was die Banker hören, wenn sie gefeuert werden.

Selection

Die Macht der Sesselkleber

Die Macht der Sesselkleber

Weshalb die Revolution nach der Krise ausblieb.

Selection

NEWS GANZ KURZ

RAM

RAM Active Investments (RAM) wechselt den Anlageverwalter des Ram (Lux) Tactical Funds II - Asia Bond Total Return von Samena Capital zu Nexus Investment Advisors. Die Entscheidung fusst auf dem Wechsel des Managementteams des Fonds, bestehend aus Richard Yang und Carl Wong, von Samena Capital zu Nexus.

UBS Australien

Die Grossbank steigt aus dem Wealth Management in Australien aus. In einem Management-Buyout verkauft die UBS das Geschäft an die neu gegründete Gesellschaft Crestone, die der bisherige UBS-Spartenchef Mike Chisholm leiten wird. Wie berichtet, stand das Australien-Geschäft bei der UBS schon länger auf dem Prüfstand. Neue Regulierungsvorschriften haben die Profitabilität weiter geschwächt, so dass der Ausstieg nun eine logische Konsequenz war.

Bank Reyl

Die Malta Financial Services Authority erteilte einem Tochterunternehmen der Bank Reyl eine Lizenz der Kategorie 4a, die eine Tätigkeit als Depotbank für geregelte Fonds ermöglicht.

Basler Kantonalbank

Die Basler Kantonalbank unterstützt das Collegium Musicum Basel neu als Hauptsponsorin mit einem mehrjährigen Vertrag. Für das Institut biete die Partnerschaft mit dem Collegium Musicum Basel mit seiner regionalen Bekanntheit mehr Breitenwirkung und eine Hospitalityplattform für seine Kunden, wird CEO Guy Lachapelle zitiert.

Julius Bär

Im US-Steuerstreit wird die Zürcher Bank Julius Bär noch im Verlauf der nächsten zwei Monate eine Strafe vergegenwärtigen. Das berichtet das amerikanische «Wall Street Journal». Weil sich das Institut überdies sehr kooperativ verhalten habe, dürfte die Busse auch nicht so hoch ausfallen wie ursprünglich angenommen.

Moody's

Die Ratingagentur Moody's hat aufgrund einer neuen Bewertungsmethodik ihre Ratings diverse Schweizer Banken erneuert. Das langfristige Schuldenrating für die Institute Julius Bär, Vontobel, BCV, Berner Kantonalbank, Raiffeisen, Pictet, Banque Syz, BSI und Clientis wurde angehoben. Bestätigt wurden die Einstufungen für die Zürcher und die St. Galler Kantonalbank.

weitere News