Warum Warren Buffett jetzt Apple-Aktien kaufen wird

Kann man voraussagen, auf welche Aktien der Super-Investor setzt? Ein junger Ökonom hat eine Liste erstellt: Das sind die 7 Aktien, die Buffett jetzt kaufen dürfte.

Ein spannendes Gedankenspiel lässt sich gerade auf «Seeking Alpha» verfolgen: Ein junger Value Investor namens Brad Kenagy legte die Masstäbe von Warren Buffett an den aktuellen Aktienmarkt.

Auf dieser Basis suchte er dann jene Aktien, welche der Mann aus Omaha vielleicht schon als Nächstes kaufen wird – jedenfalls wenn er sich an seine bislang bekannten Prinzipien hält.

Die Frage lautet also: Lassen sich Warren Buffetts Züge voraussehen? Falls ja, wäre dies natürlich enorm einträglich. Kenagy ging wie folgt vor:

1. Schritt: Man nehme jene fünf Aktien, auf die Buffett besonders intensiv setzt.

Wie sich der Tracking-Site «Whale Wisdon» entnehmen lässt, sind die fünf wichtigsten Aktien von Berkshire Hathaway: Coca-Cola, Wells Fargo, IBM, American Express und Procter & Gamble.

2. Schritt: Man nehme alle entscheidenden Charakteristika dieser fünf Aktien.

Was verbindet all diese Titel? Kenagy isolierte 15 verschiedene Kriterien, welche alle fünf Lieblingstitel von Warren Buffett auszeichen. Einige Aspekte sind sehr allgemein (Marktkapitalisierung über 10 Milliarden Dollar, P/E unter 25, durchschnittliches Handelsvolumen über 2 Millionen). Andere Kriterien sind schon spezifischer (langfristige Dividendenrendite über 1 Prozent, langfristiges jährliches EPS-Wachstum über 5 Prozent).

3. Schritt: Die Vorauswahl

Die Untersuchung des amerikanischen Aktienmarkts unter diesen Gesichtspunkten führte zu 32 Titeln, welche alle Kriterien erfüllen. Es sind dies: Apple, Accenture, American Express, Baxter, Cardinal Health, Comcast, Costco, Covidien, CSX, CVS, Emerson Electric, Fidelity, General Mills, IBM, Illinois Tool Works, Coca-Cola, Mattel, Medtronic, McGraw-Hill, Marsh & McLennan, 3M, Microsoft, Mike, Procter & Gamble, Qualcomm, Target, TJX, United Health, US Bancorp, Viacom, Wells Fargo, Yum Brands.

4. Schritt: Die Einschränkung

In einem weiteren Schritt strich Kenagy jene Aktien, die Berkshire Hathaway ohnehin bereits in grösserem Umfang besitzt (US Bancorp, Viacom, Costco). Und ferner die Titel, von denen sich Buffett vor nicht allzu langer Zeit getrennt hatte (CVS Caremark).

5. Schritt: Suche nach Unterbewerteten.

Wichtig natürlich auch: Jene Aktien herauszufiltern, die in der aktuellen Marktlage eher überbewertet sind. Und so blieben am Ende – auf der Basis von EPS und den Wachstumserwartungen für die nächsten drei Jahre – genau sieben Titel, die derzeit unterbewertet sind (Stand: vergangenen Freitag, 25. Januar). Es sind dies:

  • Medtronic
  • Cardinal Health
  • Target Corp
  • CSX
  • Microsoft
  • United Health
  • Apple

Wobei, man staune, ausgerechnet Apple mit Abstand am deutlichsten zu tief lag – und dies sogar noch bei einem Kurs von 500 Dollar.

Buffett zu Apple? Natürlich gibt es allerhand, das dagegen spricht. In einem Interview im Mai 2012 sagte Buffett, Apple und Google wären für ihn zu riskant – er wisse zuwenig über die Firmen, ihre Konkurrenten und ihre Technologie. Aber er würde diese beiden Titel auch ganz sicher nicht shorten, und er könne es sich gut vorstellen, dass sie in zehn Jahren sehr viel mehr wert seien.

Bleiben also United Health, Microsoft und CSX, jene Titel, die laut Kenagys Berechnungen ebenfalls um mehr als einen Viertel unterbewertet sind.

Wie auch immer: Die pfiffige Wette steht im Raum – und am 14. Februar wird das Rätsel gelöst. Dann nämlich muss Berkshire Hathaway wieder die wichtigsten Investments des vergangenen Quartals publizieren.

«Predicting Warren Buffett's Next New Holding», in: «Seeking Alpha». 

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Compagnie Financière Tradition

Das Lausanner Brokerhaus hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2016 einen leicht tieferen Umsatz (-0,3 Prozent) auf gut 425 Millionen Franken realisiert. Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies einem Rückgang um 1,6 Prozent.

Urner Kantonalbank

Das Finanzinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 trotz besserem Geschäftsgang weniger Gewinn gemacht. Dieser sank um 7,5 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. In der Vorjahresperiode hatte die Bank ausserordentlich vom Verkauf ihrer Swisscanto-Beteiligung profitiert. Im Zinsengeschäft gab es ein Plus von 13,8 Prozent auf knapp 17 Millionen Franken. Per Ende Jahr erwartet das Management ein Ergebnis über Vorjahr.

UBS

Die Grossbank UBS ist noch vor dem IT-Riesen Google der beliebteste Arbeitgeber für Schweizer Hochschul-Absolventen, wie das Beratungsunternehmen Trendence berichtete. Die Banken bleiben die beliebteste Branche der Wirtschafts-Wissenschaftler: Neben der UBS befinden sich die Credit Suisse, die Schweizerische Nationalbank und Julius Bär unter den Top 20 der gesuchtesten Arbeitsadressen.

Schwyzer Kantonalbank

Im ersten Halbjahr sank der Gewinn des Innerschweizer Finanzinstituts um 3,4 Prozent auf knapp 33 Millionen Franken. Unter anderem belasteten höhere Wert-Berichtigungen auf Beteiligungen das erste Halbjahr. Dank einer substanziellen Volumenzunahme kam das Zinsengeschäft mit einem Brutto-Erfolg von gut 91 Millionen Franken in etwas auf Vorjahres-Niveau zu liegen. Für das 2016 rechnet die Bank mit einem Jahresergebnis leicht unter Vorjahr.

Bank Coop

Die Bank Coop hat im ersten Halbjahr 2016 einen leichten Gewinnrückgang auf 22,7 Millionen Franken erlitten. Die Bank erklärt dies mit höheren Investitionen für verschiedene digitale Projekte, Umbauten sowie einer höheren Zuweisung an die Reserven für Bankrisiken. Im Zinsengeschäft konnte Bank Coop leicht zulegen, warnt jedoch vor dem anhaltenden Margendruck.

Fonds

Die «Brexit»-Turbulenzen haben auch bei den in der Schweiz gehandelten Fonds Spuren hinterlassen. Laut dem Schweizerischen Fondsverband Sfama verminderten sich die verwalteten Vermögen um 17 Milliarden Franken. Die Netto-Mittelabflüsse betrugen knapp 2,3 Milliarden Franken.

Freiburger KB

Das Staatsinstitut hat im ersten Halbjahr 2016 einen Gewinn-Rückgang um 5,3 Prozent auf 68,5 Millionen Franken verzeichnet. Die Bank leidet unter dem Negativzins-Umfeld. Im Hauptgeschäft der Bank, dem Zinsengeschäft, resultierte denn auch ein um 2,6 Prozent gesunkener Nettoerfolg auf gut 107 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr bleibt die Kantonalbank dennoch zuversichtlich.

Pimco

Der weltgrösste Anleihenmanager hat Emmanuel «Manny» Roman per Ende August zum neuen CEO ernannt. Roman ist derzeit CEO beim britischen Hedgefonds Man Group. Er tritt an die Stelle von Douglas Hodge, der als Managing Director und Senior Adviser bei Pimco bleibt. Bei Man Group kommt neu Luke Ellis an die Spitze.

Obwaldner Kantonalbank

Das Innerschweizer Staatsinstitut erzielte im ersten Halbjahr einen Reingewinn von 6,9 Millionen Franken, gleich viel wie im Jahr zuvor. Trotz besserem Geschäftsgang fehlte heuer der Ertrag aus dem Verkauf der Swisscanto-Beteiligung, der letztes Jahr den Gewinnausweis verschönt hatte.

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