Peters Prinzipien: Zehn Lektionen von Peter Lynch

Peter-Lynch-MagellanWarren Buffett hat in den letzten Tagen wieder viele überzeugt mit seinen ewigen Weisheiten. Ihre Botschaft: Die Wirtschaft wird wachsen, und wenn du auf Aktien setzt, wächst dein Geld mit. Oder: Lass sich nicht durch Skeptiker erschüttern.

Aber gerade jetzt sind wir auf ein paar andere Einsichten gestosen, die genauso wegleitend sind. Veröffentlicht hat sie Alexander Green, der Chefstratege der Anlage- und Beratungsfirma Investment U in Baltimore. Er ging einst bei Peter Lynch in die Lehre, dem Fondsmanager von Fidelity und Gründer des legendären Magellan-Fonds (?Wikipedia).

Jetzt präsentiert Green einige Weisheiten, die ihm Lynch einst beigebracht hatte. Sie zwingen den Blick in zwei wesentliche Richtungen (und da ähnelt der Magellan-Stratege Warren Buffett). Erstens: weg von der Aktualität. Und zweitens hin zu den entscheidenden Stark- und Schwachpunkten bei den Unternehmen, in die man sein Geld stecken will.

Aus den «Lessons from Peter Lynch»:

  • Hinter jeder Aktie steckt eine Firma. Du musst herausfinden, was sie tut.
  • Investiere nie in eine Idee, die du nicht mit einem Bleistift hinzeichnen kannst.
  • Kurzfristig mag es keine Korrelation geben zwischen dem Erfolg eines Unternehmens und dem Erfolg ihrer Aktie. Langfristig liegt die Korrelation bei 100 Prozent.
  • Wer Aktien kauft und die Firmen dahinter nie studiert, spielt Poker ohne in die eigenen Karten zu schauen.
  • Wenn du Aktien von Unternehmen hast, die besser sind als der Rest, dann steht die Zeit auf deiner Seite.
  • Wenn die Insider kaufen, ist das ein gutes Zeichen.
  • Solange du kein Short-Verkäufer bist, zahlt es sich nie aus, pessimistisch zu sein.
  • Ein Börsensturz ist so unvorhersehbar wie ein Januar-Blizzard in Colorado. Wenn du also vorbereitet bist, kann er dich nicht treffen.
  • Jeder hat den Intellekt, um mit Aktien Geld zu verdienen. Nicht jeder hat den Bauch dazu.
  • Niemand kann die Zinsen, die künftige Entwicklung der Wirtschaft oder die Börsen voraussagen. Verwirf all diese Voraussagen und konzentriere dich darauf, was jetzt gerade mit den Firmen geschieht, in denen dein Geld steckt.

Zusammengetragen von: Alexander Green, «The Secrets of the Masters», investmentu.com

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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