Diese Technik verändert die Weltwirtschaft

Ökonomen von McKinsey haben sich Technologien vorgenommen, die in den kommenden zwölf Jahren massiven Einfluss auf die Märkte haben dürften.

roboter

Unser Leben, unser Denken, und dann auch noch die gesamte Weltwirtschaft – das alles könnte sich bis 2025 massiv verändern, wenn sich zwölf Technologien so entwickeln, wie es die Analysten von McKinsey vorhersagen.

Insgesamt betragen die finanziellen Auswirkungen zwischen 14 und 33 Billionen Dollar, haben sie in ihrer Studie «Disruptive technologies: Advances that will transform life, business, and the global economy» ausgerechnet.

Und das sind die Märkte, die in den nächsten Jahren laut McKinsey massic wachsen dürften:

  • Mobiles Internet – Die Experten schätzen den wirtschaftlicher Einfluss auf 3,7 bis 10,8 Billionen Dollar. Fortschritte dürfte es  in Sachen Produktivität, Dienstleistungen und Gesundheit (etwa durch Monitoring der Patienten durch mobile Geräte) geben. Entwicklungen, die McKinsey in den nächsten Jahren erwartet: Neue und bessere Displays, schnelleres Netz, kabellose Technologien, kleinere Geräte.
  • Intelligente Software – Also Software, die in der Lage ist, Aufgaben zu erledigen, für die man ein gewisses Mass an Wissen oder Intelligenz benötigt. Hier besteht laut McKinsey 2025 ein wirtschaftlicher Einfluss von 5,2 bis 6,7 Billionen Dollar. Künstliche Intelligenzen könnten geschaffen werden. Diese könnten dann bei der Entwicklung von Medikamenten helfen, in der Buchhaltung und im Finanzsektor angewandt werden oder sogar den Bildungssektor bereichern.
  • Das Internet der Dinge – Die Verknüpfung physisch existierender Dinge, die eine virtuelle Repräsentanz haben – etwa durch RFID-Chips. Vor allem in der Logistik und in der Industrie könnten so Prozesse massiv optimiert werden. Den wirtschaftlichen Einfluss schätzen die Analysten auf 2,7 bis 6,2 Billionen Dollar.
  • Cloud Computing – Daten und anderes in der Cloud sichern: Das ist eine Technologie der Zukunft, glaubt man bei McKinsey. Die Effizienz der Kommunikation und des Datenaustausches in grossen Unternehmen dürfte sich dadurch massiv steigern, heisst es. Dadurch sollte die Technologie im Jahr 2025 einen wirtschaftlichen Einfluss von 1,7 bis zu 6,2 Billionen Dollar haben
  • Fortgeschrittene Robotik – Auch von dieser erwarten die Analysten massive Effizienzsteigerungen in Manufaktur aber auch im Dienstleistungssektor. So könnten Roboter etwa putzen oder Sachen ausliefern. In der Medizin könnten Roboter noch mehr bei komplizierten Operationen helfen. Entwicklungen in der Technik könnten die selbstständige Sicht und Navigation der Roboter sein, sowie neue Bauformen. Der wirtschaftliche Einfluss: 1,7 bis 4,5 Billionen Dollar.
  • Autonome Fahrzeuge – Mehrere Hunderttausend Leben könnte man durch führerlose Autos und Lastwagen retten, heisst es. Der wirtschaftliche Einfluss: 0,2 bis 1,9 Billionen Dollar.
  • Gentechnik – Fortschritte hier könnten sowohl im Gesundheitssektor helfen – etwa durch die Nachbildung von Organen und für die Forschung an neuen Medikamenten – als auch im Lebensmittelsektor, respektive der Landwirtschaft einiges bewegen. Den wirtschaftlichen Einfluss schätzen die Analysten auf 0,7 bis 1,6 Billionen Dollar.
  • Energiespeicherung – In der Entwicklung neuer Batterie- und Akkutechnologien sehen die Analysten massives Potenzial. In der Fahrzeugindustrie könnte es zur Entwicklung besserer Elektroautos führen. Den wirtschaftlichen Einfluss sehen die Experten bei 0,1 bis 0,6 Billionen Dollar. 
  • 3-D-Drucker – Auch sie sollten in der Industrie aber auch bei Privatpersonen immer beliebter werden. Sie steigern Effizienz und ermöglichen die schnellere Herstellung – etwa von Bauteilen in der Autoindustrie. Aber auch «Bio-Printing» könnte es bald geben – also das «Drucken» von Organen etwa. Den wirtschaftlichen Einfluss 2025 schätzt McKinsey auf 0,2 bis 0,6 Billionen Dollar.
  • Fortschrittliche Materialien – Selbstheilende Materialien, Nano-Technologien, Materialien mit Gedächtnis. Das alles erhoffen sich die McKinsey-Analysten von der Zukunft. Sollte alles so kommen, wie sie denken, hätte das Einfluss auf Medizin- Energie- und Umweltsektor – in Höhe von 0,2 bis 0,5 Billionen Dollar.
  • Öl- und Gasförderung – Hier sehen die Experten grosse Fortschritte etwa im Offshore-Drilling, dem hydraulischen Frakturieren, dem so genannten Fracking, und in der Förderung von Methangas. Wirtschaftlicher Einfluss: 0,1 bis 0,5 Billionen Dollar.
  • Erneuerbare Energien – Offenbar ist die Solarenergie doch nicht tot. Aber auch von der Windenergie erhoffen sich die Experten deutliche Fortschritte. Mit einem wirtschaftlichen Einfluss von 0,2 bis 0,3 Billionen Dollar.

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NEWS GANZ KURZ

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

Zurich

Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

BEKB

Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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