Jim Rogers: Investieren Sie jetzt in weisses Gold

Der Rohstoff-Experte sieht wegen drohender Wasserknappheit in vielen Ländern viel Potential für Wasser-Anlagen. Hier seine Tipps, wie man investiert.

Seit längerer Zeit hat sich rund um das Thema Wasser ein Milliardenmarkt entwickelt. Auch Jim Rogers wittert in Wasser-Investment profitable Chancen und ist «extrem optimistisch»: «Wer es schafft, in Wasser zu investieren, kann enorm reich werden», sagte Rogers am Montag an seinem Wohnort Singapur.

Es gebe einige Unternehmen, die Wasser reinigen und transportieren, meinte die Investorenlegende weiter. Er selbst hatte zum Beispiel Aktien des Unternehmens Hyflux über einige Jahre im Portfolio – es handelt sich um einen singapurischen Wasseraufbereitungs-Spezialisten. Wer ein gut geführtes Unternehmen aus der Branche finde und darin investiere, der werde reich, sagte Rogers vor Reportern, unter anderem der Nachrichtenagentur «Bloomberg.

Konkrete Unternehmen nannte Rogers allerdings nicht. Woraus sich eben auch folgern lässt, dass gute Firmen in diesem Bereich eher Mangelware sind. 

Nach Ansicht des Exil-Amerikaners droht eine zunehmende Wasserknappheit in vielen Weltgegenden: Indien, China, im Südwesten der USA und westlich des Roten Meeres.

Die wachsende Nachfrage nach Nahrungsmitteln werde eine Verknappung der Wasserversorgung nach sich ziehen. Der Wasserverbrauch in der Landwirtschaft solle bis 2050 um 70 bis 90 Prozent zunehmen und die Nahrungsmittelnachfrage in Wachstumsregionen sich verdoppeln.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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