Die Bullen im Gold sind weg

Langfristig rechnen die Edelmetall-Experten Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek mit einem Goldpreis von 2'300 Dollar pro Unze.

«Der Goldpreis befindet sich aus technischer Sicht betrachtet am Ende einer langen Konsolidierungsphase», schreiben Ronald-Peter Stöferle (Bild) und Mark Valek in ihrem kürzlich publizierten Report «In Gold we trust 2014». Stöferle und Valek sind Partner des liechtensteinischen Anlage- und Vermögensverwalters Incrementum und verwalten einen Commodity-Fonds.

In den vergangenen Monaten habe ein Grossteil der Bullen das Handtuch geworfen. Mit dem Verschwinden dieser Spekulanten sei nun der Boden für einen Aufwärtstrend geschaffen worden, schreiben die beiden Autoren.

Langfrist-Ziel 2'300 Dollar

Das Potenzial für den Goldpreis sehen die beiden Experten in den kommenden zwölf Monaten bei 1'500 Dollar pro Unze; aktuell notiert das Edelmetall um 1'320 Dollar. «Solange wir keine Rückkehr zu konservativer Fiskal- und Geldpolitik sehen, verlassen wir das Bullenlager nicht», erklären Stöferle und Valek. Entsprechend halten sie auch an ihrer langfristigen Preiserwartung von 2'300 Dollar fest.

Ihre positive Einstellung gegenüber dem Goldpreis begründen die Experten einerseits mit der unverändert hohen physischen Nachfrage insbesondere aus Asien. Anderseits mache das tiefe Zinsumfeld Gold zu einer attraktiven Anlage.

Einzigartige Eigenschaften

«Wir sind der festen Überzeugung, dass Gold auf Grund seiner einzigartigen Eigenschaften ein sinnvoller Portfolio-Baustein ist», schreiben die Experten. Die wesentlichen Vorteile:

  • Portfolio-Diversifizierung: Gold korreliert mit anderen Vermögenswerten nur begrenzt
  • Kein Gegenparteien-Risiko bei physischer Anlage
  • Höhere tägliche Liquidität als bei Bundesanleihen, UK-Gilts oder US-Agencies
  • Portfolio-Hedge in Zeiten steigender Inflationsraten und starker 
Deflation

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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