Die tragischen Bitcoin Love Stories

Die Internetwährung Bitcoin erlebte einen riesigen Hype – und stürzte dann brutal ab. Im Internet hat das eine regelrechte Witze-Welle ausgelöst.

Es war zu schön um wahr zu sein. Noch vor einem Jahr hatte die alternative Internet-Währung bei fünf Dollar notiert. Am Mittwoch erreichte sie das Rekordhoch von 266 Dollar. Doch dann sorgte ein technischer Fehler auf der wichtigsten Handelsplattform Mt.Gox für Panikverkäufe, seit einigen Tagen ist der Kurs auf Achterbahnfahrt – Tendenz nach unten.

Zweifler fühlen sich bestätigt, Fans sind traurig – einige machen sich einfach nur lustig. So hat sich etwa beim Kurznachrichtendienst Twitter ein eigener Hashtag zum Thema entwickelt. Unter #bitcoinlovestories erzählen Nutzer Geschichten über die enttäuschte Bitcoin-Lieben. Darin machen sie sich über die Käufer lustig, aber auch über den Hype selbst.

Enttäuschte Liebe

«Ich habe sie geliebt, aber sie wusste nicht einmal, dass ich existiere. Wenn ich drüber nachdenke, bin ich mir nicht sicher, ob sie selbst überhaupt existiert», twittert etwa Twitter-Nutzer Stuart Marks.

«Er hatte sich auf jeden Aspekt der Apokalypse vorbereitet, nur darauf nicht: Seine Bitcoins waren wertlos ohne sie», so Justin Wolfers. «Wir dachten, die Leute würden unsere Liebe unterstützen. Offenbar tat das niemand, nirgendwo», so Wolfers weiter.

Sogar Shakespeare-Zitate aus Romeo und Julia haben die Nutzer herausgekramt. Schauen Sie sich hier die Ergebnisse des  Hashtag #bitcoinlovestories selber an.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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