Picard Angst setzt auf Emerging Markets

Der von der Finanzgruppe lancierte neue Fonds soll es Anlegern ermöglichen, am Wachstumspotential der Emerging Markets zu partizipieren.

Die Bedeutung der Schwellenländer für die Weltwirtschaft nimmt angesichts der rasch voranschreitenden industriellen Entwicklung stetig zu. Diesem Umstand trägt die Finanzgruppe Picard Angst Rechnung mit der Lancierung des Picard Angst Emerging Markets Fund.

Gemessen an der Marktkapitalisierung haben Unternehmen aus diesen aufstrebenden Nationen erst einen Anteil von rund 20 Prozent am globalen Aktienmarkt erreicht, während der Anteil am globalen Bruttoinlandsprodukte bereits gegen 40 Prozent beläuft.

Der Picard Angst Emerging Markets Fund soll es dem Investor ermöglichen, vom Wachstumspotential ausgewählter Schwellenländer zu profitieren. Dabei werde auf eine ausgewogene Risikostreuung und angemessene Liquidität geachtet, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Fonds wurde in den Währungen Franken, Euro und US-Dollar lanciert und ist täglich handelbar.

Das Portfolio des Fonds orientiert sich an der Anlagestrategie des Picard Angst Emerging Markets Index. Der Stand des Index wird auf der Website der Picard Angst Gruppe sowie über Bloomberg, Reuters, Telekurs und ISIN täglich veröffentlicht.

Land

Index

Währung

Gewichtung

Brasilien

Bovespa Index

BRL

13.83%

China

FTSE China 25 Index

HKD

30.00%

Indien

BSE Sensex

INR

15.22%

Indonesien

Jakarta Composite Index

IDR

4.28%

Malaysia

FTSE Bursa Malaysia KLCI

MYR

2.27%

Mexiko

Mexico IPC Index

MXN

10.53%

Russland

MICEX

RUB

6.34%

Singapur

FTSE Straits Times Index

SGD

2.54%

Südafrika

FTSE/JSE Africa TOP 40

ZAR

2.83%

Südkorea

KOSPI Index

KRW

12.16%

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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