Janet Yellen als Hoffnungsträgerin für Gold?

Der Goldpreis steht enorm unter Druck. Nun gibt ausgerechnet die designierte US-Notenbankchefin Janet Yellen dem gelben Edelmetall neuen Schub. 

Die «Goldbugs» durchleben schwierige Zeiten. Vergangene Woche teilte der World Gold Council (WGC) mit, dass die Goldnachfrage im 3. Quartal 2013 auf ein Vier-Jahres-Tief fiel, wie auch finews.ch berichtete.

Für diese Schwäche gibt es vor allem zwei Gründe: In Indien ist die Nachfrage nach dem gelben Edelmetall regelrecht kollabiert, und die Abflüsse aus den Exchange Traded Funds (ETF) halten an.

Unterstützungsmarke gefunden?

Doch nun soll Gold neuen Schub erhalten, wie Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank feststellt, und dies ausgerechnet durch die designierte US-Notenbankchefin Janet Yellen. «Sie will die lockere Geldpolitik der USA weiterführen», erklärt Hansen und erwartet weitere Liquidität im Markt, was wiederum die Inflation anheizen und den Goldpreis stimulieren dürfte.

Gold habe aber nicht nur von Yellens Ankündigung profitiert, sondern auch schon vorher am Oktobertief von 1'252 Dollar pro Feinunze eine Unterstützungsmarke gefunden, so Hansen weiter. «Der schwache Dollar und niedrige Anleiherenditen haben es bislang aber nicht geschafft, das gelbe Metall wieder über den Widerstand von 1'300 Dollar pro Unze zu hieven.»

Anleger-Exodus aus ETFs stabilisiert den Preis

Viele Händler seien noch nicht davon überzeugt, dass die Talsohle durchschritten sei, urteilt der Rohstoff-Experte der Saxo Bank. Doch gerade wenn die Marktmeinung eher negativ ist, könnte dies ein Wendepunkt sein – wie so oft an der Börse. Gerade die Tatsache, dass viele spekulative Anleger aus den ETFs ausgestiegen seien, könnte zu einer Stabilisierung des Goldpreises führen, wie Alain Freymond, Chief Investment Officer (CIO) bei dem in Genf ansässigen Vermögensverwalter BBGI Group vergangene Woche erklärte.

Als weiteren stabilisierenden Faktor sieht er die robuste physikalische Nachfrage aus Asien.Darin erkennt der Freymond einen anhaltenden und positiven Trend, der in zur Prognose verleitet, dass das Gold im nächsten Jahr wieder gegen 1'600 Dollar pro Unze tendieren könnte.


 

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Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

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Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut dem Bericht ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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