Mohamed El-Erian: Das Ende der «neuen Normalität» ist nah

Nun stimmt auch Mohamed El-Erian ins Lied der Börsenoptimisten ein: Der Pimco-Chef kündigt das Ende des «New Normal» an – das er 2009 selber ausgerufen hatte. 

Im Jahr 2009 verkündigte der CEO und Co-Chefinvestor des globalen Vermögensverwalters Pimco an, wir müssten uns an eine «neue Normalität» gewöhnen. Mohamed El-Erian meinte damit eine längere Zeit der Stagnation, mit langsamem Wirtschaftswachstum, hoher Arbeitslosigkeit und hoher Staatsschulden.

Jetzt, nach drei Jahren, soll damit vielleicht bald wieder Schluss sein. In der gestrigen Sendung «Squawk Box» des TV-Senders «CNBC» wagte er die Prognose, dass das Ende der allgemeinen Durstphase nah sein könnte. Das heisst: Es könnte eine Zeit stetigen Wachstums folgen.

In Europa dauert es noch eine Weile

Die Firmen hätten die «New Normal»-Zeit genutzt, um sich zu erholen. Auch der Häusermarkt habe sei inzwischen geheilt, begründet er, warum er erneut einen Trendwechsel ankündigt.

Noch ist El-Erian nicht bereit, für das Ende der «New Normal»-Ära ein Datum festzulegen: Er erinnerte einfach daran, dass er die Seitwärts-Phase damals, im April 2009, auf drei bis fünf Jahre veranschlagt hatte.

Gestern auf CNBC machte er die Rückkehr zu neuen Zeiten einfach von einer umsichtigen US-Politik abhängig. Europa aber habe die Eurokrise nicht bewältigt, und die Situation im Mittleren Osten werde zunehmend kompliziert.

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NEWS GANZ KURZ

Cembra

Die Ratingagentur Standard & Poor’s hat das langfristige Gegenparteienrating der Cembra Money Bank mit «A–» und «Ausblick negativ» bestätigt. Das kurzfristige Rating bleibt ebenfalls unverändert mit «A-2». Die Ratingagentur konstatierte Fortschritte bei Cembra bei der Abkoppelung vom früheren Besitzer General Electric. Doch blieben Restrisiken.

Acrevis

Die Ostschweizer Regionalbank Acrevis hat im ersten Halbjahr 2015 einen Gewinn von 9,8 Millionen Franken erzielt, leicht höher als in der Vorjahresvergleichsperiode. Dies gelang vor allem durch ein straffes Kostenmanagement. Die Bank hatte Mehrausgaben für die Lancierung ihres neuen Private-Banking-Angebotes «Spektrum».

TawiPay

Das Westschweizer Geldtransfer-Vergleichsportal gewinnt den ersten Swiss Fintech Pitch und damit 10'000 Franken Preisgeld. Zweitplatziertes Fintech-Startup ist Crowdhouse. Das Unternehmen investiert nach Crowdfunding-Prinzipien in Schweizer Rendite-Liegenschaften.

Neue Helvetische Bank

Die Zürcher Unternehmerbank arbeitet mit dem Frankfurter Fintech-Unternehmen United Signals zusammen. Die NHB vertreibt in der Schweiz ein Finanzprodukt, das die verschiedenen Anlage-Strategien des deutschen Anbieters in einem Index abbildet.

Compagnie Financière Tradition

Der Lausanner Finanzdienstleister hat im ersten Halbjahr 2015 den Reingewinn zu konstanten Wechselkursen um 37 Prozent auf knapp 22 Millionen Franken gesteigert. Das erste Semester sei von einem variationsreichen Marktumfeld geprägt gewesen mit vergleichsweise stabilen Aktivitäten.

Deloitte Schweiz

Der Bruttoumsatz des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen stieg im Geschäftsjahr 2015 (endet am 31. Mai 2015) um 15 Prozent auf 532 Millionen Franken. In allen vier Geschäftsbereichen des Unternehmens – Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Consulting und Financial Advisory – konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Bank SoBa

Die Schweizer Retailbank der Baloise-Gruppe war im letzten Semester solide unterwegs. Der Gewinn stieg leicht auf 13 Millionen Franken. Laut der Bank haben der SNB-Zinsentscheid von Januar sowie die Negativzinsen das Geschäft kaum belastet. Das Kreditvolumenwachstum wuchs leicht um 1 Prozent auf 6,4 Milliarden Frabken. Die Kundenguthaben stiegen um gut 2 Prozent.

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