Händler fürchten um Standort Frankfurt

Deutschland will den Hochfrequenzhandel stärker als bisher regulieren. Händler befürchten fatale Folgen für den Standort Frankfurt.

Deutschland will eine Zulassungspflicht für Hochfrequenzhändler einführen. Das würde heissen, dass ausländische Händler in Deutschland zunächst eine Niederlassung eröffnen und mit dieser eine Zulassung beantragen müssen, berichtet die «Frankfurter Allgemeine Zeitung».

Das wäre eine massive Hürde für ausländische Händler. Die führen momentan rund 70 Prozent des gesamten Hochfrequenzhandels an der deutschen Börse durch.

Warnung vor Zulassungspflicht

Die European Principal Traders Association (EPTA) warnt davor, die Zulassungspflicht einzuführen. Auch die Deutsche Börse befürchtet erhebliche Nachteile: Die Händler würden sich «vom Finanzplatz Deutschland abwenden».

Zudem sei die Definition des Hochfrequenzhandels so weit gefasst, dass nicht nur die eigentlichen Hochfrequenzhändler, sondern im Grunde jeder darunter fiele, der einen Algorithmus benutzt. Marktteilnehmer fordern daher, die Definition anzupassen.

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Zurich

Der grösste Schweizer Versicherer beabsichtigt, die Option zur Rückzahlung einer nachrangigen Anleihe von 700 Millionen Franken vorzeitig auszuüben. Die Obligation soll am 26. Mai 2016 zum Nennwert zurückbezahlt werden, zuzüglich aufgelaufener Zinsen.

Euler Hermes

Der auch in der Schweiz tätige französische Kreditrisiko-Versicherer konnte seinen Umsatz im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr um 0,7 auf 660 Millionen Euro steigern. Das Nettoergebnis stieg um 16 Prozent auf 101 Millionen Euro.

Appenzeller KB

Die Appenzeller Kantonalbank (APPKB) hat verschiedene Projekte zum Ausbau der Online-Kanäle gestartet. Ab Anfang Mai stehen neue Online-Rechner sowie eine neue Mobile-Banking Version zur Verfügung. Ebenfalls weitet die APPKB ihre Kommunikation auf Social Media Plattformen aus.

Allianz

Vor rund einem halben Jahr hat die Allianz Suisse unter einen Prämienrechner eingeführt, der Kunden mit nur fünf Angaben in Sekundenschnelle ein erstes indikatives Angebot für ihre Motorfahrzeugversicherung liefert. Die Allianz Suisse erweitert nun das Angebot auf Motorrad-und Reiseversicherungen.

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