Schwache Schweizer Aktienfonds

Die Mehrheit der Schweizer Aktienfonds hat in den vergangenen fünf Jahren schlechter abgeschnitten als der Swiss Market Index. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie.

Nur 17 Prozent der Schweizer Aktienfonds vermögen in einem 5-Jahres-Überblick den Swiss Market Index (SMI) zu schlagen. Zu diesem Resultat kommt eine Untersuchung des Fonds-Portals «e-fundresearch.com».

Für die Studie wurden sämtliche Schweizer Aktienfonds-Haupttranchen untersucht, welche per 10 Mai 2013 in einem Land der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) zum Vertrieb zugelassen waren und mindestens über einen Track-Record von fünf Jahren verfügten. Insgesamt erfüllten 113 Fonds diese Kriterien.

DM Swiss, UBS und Mirabaud

Fünf Schweizer Aktienfonds haben sich aus der breiten Masse hervorgetan. Sie führen gemäss «e-fundresearch.com» das Schweizer Fondsuniversum an.

An der Spitze liegt der DM Swiss Equities Assymmetric Fonds, vor dem UBS MSF Equities Switzerland und dem Mirabaud Fund Swiss Equities. Die Credit Suisse plaziert sich mit ihrem Select Swiss Equities Fonds auf Rang vier. Diese Fonds weisen die höchste 5-Jahres-Sharp-Ratio auf.

Schweizer Aktienfonds
Anklicken zum Vergrössern; Quelle: e-fundresearch.com

Während 83 Prozent der untersuchten Fonds den Leitindex anhand der Performance nicht schlagen konnten, gelang es knapp neun Prozent bei niedriger Volatilität besser als der SMI abzuschneiden. Knapp 8 Prozent bewerkstelligten dies allerdings mit einer höheren Volatilität.

Risiko ist keine Entschuldigung

Exakt 23 der 94 Fonds, die schlechter als die Benchmark abschnitten, wiesen eine tiefere Volatilität auf und können so ihr schlechteres Abscheiden immerhin auf ein geringeres Risiko zurückführen.

Jedoch 71 Fonds (63 Prozent) weisen trotz höherer Volatilität eine geringere Performance als der Leitindex auf.

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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