Wie Twitter die Börse beeinflusst

Dass Twitter Themen-Trends setzen kann, ist bekannt. Eine Studie zeigt darüber hinaus: Der Kurznachrichtendienst hat auch Einfluss auf Aktienkurse.

Twitter-Logo_1Eine halbe Milliarde Twitterer, 340 Millionen Tweets am Tag – dass man durch Twitter zumindest einen Eindruck bekommt, womit sich die Welt beschäftigt, kann man jeden Tag sehen. Heute Freitag etwa gehen Tweets zum Thema Meteorit durch die Decke – schliesslich schmückt das Thema auch sämtliche Titel der weltweiten Nachrichtenseiten. 

Doch Twitter ist nicht nur ein Seismograph, es hat auch ganz realen Einfluss auf den Verlauf der Zeit – und auch der Märkte, wie nun eine Studie des Softwareunternehmens Bazaarvoice herausfand.

26 Millionen Tweets

Grundlage der Studie sind 26 Millionen Tweets, die innerhalb von 18 Monaten über folgende Marken verfasst wurden: Adidas, Clinique, Colgate, Gillette, Hugo Boss, Nike, Pampers, Pepsi, Ralph Lauren, Samsung, Intel, Tesco und Sony.     

Die Auswertung ergab, dass die Anzahl der Erwähnungen im Kurznachrichtendienst mit den Börsenkursen der Unternehmen korreliert. Ein hohes Twitter-Volumen falle zeitlich tendenziell mit einem hohen Schlusskurs zusammen, und umgekehrt.

Mehr Unterhaltung

«Dieselben Auslöser, die Aktienkurse steigen lassen, führen auch eher zu mehr Unterhaltung im Social Web. Fallen die Kurse, lässt das Interesse bei Twitter dagegen spürbar nach», schlussfolgern die Autoren.

 

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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